Mache Dinge ändern sich nie – so ist es bei NeoOffice auch in der neusten Version nicht möglich, die Anwendung automatisch aktualisieren zu lassen, sondern man muss sich Aktualisierungen weiterhin manuell runterladen und danach das entsprechende Installationsprogramm aufrufen:




Gerade über diese Unzulänglichkeit habe ich mich auch gerade heute wieder geärgert. Dabei ist das Problem seit Sparkle vollkommen überflüssig.
Aber es hört ja gar nicht da auf, es geht – zumindest nach meiner Erfahrung – noch weiter: Wenn man dem Link gefolgt und manuell den Update-Installer ausgeführt hat, hat man plötzlich ein englischsprachiges NeoOffice.
D.h. man muss nochmals auf die NeoOffice-Homepage und sich in dessen nutzerunfreundlichem Dickicht, das nächste manuelle Update raussuchen, dessen Link noch ein bisschen besser versteckt ist: Das Sprachpaket für die aktuelle Version.
Hirnrissig!?
Stimmt, das war mir gar nicht aufgefallen, da ich die NeoOffice-Benutzeroberfläche gerade auf Englisch konfiguriert hatte …
So sehr ich den NeoOffice Writer mag – auf Dauer wird, wenn überhaupt, vermutlich nur OpenOffice.org überleben. Aufgrund solcher Mängel kann man NeoOffice etwas weniger «ambitionierten» Benutzern schlicht nicht empfehlen.
Nebenbei: Eigentlich wollte ich den Fehler melden, doch musste ich feststellen, dass ich dafür erst wieder spenden müsste – absurd … Fehler sollte man kostenlos melden können.