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Ist Mac OS X sicherer als der Heise glaubt?

von M. Steiger | 24. Mai 2011

Markus «MacMark» Möller mit einer umfassenden Breitseite gegen die Heise-Berichterstattung zur Mac OS X-Sicherheit:

Heise-Autor Tobias Engler hat sich Anfang 2011 einige Artikel bezüglich Sicherheit von OS X in der c’t, der Mac&i und online geleistet […]. Der grundlegende Fehler, den Tobias begeht, ist, die wirklich wichtigen Sicherheitsaspekte außer acht zu lassen und sich nur mit ein paar unwichtigen Randerscheinungen zu beschäftigen. […] Seine Artikel über die von ihm überbewerteten Sicherheits-Beilagen enthalten darüber hinaus auch noch diverse sachliche Fehler, die entweder auf schlampiger Recherche oder purer Unkenntnis des Systems beruhen – oder beidem. Erschreckenderweise gilt das zum Teil auch für die interviewten Hacker.

Tobias schließt in bester Switcher-Manier von dem anders funktionierendem Windows auf OS X. Er rätselt, warum das gesund entworfene OS X ohne die Krücken überleben kann, auf die ein architekturmäßig verbocktes Windows angewiesen ist. Er tut das in einer Weise, wie ein Longhorn sich darüber wundern würde, daß Leoparden und Löwen weder Gras noch Klee fressen müssen, um zu überleben.

In den folgenden Abschnitten schreibe ich über reale und vorgetäuschte Sicherheit. Anschließend durchleuchte ich vor diesem Hintergrund die verschiedenen Heise-Artikel. Bei dort wiederholt gemachten Fehlern kann ich dann auf diese Absätze verweisen ohne alles mehrfach schreiben zu müssen.

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53 Kommentare

  1. Ist Markus blinder als er zugeben will?
    ich habe mir die Mühe gemacht und teils seine Article gelesen. Viele dieser Article kann man in die Tonne kloppen und seine Voreingenommenheit zeigt sich gerne nach den ersten drei Sätzen.

    Da wird Windows schlecht gemacht in dem er begründet das es schlecht ist einfach weil es Windows ist. Und genauso argumentiert er andersrum “Der Mac ist sicher weil es eben ein Mac ist.” (Kein Zitat)
    Genauso wie die Tatsache das er davon ausgeht das es keine Sicherheitslücken gibt die die ach so tollen Sicherheitsfunktionen vom UNIX und Mac einfach umgehen.
    Programmierfehler? Lecks? So etwas existiert bei MacMark.de gar nicht.

    Sorry, aber ich kann keinen ernst nehmen der per se davon ausgeht das es keine Gründe gibt daran zu zweifeln das der UNIX Unterbau und der Mac an sich total sicher ist. Und das tut Markus. Frage mich an dieser Stelle mal wieder ob er auch aus Trotz die Mac Updates nicht installiert oder sich einredet Apple würde dort nur ein paar Schönheitskorrekturen vornehmen.

    • Weil Du …
      “teils seine Article gelesen”

      … denkst Du fälschlich:
      “Programmierfehler? Lecks? So etwas existiert bei MacMark.de gar nicht”

      Das Gegenteil ist der Fall: Meine Sicherheits-Artikel drehen sich größtenteils darum, wie sich Programmierfehler auf den unterschiedlichen Systemen auswirken können:
      http://www.macmark.de/osx_security.php#einleitung

      Du solltest nichts kritisieren, was Du ganz offensichtlich nicht mal gelesen hast.

      • Es geht nicht beides, mein Lieber.
        Entweder gibst auch du zu das Mac OS mehr als nur Schönheitsfehler hat und Sicherheitslecks die auch die hochgelobtesten Sicherheitsmechanismen mit Leichtigkeit umgehen können (So wie unter Windows auch)
        oder du stehst auf dem gegenteiligen Standpukt von wegen “Mac OS ist sicher aus Prinzip, eben aufgrund strikter Benutzertrennung etc., das weiss jeder der sich mal damit beschäftigt”.

        Zweiteres ist dein Standpunkt.

        Es ist egal welchen Unterbau Mac OS hat und es ist auch egal welche Privilegien der gemeine Nutzer hat. Es nützt nichts wenn die Security knallhart die Tür überwacht wenn an der Seite des Hauses ein Loch ist.

