Blogeinträge mit dem Schlagwort «bildbearbeitung»

ImageWell verabschiedet sich vom Nulltarif

Mittwoch, 2. April 2008 um 22:45 Uhr

ImageWell ist ein sehr schlankes Mac-Grafikprogramm für einfache und alltägliche Aufgaben der Bildbearbeitung wie beispielsweise Ausschneiden oder Verkleinern – bislang war ImageWell kostenlos und entsprechend populär, lediglich für einige Zusatzfunktionen musste bezahlt werden. Mit der neuen Version 3.5 kann man ImageWell leider nicht mehr kostenlos nutzen, man muss das ein weiteres bislang kostenloses Mac-Programm für knapp 20 USD kaufen … :(

Gibt es empfehlenswerte Alternativen, im Idealfall freie Open Source-Software? :?:

Enttäuschung à la Pixelmator

Samstag, 13. Oktober 2007 um 2:45 Uhr

Auf dem Mac fehlt ein Grafikprogramm der Mittelklasse, das heisst in etwa GraphicConverter, aber mit einer zeitgemässen und ergonomischen Benutzeroberfläche. Das neue Mac-Grafikprogramm Pixelmator versprach und verspricht ein solches Programm zu sein:

Pixelmator, the beautifully designed, easy-to-use, fast and powerful image editor for Mac OS X has everything you need to create, edit and enhance your images.

Schaut man sich Pixelmator nicht bloss kurz an, zeigt sich leider rasch, dass Pixelmator zu jenen (meist kostenpflichtigen) Mac-Anwendungen zählt, die zwar das Auge des Benutzers erfreuen, in ihrer Funktionalität aber enttäuschen. Tonio Loewald schreibt in seinem englischsprachigen Blog über Pixelmator unter anderem:

Pixelmator is expensive enough ($59) that people will probably think twice before just paying for it. My guess is that it will sell a few licenses to people who are impressed by its sizzle and don’t notice that there’s no steak. As an image editor it is inferior to less hyped programs … and it has no really excellent core functionality which some target audience will find indispensable to fall back on. It doesn’t implement all the Core Image filters, its layer controls are merely adequate, and its painting tools are all flawed (e.g. the rubber stamp is very slow to undo, which is a very common operation when using the rubber stamp).

What I can’t tell you is whether if I’d never used any other bitmap editing program I would think Pixelmator was great. I can’t unplug chunks of my memory and look at Pixelmator with fresh eyes. But I can tell you this: MacPaint 1.0 had better selection tools.

Pixelmator mit (mindestens) zwei Macken

Dienstag, 25. September 2007 um 21:50 Uhr

Pixelmator könnte das lange vermisste Grafikprogramme der Mittelklasse für den Mac sein und damit eine grosse Lücke füllen – wer sich dafür interessiert, kann Pixelmator downloaden und während 30 Tagen kostenlos ausprobieren.

Bislang stören mich an Pixelmator nur zwei Macken:

  • Mit dem «Photo Browser» kann man direkt auf die iPhoto-Bibliothek zugreifen, über den gewöhnlichen «Öffnen» (beziehungsweise «Open»)-Dialog hingegen nicht. Schade! :(
  • Mac-typisch drängt sich Pixelmator auf dem Desktop nicht in den Vordergrund, so dass beim Arbeiten mit Pixelmator auch noch andere geöffnete Fenster sichtbar sind. Manchmal ist dies nützlich, bisweilen aber auch lästig, und für diesen Fall sollte man Pixelmator exklusiv in den Vordergrund holen können. Leider suche ich diese Funktion bislang vergeblich… :(

GraphicConverter (weiterhin) ohne Ergonomie

Samstag, 15. September 2007 um 17:55 Uhr

GraphicConverter ist – nomen est omen – eine Mac-Anwendung primär fürs Umwandeln von unzähligen Grafikformaten, beherrscht aber auch viele grundlegende Bearbeitungsfunktionen für Bilder. Gleichzeitig ist GraphicConverter mit einem Preis von knapp 30 Euro vergleichsweise preiswert und findet sich deshalb sowie auch mangels Alternativen auf vielen Macs.

Grösste Schwäche von GraphicConverter ist leider die Ergonomie, die auch mit der neusten Version 6.0, die kürzlich erschien, nicht verbessert wurde und für Mac-Verhältnisse eigentlich eine Zumutung darstellt. Der deutsche Keylog schreibt in diesem Zusammenhang treffend:

[D]as Tool könnte etwas mehr mac-like sein. Die Einstellungen sind etwas unübersichtlich und unlogisch. Die Symbolleiste könnte etwas mehr Cocoa-Feeling vertragen, was die Gestaltung und das Anpassen angeht. Man hat den Eindruck, die Software hat sich, was das GUI angeht, seit den Urzeiten des Mac OS Classic nicht wirklich geändert. Zumindest sehe ich das so. Vielleicht wird die Software eines Tages neu geschrieben. […]

Schade! :(