Die Schweizer Zeitschrift «Weltwoche» ist auch als E-Paper im PDF-Format verfügbar. Dabei irritiert, dass die Verwendung des Adobe Readers empfohlen wird, ausdrücklich auch auf dem Mac:
Für die Anzeige des E-Papers benötigen Sie den Adobe Reader. Auch für Mac OS X Nutzer empfiehlt sich der Adobe Reader, da die Darstellung mit dem PDF-Reader von OS X nicht ideal ist.
Weiss jemand, was in diesem Zusammenhang unter «nicht ideal» zu verstehen ist? ![]()
Nachtrag
Gemäss Rückmeldung der «Weltwoche» via Twitter geht es nicht um die verwendete Anwendung zum Darstellen von PDFs, sondern um die PDF-Anzeige direkt im Browser:
Adobe Reader stellt die PDFs embedded im HTML-Frame dar, Preview öffnet neues Fenster
Die «Weltwoche» als E-Paper ist nicht als ein einziges PDF verfügbar, sondern für jede Seite aus der «Weltwoche» soll direkt im Browser ein neues PDF angezeigt werden. In Browsern wie meinem, die trotz vorhandener Adobe PDF-Software PDFs nicht direkt im Browser anzeigen, resultiert das E-Paper der «Weltwoche» in leeren Browser-Seiten und unzähligen PDFs, die man zur Anzeige downloaden muss:

Die PDFs tragen jeweils den Namen «SMDMediaLink» (ohne Dateierweiterung), beim Downloaden von mehreren Seiten wird daraus, «SMDMediaLink-1», «SMDMediaLink-2» und so weiter:




Derartige Empfehlungen finden sich bei PDFs häufiger. Vielleicht kann “Vorschau” mit voreingestellten Nutzungs-Beschränkungen (copy-and-paste, drucken, ….) der PDFs nicht umgehen, der Reader indes schon. In den Darstellungen der PDFs ist mir bisher jedoch noch nichts aufgefallen, was eine Nutzung des trägen Readers notwendig machte.
ich habe schon öfters die Erfahrung gemacht, dass PDFs mit der Vorschau App nicht korrekt angezeigt werden. Z.B. bei Inhaltsverzeichnissen aus mit Indesign erstellten Dokumenten waren Rahmen sichtbar, welche nicht vorhanden sind, oder es gab Probleme mit Transparenzen, wie sie so oft vorkommen. Deshalb schau ich wichtige Dokumente immer erst mit dem Adobe-Reader an.
Leider sind die Fehler irgendwie nie wirklich reproduzierbar und ich habe es nie geschafft sie zu beseitigen. Das Mittel der Wahl ist deshalb bisher auf jeden Fall die Adobe-Software. Vor allem wenn es um Datenaustausch zum Druck, etc. geht.
Arbeite seit CS3 mit InDesign auf dem Mac und bisher konnte Vorschau alle erzeugten PDFs auch mit Inhaltsverzeichnis richtig darstellen. Allerdings verwende ich zur Endkontrolle auch lieber Adobe Acrobat.
@macmacken Antwort auf ihren Post (http://ow.ly/2ftmG):Adobe Reader stellt die PDFs embedded im HTML-Frame dar, Preview öffnet neues Fenster
Ich hatte bisher nie bei einem Dokument Probleme mit Vorschau. Den Adobe Readere habe ich noch nicht mal mehr installiert. Und ich schaue wirklich viele PDF an, da ich nicht mehr in Deutschland wohne und einige Zeitschriften seit ein paar Monaten per PDF beziehe, die teilweise auch DRM benutzen (sofern man das Deaktivieren der Druckfunktion so bezeichnen kann).
bei mir vor allem in Zusammenhang mit Plänen aus CAD-Programmen. In der Vorschau waren zum Teil keine Transparenzen da… ich verwende für das meiste aber auch die vorschau, wenn ich eine heikle datei habe schau ich sie zusätzlich noch im reader an indem ich sie auf dessen symbol ziehe. geht flott und ich bin auf der sicheren seite. Wenn beim druck etwas falsch rauskommt was in der vorschau sichtbar ware habe ich keine Ansprüche auf Korrektur, wenn es bei denen im Reader nicht sichtbar war.
Ich habe den Blogartikel aufgrund einer Rückmeldung der «Weltwoche» aktualisiert, siehe oben.
Wer die Vorschau gerne im Browser benutzen würde, kann auch dieses Plugin benutzen. Damit spart man sich den Speichermoloch von Adobe und dessen ständigen Sicherheitsprobleme (ersetzt sie allerdings durch die potenziellen Probleme der Vorschau. Durch weniger Features zwar weniger Angriffspunkte, aber Apple ist bekannterweise beim Thema Sicherheit äußerst nachlässig).
Unabhängig davon könnte sich die Weltwoche natürlich auch für eine weniger hirntote Technik entscheiden… aber wie wahrscheinlich ist das?
Uns ist bewusst, dass das Angebot für Mac-User derzeit suboptimal ist. Wir diskutierten momentan mögliche Lösungen und bitten um etwas Geduld.