      • “… es ist auch egal welche Privilegien der gemeine Nutzer hat …”

        Danke, damit kann sich nun jeder selbst ein Bild von Dir machen.

      • Danke dir für diesen plumpen Manipultionsversuch, hatte nicht erwartet das du es alleine hinbekommst. Obwohl… die gleiche Art wendest du ja in deinem Blog an.

        Falls du überhaupt Interesse hast lies meinen comment nochmal. Ansonsten frag einen Freund, vielleicht ist der so nett und erklärt dir meinen comment so das du ihn auch verstehst ohne nur zu sehen was du sehen willst.

      • Nach Deiner Logik könnten wir alle ebenso mit Windows 95 arbeiten – bei gleicher Sicherheit.

        Solange Du meine Artikel nur _teilweise_ liest, wirst Du es nicht verstehen. Dann mußt Du halt bei Deinen Vorurteilen und dem Schlagzeilen-Denken bleiben.

    • Weil Du nur “teils seine Article gelesen” (hast), glaubst Du :
      “Programmierfehler? Lecks? So etwas existiert bei MacMark.de gar nicht.”
      Dabei ist genau das das zentrale Thema für http://www.macmark.de/osx_security.php Schon gleich im ersten Satz. Vielleicht solltest Du erst einmal lesen, worüber Du solche phantasievollen Vorurteile entwickelt hast.

      • Andreas Stricker 11. Juni 2011 um 18:58

        Ich muss sagen, MacMark hat hier einen Punkt. Jedenfalls hat er sich offensichtlich gründlich mit der Materie auseinandergesetzt. Anfeindungen wie “Mac-Gläubiger”, “Depp” oder “selbsternannter Sicherheitsexperte” usw. sagen nichts über MacMark, dafür aber umso mehr über seine Kritiker aus, die MacMarks Ausführungen, wie sie ja selber eingestehen, nur oberflächlich gelesen haben (wenn überhaupt).

  2. Okay, da schießt ein MacOS Gläubiger auf Windows Gläubige. Wie nennt man das? Dieses berühmte schießen? Egal.

    Alleine schon dieser Baustein disqualifiziert Markus als Experten:
    “Felix, der offensiver Vertreter von GNU/Linux ist, versteigt sich zu dieser Aussage: “Ein bloßer Unix-Unterbau garantiert jedenfalls noch keine Sicherheit gegen Hacker.” Das sollte er besser wissen: Wie ist das mit Benutzern, die ohne Systemrechte arbeiten, und strenger Benutzertrennung bei Prozessen und Dateien? Das schützt andere Benutzer und das System. Außerdem ist OS X ein UNIX und hat nicht nur einen “Unix-Unterbau”.”
    Wer mal wirklich mit Unix/Linux und Privilegieneskalation zu tun hatte, der weiß wie prahlerisch diese Aussage ist.

    Am Ende ist er genau der gleiche Depp wie die Autoren, die er zwanghaft versucht zu wiederlegen.

    • Typischer Mac-Gläubiger eben.
      An anderer Stelle spricht er Windows die Sicherheit ab weil die Passwortabfrage so leicht zu umgehen ist. Redet sich aber ein das dies auf dem Mac unmöglich ist.

      Markus schließt kategorisch alles aus, was nicht in das Sicherheitsempfinden rein passt.
      Getreu dem Motto, “Es kann nicht sein was nicht sein darf.”


      Schön, das ich nicht nicht alleine bin, bisher traf ich immer nur Fans die sich voll auf die Seite von Markus schlugen.

    • > Wer mal wirklich mit Unix/Linux und Privilegieneskalation zu tun hatte, der weiß wie prahlerisch diese Aussage ist.

      ich bin nun weit davon entfernt, mich mit Unix hinreichend auszukennen. Aber dafür gibt es ja die Open Group. Und die hat Mac OS X ab Leopard (auf Intel) als Unix 03 zertifiziert. Anders gesagt: Mac OS X *ist* ein ein Unix, da hat Markus völlig recht.

  3. Als ich meinen Mac zum ersten Mal einschaltete hatte das angelegte Konto standardmäßig Administrationsrechte. Außerdem ist die Firewall und Speicherverschlüsselung von Hand zu aktivieren. Völlig unabhängig von Windows gibt es offenbar Punkte, die Apple durchaus nachbessern kann und auch sollte.

