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MacBook-Arbeitsspeicher verdoppeln mit Kingston ValueRam?

von M. Steiger | 26. Juni 2010

MacMacken-Leser Dominik hat mich per E-Mail gefragt, ob sich doppelt so viel Arbeitsspeicher für sein MacBook Pro – 8 GB statt 4 GB – lohnen würde und ob ValueRam von Kingston für die entsprechende Aufrüstung geeignet sei …

… was meint die MacMacken-Leserschaft dazu? :?:

Aus meiner Sicht spricht nichts gegen mehr Arbeitsspeicher für ein MacBook Pro. ValueRam hingegen kenne ich nicht aus eigener Erfahrung, in meinem MacBook Pro verbaute ich Arbeitsspeicher von Crucial.

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35 Kommentare

  1. @MacMacken: Da das Board und die Komponenten wie North-/South-Bridge einem normalen PC-Board entspechen, sollte dies wohl kein Problem sein. Im zweifel gibts ja 2 Wochen Umtauschrecht ;)

    Würde gern wissen ob esv wircklich so Problemlos geklappt mit Einbau usw.

    @Titanmarcel : Wenn du viel Virtualisierung und Entwicklung machst wirst dus schon merken, wenn ich eine VM starte, Eclipse, Mail, FireFox usw. eine Weile laufen habe sind meine 4GB auch voll ausgenutzt. Jedes Programm was dann noch kommt verursacht dann Swap-In/Out das merkt man dann schon ein wenig.

    • @MacMacken: Da das Board und die Komponenten wie North-/South-Bridge einem normalen PC-Board entspechen, sollte dies wohl kein Problem sein. Im zweifel gibts ja 2 Wochen Umtauschrecht ;)

      Letzteres je nach Land und Verkäufer …

  2. Bei unseren Macs wird häufig mit den “Kingston ValueRam” aufgerüstet und es gab bisher keine Probleme, Schwierigkeiten oder Nachteile. Spürbare Vorteile gegen andere Marken-RAM konnte ich aber auch keine ausmachen. ;-)

    8GB rentiert wirklich erst, wenn man sein Gerät nutzt, wie SaschaTen schreibt bzw. und/auch bei ressourcenfressender Foto- und Videobearbeitung.

    Für den durchschnittlichen Apple User reichen 4GB vollkommen und gut (sic!) aus. 8GB wären eine unnötige Ausgabe, die, wenn sie denn “unbedingt” getätigt werden will, besser in eine SSD umgeleitet werden sollte.

    • Bei unseren Macs wird häufig mit den «Kingston ValueRam» aufgerüstet und es gab bisher keine Probleme, Schwierigkeiten oder Nachteile. Spürbare Vorteile gegen andere Marken-RAM konnte ich aber auch keine ausmachen. ;-)

      Perfekt! :)

      Für den durchschnittlichen Apple User reichen 4GB vollkommen und gut (sic!) aus. 8GB wären eine unnötige Ausgabe, die, wenn sie denn «unbedingt» getätigt werden will, besser in eine SSD umgeleitet werden sollte.

      Je nach benötigter Speicherkapazität – eine Intel-SSD mit 160 GB Speicherkapazität kostet zwar nur wenig mehr als 2 × 4 GB Arbeitsspeicher (rund 500 statt 400 Franken), aber ich persönlich benötige auf meinem MacBook mehr als 160 GB Speicherkapazität.

      Genauso wenig konnte mich aber das Preisleistungsverhältnis für 8 statt 4 GB Arbeitsspeicher überzeugen … man müsste es ausprobieren können! ;)

    • Das Speicherplatzproblem kannst du lösen, in dem du ein Optibay einsetzt (oder lässt). Dann hast du eine schnelle SSD für System und Applikationen und einen grosse (500GB oder sog. 750GB) HD für deine Daten.

      Es lohnt sich! Gerade wenn du auf FDE setzt.

    • Kann mich erinnern… ;-)

      Ich habe ein paar MCE Optibay über meinen Reparaturservice bezogen und den Umbau selbst gemacht. Das Superdrive habe ich in das mitgelieferte ext. Gehäuse gesteckt was recht recht “schäbig” ist, so dass ich mich nach einer optisch ansprechenen Alternative umsehen werde.

