Seit Mac OS X «Leopard» muss man für das kleine Einmaleins nicht mehr auf die Suchfunktion von Google ausweichen, sondern kann «Spotlight» dafür verwenden. So ergibt die Eingabe von «1.1 + 1.1» im «Spotlight»-Suchfenster korrekt das Ergebnis «2.2» …

Seit Mac OS X «Leopard» muss man für das kleine Einmaleins nicht mehr auf die Suchfunktion von Google ausweichen, sondern kann «Spotlight» dafür verwenden. So ergibt die Eingabe von «1.1 + 1.1» im «Spotlight»-Suchfenster korrekt das Ergebnis «2.2» …

Mac OS X bietet mit FileVault die Möglichkeit, die eigenen Benutzerdaten verschlüsseln zu lassen. Leider verwenden viele Mac-Benutzer FileVault nicht; einige glauben, sie hätten nichts zu verbergen, die meisten aber fürchten sich vor einem FileVault-bedingten Datenverlust oder lassen sich von den zahlreichen bestehenden FileVault-Schwächen abschrecken.

Bild: Flickr-Benutzer «96dotsperinch», BY-NC 2.0-Lizenz von Creative Commons
Apple hat erneut eine Sicherheitsaktualisierung für Mac OS X veröffentlicht, unter anderem wird endlich die seit Wochen bestehende CUPS-Sicherheitslücke behoben …

… weitere Sicherheitsaktualisierungen betreffen – unter anderem – das Adressbuch, Apple Mail, Quick Look, Safari, die Softwareaktualisierung und Spotlight. Unerfreulich!
FileVault ist seit «Panther» Bestandteil von Mac OS X und dient der sicheren Verschlüsselung der Benutzerdaten. Apple empfiehlt FileVault mit den folgenden Worten …
«Wenn Sie vertrauliche Informationen auf Ihrem Computer speichern, empfiehlt sich die Verwendung von FileVault. Wenn Sie beispielsweise die gesamten Finanzdaten Ihrer Firma auf Ihrem Mobilcomputer abgelegt haben, könnten Unbefugte im Falle eines Verlusts Ihres Computers Zugriff auf vertrauliche Daten erhalten und Ihrer Firma schaden. Sind Sie von Ihrem Account abgemeldet, wenn Ihr Computer verloren geht, und ist FileVault aktiviert, so sind Ihre Informationen geschützt.»

… im Blogeintrag zur Sicherheit von Mac OS X «Leopard» wurde die Verwendung von FileVault empfohlen, insbesondere auch für MacBook (Pro)-Benutzer. Gleichzeitig wurde angedeutet, dass FileVault unter einigen Schwächen leidet. Da FileVault auch in Kommentaren zu anderen Blogeinträgen immer wieder thematisiert wurde, finden sich nachfolgend die aus meiner Sicht zehn bedeutendsten Schwächen von FileVault in der Mac OS X «Leopard»-Version – wie immer mit dem Wunsch auf Rückmeldungen, Verbesserungsvorschläge, usw. (per E-Mail an macmacken@macmacken.com oder als Kommentar). Die Verwendung von FileVault bleibt dabei trotz allen Schwächen empfehlenswert, denn bislang gibt es auf dem Mac schlicht keine Alternativen!

«[…] FileVault erstellt ein separates Volume für Ihren Benutzerordner und verschlüsselt dessen Inhalt. Die Daten in Ihrem Benutzerordner werden verschlüsselt und Ihre Informationen sind vor unbefugtem Zugriff geschützt, falls Ihr Computer verloren geht oder gestohlen wird. […]»
… so beschreibt Apple die Funktionsweise von FileVault, das heisst FileVault verschlüsselt ausschliesslich die Benutzerdaten im Benutzerverzeichnis /Benutzer/Benutzername/ – alle anderen Daten auf dem System werden von FileVault nicht erfasst. Damit kein Risiko besteht, dass zu schützende Daten unverschlüsselt gespeichert bleiben, wäre es wünschenswert, wenn FileVault die gesamte Festplatte verschlüsseln könnte. Leider bietet FileVault diesen Funktionsumfang bislang nicht und generell scheint es für den Mac im Gegensatz zu Microsoft Windows keine Lösungen für die Verschlüsselung der gesamten Festplatte zu geben.
Meine externe Festplatte, die ich für die Datensicherung mit «Time Machine» verwende, ist von der «Spotlight»-Suche ausgenommen, damit Mac OS X «Leopard» nicht mit allenfalls veralteten Daten arbeitet oder Programme in Kontextmenüs doppelt erscheinen – entsprechend war ich erstaunt, als ich kürzlich bemerkte, dass «Spotlight» meine «Time Machine»-Festplatte trotzdem indizierte …

… ich erneuerte die «Spotlight»-Konfiguration («Privatsphäre») in der Folge und seither scheint sich «Spotlight» daran zu halten …
In Mac OS X «Tiger» wurden die Suchergebnisse von Spotlight in beiden Suchvarianten jeweils gruppiert, in Mac OS X «Leopard» hingegen entfällt die Gruppierung in der umfangreichen Suchvariante (Command-Alt-Space). In der Folge fällt die Darstellung der Suchergebnisse häufig unübersichtlich aus und ein Sortieren nach Relevanz scheint auch nicht möglich zu sein …

Spotlight in der Mac OS X «Leopard»-Version wurde von Apple nicht nur um einige neue Funktionen erweitert, sondern enthält auch verschiedene Macken, von denen mich insbesondere die folgenden drei stören …

Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass «Spotlight» von Mac OS X «Leopard» auch die externe Festplatte, die für «Time Machine» Verwendung findet, indexiert …

… ich hoffe, man kann das Indexieren der «Time Machine»-Festplatte zuverlässig über die «Spotlight»-Einstellungen deaktivieren, so dass sich doppelte «Öffnen mit»-Einträge im Finder vermeiden lassen!
Noch eine Macke gleich nach der Aktualisierung auf Mac OS X «Leopard» …

… «Spotlight», die Suchfunktion von Mac OS X, steht nicht von Anfang an zur Verfügung, sondern das System muss erst neu indexiert werden, was dazu führen kann, dass «Leopard» auf den ersten Blick träge wirkt und das System übermässig auslastet. Zum Glück verschwindet diese Macke nach einigen Stunden von selbst!
Noch eine Macke bei den Suchergebnissen von «Spotlight»: Gefundene Dateien kann man öffnen, aber leider nicht mit einem Programm der eigenen Wahl…

…im obigen Beispiel kann ich das gefundene PDF-Dokumente nur mit «Vorschau» öffnen. Möchte ich das Dokument mit einem anderen Programm öffnen, muss ich mir das Dokumente im Finder ansehen und dort mit dem gewünschten Programm öffnen…