  4. IMHO ist das ein Streit um des Kaisers Bart. Es geht doch heute in gefühlten 99% aller Fälle gar nicht mehr darum, ob ein System technisch sicherer ist als ein anderes. “Social Engineering” ist das Zauberwort: überzeuge, durch welche Tricks und durch welchen Quatsch auch immer, den Anwender davon, dass er bei der Installation das Admin-Kennwort eingibt, und Du hast gewonnen. Wer den Mausfinger nicht still halten kann und bei jedem vermeintlichen Schnäppchen gierig zuschlägt, muss sich nicht wundern, wenn sein Mac (oder welcher Rechner auch immer) am Schluss ein paar unerwünschte Gäste hat. Wenn ich mich da richtig erinnere, war der Auslöser für eine je nun: Trojaner-Welle unter Mac OS X vor ein paar Jahren eine vermeintlich Raubkopie von iWork. Wer die, aus mehr als dubiosen Quellen, heruntergeladen und bei der Installation sein Admin-Kennwort eingegeben hatte, hatte hinterher einen verseuchten Mac. Anders gesagt: So intelligent kann ein System überhaupt nicht sein, dass es die aus Gier und Dummheit gespeisten saudämlich Aktionen einiger User abfangen könnte.

    • Es ist in der Hinsicht völlig egal ob der Mensch vor dem PC vorsichtig ist oder nicht. Genau das ist doch der Punkt bei der dauernden Frage Mac vs PC.
      Da sind die Mac Fans die sagen das ihr Mac 100% sicher ist einfach weil ohne Password und Rechte kein Angreifer etwas ausrichten kann. Und vergessen dabei das man diese Sperren umgehen kann (Besonders wenn Apple sich Zeit lässt offensichtlichste Lücken zu schließen)

      In der Hinsicht “Gefahr durch den User” sind alle Systeme inzwischen gleich. Auch unter Windows kann man nicht einfach mehr etwas installieren ohne Sicherheitsabfrage.
      Natürlich ist die Gefahr durch den User ein Punkt den man nicht ausser Acht lassen sollte, für die Argumentation dass das Mac System sicherer ist ist der Punkt aber irrelevant.

      Die Logik der Mac Fans ist:
      Unter Windows ist jede Kontrolle praktisch nicht vorhanden weil das System vor Lücken strotzt. Unter Mac reicht eine Kontrolle aus weil das System 100% sicher ist.
      Das ist auch die Meinung die MacMark.de vertritt.

  5. Nachtrag: Die einzige Methode, die ich jetzt so auf Anhieb sehe, um die Sicherheitslücke, die vor dem Computer sitzt, zu schließen, besteht in Lösungen à la iOS: ein mehr oder weniger komplett versiegeltes System, bei dem der Anwender überhaupt keine Admin-Rechte besitzt und selbst im volltrunkenen Zustand nicht allzuviel kaputt machen kann. Jeder, der schon mal für Leute, die mit den Kisten einfach nur dies & das tun wollen, ohne sich da großartig einarbeiten zu müssen, kennt genau diese Lösung: richte diesen Leuten einen Account ohne Admin-Rechte ein und sorge dafür, dass sie aus diesem virtuellen Gefängnis nicht heraus kommen.

    • Ist auch Quatsch, die Junxs von Elcomsoft haben angeblich die Verschlüsselung des iOS geknackt, kommen also da auch an alles ran (wenn es denn stimmt, aber bisher passten deren Aussagen immer).
      Es gibt per se kein sicheres System, alles ist immer nur eine Frage der Zeit. Mit viel Aufwand kann man Daten an sich Verschlüsseln, aber sobald es nur einen Programmierfehler gibt, ist das Ding auch wieder hinfällig.

      • Natürlich gibt es keine vollständig sichere Lösung, aber ebenso natürlich ist iOS besser gegen Schadsoftware und Benutzerfehler gefeit als Mac OS X. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Apple in dieser Richtung weitermacht. So wie Client/Server-Versionen getrennt sind, werden in Zukunft wohl Endandwender/Entwickler-Versionen getrennt sein.

      • NEIN! – Sie haben *NICHT* die Verschlüsselung geknackt, das ist absolut falsch! Im Endeffekt wurde die Verschlüsselungsmethode rausgefunden und auf diese dann ein Bruteforceangriff gefahren.
        Das ist total was anderes!