      Wenn ich kein geeignetes ext. Slimlinegehäuse finde, werde ich mir wohl ein “Lasssiiee!” kaufen, da ja Apple leider versäumt hat das bereits bestehende externe SuperDrive auch mit anderen Macs benutzbar zu machen. #wtf

    • Doch es lohnt sich schon, weil du die Systemplatte unverschlüsselt lassen kannst und nur die Datenplatte komplett verschlüsseln brauchst. ;-)

    • Ich habe das Platzproblem mit einem externen 2,5″-Gehäuse gelöst. Die verbaute 5400er-Platte hinkt FireWire 800 nach, CPU-Last bleibt dank FW auch bei viel I/O gering. Das Teil ist (stabil) bus-powered und leichter als mein Moleskine, i.e. nervt nicht, wenn ich’s in die Notebook-Tasche stecke.

      Meistens komme ich unterwegs allerdings mit dem SSD (80 GB) aus, trotz drei VM, 1 GB E-Mails, der Vorschaubilder aus Lightroom und ein paar GB Projektdaten. Die „Mediathek“ liegt eh auch auf meinem iPod Touch und unterwegs benötige ich die RAW-Originale eher selten.

      Besagtes Gehäuse gibt’s bei Dataquest für ~100 Stutz incl. allen Kabeln und Netzteil, falls der USB-Anschluss am Rechner zu wenig Saft liefern sollte und man nicht per FireWire anschließen möchte.

    • Ich hoffe, 250 GB-SSDs werden mittelfristig bezahlbar – vorher kommt ein Wechsel für mich persönlich nicht in Frage, zumal ich infolge Systemverschlüsselung sowieso deutlich weniger von einer SSD profitieren werde als Benutzer ohne Systemverschlüsselung.

  3. Ich stehe vor der gleichen Entscheidung. Zwar nicht ob der Umtausch sich lohnt – das wird er sicherlich, da ich hauptsächlich mit Adobes CS-Programmen arbeite und somit der Arbeitsspeicher (4 GB) regelmäßig zuläuft und dann erst ein kompletter Neustart wieder ein flüssiges Arbeiten ermöglicht, sondern welcher Speicher?

    Bei DSP Memory liegen die Preise zwischen 180 Euro (Hynix) und 140 Euro (Samsung) pro 4 GB-Riegel – für den Kingston werden 170 Euro aufgerufen.

    Macht es nun Sinn 40 Euro mehr für den Hynix-Arbeitsspeicher (den ja auch Apple verbaut) zu investieren? Hat es Vorteile? Ist es ratsam?

    Und: was mache ich mit den alten 2 GB-Riegeln? Lohnt sich ein Verkauf bei Ebay & Co.?

    Ach ja. Auch noch so eine Mac-Macke: Apple knallt immer alle Bänke voll. Z.B. auch beim Mac Pro mit 3 x 1 GB bzw. 6 x 1 GB statt gleich größere Riegel zu verbauen, damit beim Aufrüsten kein „Müll“ anfällt.

    • Und: was mache ich mit den alten 2 GB-Riegeln? Lohnt sich ein Verkauf bei Ebay & Co.?

      Für 2 GB-Riegel an Arbeitsspeicher erzielt man vermutlich keine allzu attraktiven Preise mehr. Ich gehe deshalb davon aus, dass sich der Aufwand für das Verkaufen per eBay nicht lohnt.

      Ach ja. Auch noch so eine Mac-Macke: Apple knallt immer alle Bänke voll. Z.B. auch beim Mac Pro mit 3 x 1 GB bzw. 6 x 1 GB statt gleich größere Riegel zu verbauen, damit beim Aufrüsten kein „Müll“ anfällt.

      Ich sehe darin keine Macke, denn so verfügen MacBooks über «Dual Channel»-Fähigkeiten.

