Google Reader ohne geteilte MacMacken-Inhalte

65 ungelesene neue Inhalte, die von anderen Personen via Google Reader geteilt wurden – dieses Bild zeigte sich mir häufig in Reeder auf dem iPhone:

Auf diesem Weg konnte ich Inhalte lesen, die andere Personen mit mir teilten, ohne gleich die entsprechenden Weblogs vollständig abonnieren zu müssen. Häufig wurden auf diesem Weg auch Inhalte von MacMacken geteilt – vielen Dank dafür!

Seit einigen Tagen ist es damit vorbei, denn Google hat die «Share»-Funktion in Google Reader ersatzlos gestrichen. Als Begründung dafür führt Google die Integration in Google Plus an, doch wurde nur die bisherige «Like»-Funktion als «1+» nach Google Plus überführt, während es nicht mehr möglich ist, geteilten Inhalten zu folgen.

Marcel Weiss fasst die Problematik in einem Artikeln lesenswert zusammen und fragt zu Recht, was mit Googles Urteilskraft geschehen ist.

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Steve Jobs-Biographie mit Rabatt für Italiener

Auf Englisch kostet die Steve Jobs-Biographie von Walter Isaacson im schweizerischen iBooks-Store 18 oder 20 Franken. Die deutschen und französischen Übersetzungen kosten 25 Franken, was sich durch den Aufwand für die Übersetzung erklären lässt. Wieso hingegen die italienische Übersetzung mit 15 Franken weniger als das Original kostet, bleibt ein Rätsel …

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Kindle unter der MacMacken-Lupe

In den letzten Wochen konnte ich den neuen E-Paper-Kindle mit 6″-Bildschirm* ausgiebig ausprobieren. Nachfolgend einige summarische Bemerkungen zu meinen Eindrücken – Ergänzungen in Kommentarform sind wie immer erwünscht.

Erfreulich am Kindle ist in erster Linie das Lesen von nicht oder kaum formatierten Texten. Sofern Beleuchtung vorhanden ist – gerade auch direktes Sonnenlicht – ist das Lesen sehr angenehm und schon nach wenigen Seiten stellt sich ein Lesegefühl wie bei einem gedruckten Buch ein. Relevanter Batterieverbrauch ist dabei nicht festzustellen, so dass man einen E-Paper-Kindle wohl nie gezielt aufladen muss. Dank kompakter Grösse und geringem Gewicht (170 Gramm, kleiner als ein C5-Briefumschlag) kann man den Kindle problemlos als ständigen Begleiter nutzen, auch in der Jacken-Innentasche. Da der Kindle über keine wesentlichen Funktionen als der Anzeige von Text per E-Paper verfügt, konzentriert man sich zwangsläufig auf das Lesen und erliegt keinen Ablenkungen direkt auf dem Gerät. Die Bildschirmgrösse ist für nicht oder kaum formatierte Texte völlig ausreichend.

Verbesserungswürdig ist die Verarbeitung des Gerätes: Die Qualität ist zwar ordentlich und das Gerät robust genug, im Vergleich zu Apple-Geräten wirkt der Plastik aber billig und insbesondere die Tasten zum Blättern halten hoffentlich länger durch als der haptische Eindruck vermuten lässt. Eigene E-Books und sonstige Dokumente kann man per USB-Kabel oder mittels E-Mail auf den Kindle übertragen (lassen), eine Software wie iTunes ist nicht vorhanden und eine Synchronisation zwischen Computer und Kindle mittels WLAN nicht vorgesehen (wobei 5 GHz-WLAN sowieso nicht unterstützt wird). Text, der etwas komplexer formatiert ist oder gar als PDF daherkommt, kann man auf dem Kindle häufig nicht sinnvoll lesen. Aktualisierungen der Kindle-Software erfolgen nicht automatisch, sondern müssen vom Benutzer manuell vorgenommen werden. Der Kindle ist – um einen Apple-Ausdruck zu verwenden – nicht «PC Free». Die Kindle-Nutzung ist in fast allen Aspekten statisch: So kann man beispielsweise neue bei Instapaper gespeicherte Artikel abonnieren und lesen, aber der Lesestatus wird bei Instapaper nicht aktualisiert. Einfaches Teilen von gelesenen Texten ist ebenfalls nicht vorgesehen.

Enttäuschend ist vor allem die fehlende Cloud-Synchronisation von eigenen Texten auf dem Kindle; es besteht lediglich die Möglichkeit, bei Amazon gekaufte Inhalte auf verschiedenen Kindle-Geräten sowie mit der Kindle-Software auf verschiedenen Plattformen abzurufen. E-Books, die man anderswo kauft und manuell auf dem Kindle speichert, werden nicht synchronisiert, und alternative Plattformen zur Synchronisation stehen nicht zur Verfügung. Das populäre EPUB-Format wird nicht unterstützt, sondern muss mit gewöhnungsbedürftiger Software wie Calibre konvertiert werden. Die Bildschirm-Tastatur, die mittels Steuerkreuz genutzt werden muss, ist weitgehend unbrauchbar, muss aber glücklicherweise kaum verwendet werden und für die simple Benutzeroberflächen genügen Steuerkreuz sowie Blättertasten.

Im Ergebnis zählt, wofür der Kindle verkauft wird: Lesen und zwar möglichst nahe an einem gedruckten Buch. Dafür ist der Kindle, vor allem beim heutigen Preis, äusserst empfehlenswert. Man begibt sich zwar in Abhängigkeit von Amazon, kann seine E-Books aber immerhin auf allen gängigen Plattformen lesen. und anders als bei iBooks von Apple nicht bloss auf iOS-Geräten. Wünschenswert wäre aus meiner Sicht im Wesentlichen, dass eigene Texte ebenfalls synchronisiert werden könnten.