      • Ja, allerdings stellst du mit dieser Begründung alle Verschlüsselungen als untauglich dar.
        Sie basieren hauptsächlich auf Primzahlzerlegung und elliptischen Kurven, diese kannst du über Bruteforce problemlos nachberechnen (oder einfach Passwörter ausprobieren), das ganze könnte nur einige Millionen Jahre dauern bis du das richtige Ergebnis hast ;-)
        Das iPhone macht es hier leichter, indem die voreingstellten 4-stelligen Passwörter nur 10’000 Möglichkeiten bieten, das lässt sich natürlich viel schneller knacken.

  6. In der Folge von Quarks & Co. vom 24.5., “Sicherer durch die Datenwelt”, – feed://podcast.wdr.de/quarks.xml – wird ab Minute 30:45 ein Computer durch eine augenscheinlich perfekt getarnte mp3-Datei mit einem Trojaner infiziert. Man sieht im Beitrag nicht genau, auf was für einem System das passiert, doch obwohl mich der Download-Balken unter dem Icon etwas irritiert, weil ich ihm so noch nie begegnet bin, scheints vom Design her ein Mac OS X zu sein. Oder liege ich falsch…?

    (Was man im Beitrag natürlich auch nicht sieht ist, mit welchen Rechten der Benutzer angemeldet ist.)

  7. Da der Article mal wieder ganz vorne steht, mal so eine einfache Frage:
    Warum macht sich Apple die Mühe Lücken zu stopfen, die Definitionsdatei nun täglich zu aktualisieren und in seinen Supportdokumenten darauf hinzuweisen das man nicht nur eine Firewall aktiv haben soll?

    Wenn doch alles so 1000%ig sicher ist wie von Einigen propagiert wird könnte Apple sich das doch sparen. Apple könnte einfach sagen “Ja, Macmark.de hat wie viele andere Apple Fans auch einfach Recht. Es ist überall nur Panikmache. Es gibt keine Trojaner-Baukästen zu kaufen, es gibt keine Lücken und deshalb werden in absehbarer Zeit auch keine Exploit-Kits verkauft; und Ja, Mac Defender ist das Schlimmste was passieren konnte schließlich gibt es auch noch keine Version die ohne Password auskommt. Und die wird es auch nie geben.”

    Apple könnte sich viel mehr auf Design und Kompatibilität und Ähnliches konzentieren wenn sie die ganzen Sicherheitsabteilungen schließen würden.

    Btw, von oben genannten gibt es bisher nur noch keine Exploit-Kits zu kaufen (die schließlich ebenso auch erst unter Windows für die Malware-Welle gesorgt haben weil man plötzlich nur noch etwas Geld und keine Programmierkenntnisse mehr brauchte um einen PC anzugreifen.)

    Die neue Version des Mac Defender kommt ohne Password aus. Vermischt das mit einer Silent Installation und setzt ein Exploit-Kit davor und schon habt ihr die neuste Scareware unter Mac die ganz ohne Nuterzutun agieren kann. Die neuste deshalb weil es nicht die erste und sicher auch nicht die letzte -ware sein wird.

    • warum Apple drauf reagiert? nun genau deswegen… sie reagieren auf die überwiegend falschen berichterstattungen die von viren und würmer berichten und genau das ist diese software nicht, sie ist scareware die man sich bewust installiert.
      nur wird diese unterscheidung bei otto normal nutzer nicht gemacht und es entsteht panik wo ein kühler kopf sinnvoller wäre.
      schau dich um wie leicht man eine datensicherung unter mac machen kann (time machine) schau dir an wie leicht man ein backup seiner iphone daten machen kann… und dann schau dir an wie wenige es wirklich machen.
      Apple software ist einfach zu nutzen, nur die meisten nutzer scheinen dann die freigewordenen ressourcen im kopf nicht mit themen wie sicherheit (egal ob daten- oder systemsicherheit) verschwenden zu wollen.
      ergo muss apple hier wieder nachziehen und wird damit über kurz oder lang auch wieder in probleme laufen… genau so wie mit der firewall die bei der installation des ursprünglichen systemes tatsächlich aktiv war und wegen kunden beschwerden wieder auf serienmäsig abgeschaltet gestellt wurde.
      ergo jedes system ist so sicher wie die leute vor den kisten es haben wollen, und solange eltern ihre kinder noch zum informatikstudium schicken “weil sie den videorekorder programmieren können” (ist ja programmieren drinne) oder “damit man die 10 euro für eine kobjuter reperatur nicht ausgeben muss.” wird sich daran auch nix ändern.