    • Nun ja. Performance-mässig spüre ich keinen Unterschied – was zu erwarten war. Aber das lästige Neustarten hat sich nun erübrigt, da der Arbeitsspeicher nicht mehr zuläuft:

      Rechne ich für die Neustarts (inkl. Anwendungen, VPN, Volumes, Datenbanken etc.) nur 15 Minuten pro Tag, dann hat sich der neue RAM nach ca. 3–4 Wochen amortisiert. BTW: bitter, bitter – die Riegel, die ich mir am Anfang der Woche kaufte, sind schon wieder 10 Euro pro Stück günstiger …

      Beim Kauf des Books vor einem halben Jahr überlegte ich, ob es eine SSD haben soll, was ganz sicher zur Performancesteigerung beigetragen hätte. Hatte aber wegen der Trim-Problematik davon abgesehen und es auf später verschoben. Ich entschied mich lieber für eine 7.200 rpm-Festplatte, die einen wirklich spürbaren unterschied macht! Ich habe das Gefühl an einem vollwertigen Mac Pro zu arbeiten, auf den ich nun getrost verzichten kann.

  4. @dr3do:

    Doch es lohnt sich schon, weil du die Systemplatte unverschlüsselt lassen kannst und nur die Datenplatte komplett verschlüsseln brauchst. ;-)

    Ich möchte mein System vollständig verschlüsseln – sicher ist sicher, denn Mac OS X legt Benutzerdaten leider an allen möglichen Orten ab … :roll:

  5. @dr3do:

    Ich habe ein paar MCE Optibay über meinen Reparaturservice bezogen und den Umbau selbst gemacht.

    Kosten?

    Im Bezug auf SSD spricht ein wichtiges Argument gegen OptiBay: Die Firmware von Intel-SSDs muss man durch Brennen und Booten einer entsprechenden CD aktualisieren, was mit OptiBay nicht mehr möglich wäre.

    • Sehe ich nicht so.

      Die Datenplatte (bspw. HD) kommt in das Optibay, also dort wo das SuperDrive war. Die System-SSD kommt an die Stelle wo der der normalen HD-Slot war. Wenn man weiss, dass öfters Laptops getauscht werden, dann macht man’s genau anders rum, denn dann kann die System-SSD im Laptop bleiben und mit dem neuen Laptop wird lediglich die Datenplatte gezügelt.

      Booten ist von externem USB-DVD möglich. Und selbst wenn mal nicht, dann kann man im Normalfall das Bootimage einen USB-Stick schreiben und dann von da booten.

  6. Also ich habe mein MBP vor ca. 2 Wochen von 4 auf 8 GB (Samsung) aufgerüstet. Da ich relativ viele Programme gleichzeitig geöffnet habe, ist der Geschwindigkeitsgewinn deutlich spürbar. Eine schnelle SSD ist sicherlich auch nicht zu verachten, jedoch bringt die auch nur was beim Starten von Programmen oder Laden von Daten. Hat man mehrere Programme immer offen, dann ist mehr RAM besser.

    • Das ist das gleiche, nur das ich mich vorher nicht mit der Uhr hingesetzt habe und es jetzt auch nicht mache.

      Bei 4 GB geht nun mal OS X irgendwann der Speicher aus und es wird geswappt, weshalb es länger dauern kann, Programme wieder in den Vordergrund zu holen. Da ich meist PS, InDesign und andere speicherfressende Programme offen habe, merke ich den Unterschied mit 8 GB eben ziemlich deutlich. Wenn ich jetzt von einem anderen Programm wieder zu PS wechsle, dann ist das Programm eben sofort wieder bedienbar, wogegen es vorher immer ein paar Gedenksekunden benötigt hat.

  7. So, hab gerade meinem MBP 13″ von 2009 zwei 4er Kingston Value RAM spendiert. Weder Techtool noch memtest liefern Fehlermeldungen und die Kiste rennt problemlos, auch mit dem 64-Bit-Kernel.

    Für 200 Franken mittlerweile ein lohnendes Upgrade, zumindest für mich: Stichwort „1-2 VMs am Laufen haben und dann mit Lightroom 10 Megapixel-Bildli bearbeiten wollen“ …

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