Reagieren Anwendungen auf meinem Mac nicht so schnell wie gewohnt, genügt üblicherweise ein Blick auf die Menüleiste um die Ursache dafür zu finden: «Time Machine» ist gerade am Sichern von Daten!

«Time Machine» beansprucht die Festplatte und entsprechend erscheint mir naheliegend, dass andere Anwendungen, die ebenfalls die Festplatte stark beanspruchen, unter «Time Machine» leiden – ein Beispiel dafür ist der Mozilla Firefox-Browser. Weiter verlangsamend kommen bei meinem Mac allenfalls noch die Datensicherung via lokales Netzwerk und «Time Capsule» sowie die Nutzung von PGP WDE zur Systemverschlüsselung dazu.
Empfinden auch andere MacMacken-Leser ihren Mac oder zumindest einige relevante Anwendungen als verlangsamt, wenn «Time Machine» eine Datensicherung durchführt?



Ja, den Eindruck habe ich auch. Mein MBP ist allerdings auch nicht mehr so taufrisch, könnte also auch daran liegen.
Logisch, ja!
Kein Wunder, der Computer hat dabei ja einiges zu tun. Zwar scheint Time Machine für manche Prozesse wie das Kopieren von Daten eine Pause zu machen aber insgesamt wird das System durch die Zusätzliche Aufgabe gebremst.
Ob sich der Computer langsamer „anfühlt“, wenn TimeMachine rattert, hängt entscheidend davon ab, woran Du gerade arbeitest, wie Deine Daten aussehen.
CPU-Last ist vernachläßigbar gering. Wenn sich jedoch viele kleine Dateien geändert haben und gesichert werden müssen geht der I/O hoch wie blöde. Davon merkt man im Normalbetrieb nicht viel. Hat man jedoch auch noch FileVault oder PGP WDE an, kompiliert etwas mit tausenden von Includes oder macht gerade einen auf Mega-Surfer kann’s schon stocken. IO/sec ist hier das Zauberwort. Geht das zu hoch, hilft das schnellste SSD und die teuerste CPU nicht weiter.
Dafür Backup-Platten mit eigenem Host-Controller wie FireWire-Laufwerke. USB jedoch wird gnadenlos untergehen: im schlimmsten Fall legt der Mac mal kurz eine Gedenksekunde ein. Beim Backup übers WLAN sieht es ähnlich aus, Ethernet ist etwas besser.
Immer schön die IO/sec im Auge behalten, wenn was hakt.
Wie geht das mit IO?
In der Aktivitätsanzeige auf „Disk Activity“ umschalten, da dann das Systemlaufwerk (oder bei USB das externe) auswählen. Überm Graphen findest Du den höchsten IO/sec-Wert der letzten 30 Sekunden. Im Normalbetrieb sollte der nicht über 10-60 gehen.
Bei Backup auf USB-Platte schnellt der bei mir in den hohen drei- bis vierstelligen Bereich hoch; mit FireWire maximal 650 IO/sec oder so.
Ich kann das Verhalten leider auch bestätigen. Extrem fällt es auf beim Einsatz über USB – bei Firewire hatte ich diese Probleme nicht.
Das kann ich leider auch bestätigen
Gerade jetzt beim tippen dieses Kommentars, läuft ein Backup über TM und im Safari 5 kommt immer wieder der bunte Ball des Grauens.
Vor allem wenn man mal nur schnell einen neuen Tap öffnen will. *Gähhhnn*
Extrem schlimm wird es wenn ich auch noch iTunes 9 und Aperture 3 offen habe.
Dann ist der Ofen gleich ganz aus.
Ziemlich schade die ganze Sache, das Konzept mit TM ist ja ganz gut aber ein zähes System nervt schon ganz gewaltig. Zugleich das ja eh nix mit der CPU oder dem RAM zu tun hat. Die fühlen sich bei 15-28 % Auslastung ganz wohl. Aber die original Platte ist so was von langsam. Schrecklich!
Das Backup auf meinem etwas älteren MacBook mit einer ausgetauschten Festplatte von 5400 Touren auf 7200 läuft da wesentlich besser.
Also das als MacMacke zu verkaufen ist nu’ aber auch Blödsinn.
Es ist nun mal so, dass es kaum etwas gibt, das die Festplatte mehr beansprucht als ein Backup, das liegt in der Natur der Sache.
Wenn’s euch stört, dann stöpselt die Backup-Platte halt nur an, wenn ihr grad vom Rechner weg seid – aber dann beschwert euch nicht, dass ihr keine stundenaktuellen Backups habt…
Backups dauern einfach. Mit per FW angeschlossenen Platten aber mehr als erträglich.
Für die Geplagten gibts aber noch TimeMachine-Editor, damit lassen sich die Intervalle zumindest besser planen und in unkritische Zeiten legen. http://timesoftware.free.fr/timemachineeditor/
Ich merke auf meinem (sehr neuen) iMac eigentlich nichts während dem Backup auf die externe HDD. Wenn TM aber die externe USB Festplatte startet sind die Festplattenzugriffe für etwa 1-3 Sekunden blockiert. Dies habe ich ab und zu mal bemerkt.
Firefox ist auch ohne Time Machine unerträglich langsam
Wenn TM sichert, kommt es sehr gerne zu 1 oder gleich 4 Gedenksekunde(n) im “Alltagsbetrieb” des MBP. Hier ist es WLan bedingt, am RJ45 passiert es mit den 4 Sekunden eher selten. Mit selbst ist jedoch das stets aktuelle Backup sehr willkommen, auch wenn ich hin und wieder gerne den Intervall der Sicherung ändern würde.
TimeMaschine beansprucht Einiges an Prozessorlast. Aber wirklich zäh wird es eher bei einer lahmen Internet-Verbindung (wie ich sie leider habe… (1MBit)).
Inwiefern besteht ein Zusammenhang zwischen «Time Machine» und Internet-Verbindung?
Holy crap.
Ich habe heute eine neue Externe bekommen. Das Gehäuse hat nur USB 2, aber egal, die größere Platte soll dann eh ins FW-Gehäuse wandern. Aber man kann ja schon mal die FireWire-Platte auf die USB-Platte überspielen, ne?
Die etwa 170 GB Mediendaten gingen dann auch relativ problemlos, auch wenn es über eine Stunde dauerte. Aber dann hab ich die Timemachine-Partition auf die Neue umgebogen und mal das Backup angeworfen.
800 – 1100 IO/sec, Browsen fast unmöglich, iTunes macht Aussetzer, CPU-Last geht schon mal auf 70 % hoch und so weiter.
Ich kapiere endlich, weshalb ältere Mac-Leute jahrelang beim Thema „USB-Massenspeicher“ lachend zusammengebrochen sind. So kann man echt kaum arbeiten.
Also wenn meine TM auf meinem MBP anläuft gehe ich Kaffee holen..
Mein Magic Trackpad spielt dann Bildschirmhüpfen und dann gezielt was zu treffen ist ein Alptraum.
Allerdings sicher ich auch über WLAN -> Router -> LAN auf die TC.
Als der gute noch 1 Jahr jünger war habe ich davon nie was bemerkt.