      • Das ist doch ein Witz, oder?
        Nach dieser Argumentation gibt es Autogurte nur weil ein paar Fahrer zu rücksichtslos sind. Und nicht weil Strassen glatt sein, Bremsen versagen und Unfälle eben passieren können.

        Und du glaubst doch nicht im Ernst das Apple diese Maßnahmen nur ergreift weil es auf die von dir unterstellte Hysterie einer einzigen Scareware reagiert? Glaubst du im Ernst irgendein Unternehmen investiert über die Jahre ingesamt ein paar 100 Millionen und mehr wenn es weiss das dies völlig unnütz ist?
        Und glaubst du wirklich im Ernst das es keine Lücken in Mac OS X gibt? Und das Apple nur zum Spaß alle paar Monate Updates verteilt? Und das es nur dann -ware für den Mac gibt wenn diese groß in den Medien auftaucht?

        Btw, ob Apple Software einfach zu nutzen ist liegt im Auge des Betrachters. Spielt aber auch keine Rolle für diese Thematik.

        Es stimmt das die erste Version des Mac Defenders nur aktiv und mit Password installiert werden konnte. Die inzwischen zweite Version braucht es inzwischen nicht. Sieh dich mal in den Foren um da wirst du dich totlachen (wenn du nicht auch schon so verdreht bist) welche Argumente die Apple Fans heranziehen warum der Defender plötzlich kein password mehr braucht obwohl genau diese Fans noch 2days vorher überall herumerzählt haben das dies völlig unmöglich ist.

        Und welche Eltern schicken ihre Kinder noch zum Informatikstudium weil sie den Videorekorder programmieren können? Nur weil die Politiker nicht technikaffin sind heisst das nicht das wir immer noch Zustände der 90er haben.
        Es ist aber interessant was du hier für Argumente anführst um die bei Apple immer weiter ansteigenden Sicherheitsmaßnahmen zu erklären.

        Was kommt als nächstes? Erklärst du Apple’s Formulierung: Das Sicherheitsfeatures des Mac Malware abhalten können (Bspw. die nun täglich aktualisierte Definitionsliste) aber kein System 100%ig sicher ist damit, dass Apple die Windows-Switcher nicht in Schockstarre verfallen lassen will wenn sie erfahren das es diese Gefahren für Mac gar nicht gibt?

        Es ist wahrscheinlich unnötig zu erwähnen das du meine Frage nicht beantwortet hast. Und bevor du laut Nein rufst, du hast nur gesagt warum Apple deiner Meinung nach nach langem Schweigen auf den mac Defender reagiert hat.

      • Schön das es Apple Fans gibt die den Humor nicht verlieren.

        Weise aber vorsorglich daraufhin das es wirklich Fans gibt die eine Mauer um sich bauen.
        Manche dieser Fans ignorieren nur konsequent “das Gerede” von Kritikern und wollen es einfach nicht wahrhaben solange sie es nicht mit eigenen Augen sehen oder erleben (Letzteres ist meist die beste Therapie)
        Andere sind so fanatisch, die verschränken sogar noch trotzig die Arme wenn man mit maximalen sicherheitsbeschraenkungen nur 1min braucht um den ach so sicheren Mac zu übernehmen oder zu infizieren. Selbst zu dem Zeitpunkt sagen diese Fans noch “der Mac ist sicher und du hast betrogen”.

        Aber solche unvernünftigen, ignoranten Fans gibt es im deutschsprachigen Raum ja glücklicherweise nicht. Oder irre ich mich da etwa?

      • Das Dingen im ios, wo man über eine Webseite ein Jailbreak für sein iPhone machen konnte war ein ganz dicker Bock von Apple.
        Da hatte der Benutzer keine Chance.

        Das fand ich sehr viel schlimmer. Durch die ganze Berichterstattung sollten doch nun die meisten gewarnt sein.

      • Soll ich dir was sagen?
        Apple macht nur solche Böcke.

        Das ist ja das Problem. Wenn es daran liegen würde das die Apple Nutzer fahrlässig sind, dann könnte man sagen “Ein bisschen Medienrummel und alles ist gut”.