Etwaige Fragen zum E-Paper-Kindle beantworte ich gerne über die Kommentarfunktion.

Bei Amazon.de ist der E-Paper-Kindle für 99 Euro verfügbar* (rund 120 Franken). Amazon.de liefert den Kindle leider nicht in die Schweiz, doch ist das Gerät für Schweizer via Amazon.com für 109 Dollar erhältlich* (mit Versand und schweizerischer Mehrwertsteuer ergibt sich ein Gesamtpreis von rund 140 Dollar, das heisst etwas weniger als 125 Franken).

Partner-Weblinks bei MacMacken sind mit * gekennzeichnet.

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Kalender ausdrucken? 1:0 für iCal vs. BusyCal

BusyCal hat gegenüber iCal in der aktuellen Version von Mac OS X 10.7 «Lion» zahlreiche Vorteile. Die Druckfunktion zählt aber nicht dazu: Während iCal eine ansprechende Darstellung zum Ausdrucken liefert, unter anderem mit einem deutlich lesbaren Titel, Angaben zu den gedruckten Kalendern sowie einen Minikalender des aktuellen sowie des nächsten Monats …

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iCloud-Notizen: Apple ID vs. me.com-E-Mail-Adresse

Meine Apple-ID basiert auf einer persönlichen E-Mail-Adresse. Ich verfüge aber auch über eine me.com-E-Mail-Adresse, die Voraussetzung wäre um Notizen via iCloud zu synchronisieren:

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Keine iOS5-Benutzer ohne Fitnessstudio, Schule, …

Deutschsprachige Benutzer der «Freunde»-App in iOS 5 bewegen sich aus Sicht von Apple offensichtlich zwingend zwischen «Home», Arbeit, Schule und Fitnessstudio – jedenfalls lassen sich diese Lokalitäten («Etiketten») nicht entfernen und auch nicht verschieben.

Ähnliche Bevormundungen der Benutzer sind bereits in Instapaper und Mobile Safari zu beobachten … :(

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Leserfrage: SSD von Crucial oder Intel?

MacMacken-Leser Damian fragte mich heute Morgen per E-Mail, ob er sich eine SSD von Crucial oder Intel kaufen solle, nachdem seine aktuelle Hybrid-Festplatte (500 GB) nicht mehr allzu vertrauenswürdig wirkt … was empfiehlt die übrige MacMacken-Leserschaft?

Ich habe mit m4-SSDs von Crucial gute Erfahrungen gemacht und ihr Preisleistungsverhältnis ist besser als bei Intel. Für Damian könnte insbesondere interessant sein, dass es von Crucial eine halbwegs bezahlbare 512 GB-SSD gibt.

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Mac OS X-Anwendungen neuerdings ohne dynamische Dateinamen

Öffnet man ein Dokument in einer nativen Mac OS X-Anwendung und änderte man den Namen dieses Dokumentes im «Finder», ändert sich der Name auch in der Anwendung und man konnte das Dokument unter dem neuen Namen speichern. Neuerdings ist das nicht mehr der Fall, sondern beim Speichern erscheint zumindest in Vorschau (Preview) folgende Meldung:

Der Ort des Dokumentes […] konnte nicht festgestellt werden. – Sie können angeben, wo das Dokument gesichert werden soll.

Weiss jemand, seit wann das so ist? Seit Mac OS X 10.7 «Lion» und dort infolge von Autosave, Resume und Versionen?

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Mac OS X «Lion» ohne iSync

Wo ist eigentlich iSync in Mac OS X 10.7 «Lion» geblieben? MacMacken-Leser Stefan Blasig hat mich freundlicherweise schon vor einiger Zeit auf dieses Problem hingewiesen, nachfolgend ein Auszug aus einer entsprechenden E-Mail:

Eine gute und eine schlechte Nachricht für die Fans von iSync: Der Lion updater löscht das Programm einfach von der Festplatte, belässt aber die phone plug-ins im Systemordner. Wer also weiterhin sein nicht- iPhone mit Kalender und Adressen synchronisieren will, muss das Programm aus einer alten Installation retten, und in den Lion-Programmordner kopieren.

Persönlich ist iSync für mich unverzichtbar, denn wenn ich die armen Leute sehe die bei jedem Telefon Wechsel alles neu einzugeben müssen … Alternative tools von z.B. Nokia auf PC sind so grausig, das sie nun wirklich nur für ein Not Backup reichen, ohne die nahtlose Integration mit OSX zu bieten.

Bleibt die Frage, ob Hersteller wie z.B. Nokia weiter plug- ins entwickeln werden, was hinsichtlich der Abwesenheit von iSync in Lion ein wenig unwahrscheinlich ist.

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iTunes-Fehlermeldung ohne Aussagekraft

Wer erkennt in nachfolgender iTunes-Fehlermeldung, was nicht gekauft werden konnte?

Gekauft werden sollte übrigens gar nichts, sondern es wurde versucht, bereits vorhandene iOS-Apps zu aktualisieren. Und inwiefern die Netzwerkverbindung unterbrochen wurde, blieb unklar. Vermutlich war schlicht der Apple-Server mit mehreren 100 Aktualisierungen von iOS-Apps überfordert, denn mit zwei weiteren Anläufen liessen sich letztlich alle Apps auf den aktuellen Stand bringen.

Merci an die anonym bleibende Tippgeberin für ihren Hinweis! :)

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