        Aber die Mac Defencer als letztes Beispiel hat ja wieder gezeigt das es nicht die Schuld des Users ist.

        Da werden die ach so tollen Sicherheitsmaßnahmen mal eben umgangen. So weit sie überhaupt vorhanden sind.
        Eine Scheune ohne Tor.

        Und was wird dem User gesagt?
        “Deaktviere die automatischen Downloads und arbeite nicht als Admin.” Da spricht doch die nackte Verzweiflung wenn man verunsicherten Nutzern nur das sagen kann was sie sowieso schon machen.

        Ich kann mich nur wiederholen:
        Der Mac ist eine Scheune ohne Tor.

      • Unter dem Adminaccount sollte man aber unter keinem Betriebssystem arbeiten.
        Das hat nichts mit Apple zu tun.

  8. Seit 2 Jahren nutze ich ein Macbook.
    Davor hatte ich alle Windows Versionen seit Win95 im Gebrauch.
    Privat, sowie Beruflich.
    An Virenscanner habe ich Avira, Eset, Bitdefender, McAffee und Kaspersky genutzt. In meinem ganzen PC Leben hat keiner dieser Virenscanner jemals angeschlagen.

    Dies soll keine Wertung bezüglich Sicherheit sein, aber ich denke die Sicherheit ist stark vom Verhalten des Benutzers geprägt.
    Wenn man nicht ständig auf xxx Seiten surft, versucht über Tauschbörsen den neusten Film zu bekommen oder sich wirklich jeden Mist installiert ist die Gefahr doch sehr gering (nicht ausgeschlossen) an Schadsoftware zu kommen.

    Und wenn man meint man kann dem ganzen Kram nicht widerstehen, so soll man für diese Art von Nutzung Virtualisieren.

    In diesem Sinne :)

    • In meinem normalen Nutzerumfeld bin ich auch noch nie Opfer von Malware geworden. Manchmal gehört eben Glück dazu. Ich kenne ein paar “Glückliche” die sich letztes Jahr über die Seite der FAZ infiziert hatten. Und dann gibt es solche die haben so viel “Glück” das sie den PC/Mac nur anmachen müssen um sich zu infizieren.

      Man kann sich ja einfach in der Mitte treffen und sagen “Beide Systeme, Mac und Windows sind so sicher wie der Angreifer gefährlich ist.”

      Have a nice weekend. :-)

  9. @Thomas:

    Das meinte ich ja mit der Verzweiflung. Den verunsicherten Usern wird das geraten was sie sowieso schon tun. Nämlich als normaler Nutzer zu arbeiten, automatische Downloads zu deaktivieren, die MacMacken-Liste für Apple Neulinge durchgehen ;-) usw. etc. pp.

    Mal ehrlich, allein schon an der Safari Option merkt man ja das Apple ein wenig zu viel Vertrauen in sein System steckt. “Automatische Downloads für sichere Dateien aktivieren. Sichere Dateien sind Installationsdateien, Filme, Dokumente, Bilder. etc.”
    Da fragt man sich doch, hat Apple das formuliert zu einer Zeit in der man froh war wenn der Browser die Datei automatisch öffnete weil der Download schon so lange dauerte; oder geht der Apple Formulierer wirklich davon aus die Sicherheit einer Datei anhand ihrer Endung erkennen zu können?

    Ersteres bedeutet das Apple ewig braucht um Sicherheitstechnisch auf den neusten Stand zu kommen -was man aber schon weiss wenn man sich mal ansieht wie lange Apple braucht um kritische Lücken zu schließen (wenn sie es überhaupt tun). Und ich hoffe das bessert sich jetzt mit Lion, würde mich nicht wundern wenn Stevie am Monday als “herausragendes Sicherheitsmerkmal” das Patchen innerhalb eines Monats verkündet.

    Zweiteres würde heissen das man bedenkenlos den Mac Defender installieren kann. War ja auch eine DMG, ist also völlig sicher. Nach dem Motto “Wenn Apple das sagt wird es schon stimmen.”

    Wie gesagt, das ließe sich endlos fortführen.
    Und wie auch schon erwähnt gibt es einfach sehr viele Apple Fans die -wie sollte man es sonst formulieren- aus Trotz sagen dass das Mac OS völlig sicher/auf jeden Fall 100mal sicherer als Windows ist.

    Naja, to each his own.

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