Die Verwendung von Gmail und Google Apps-E-Mail mit Apple Mail ist gewöhnungsbedürftig. Aus diesem Grund probierte ich während einiger Tage «Mailplane» aus – nach eigenen Angaben « The most productive way to use Gmail on your Mac». Meine Erwartungen an «Mailplane» wurden leider enttäuscht, denn der Mehrwert zur direkten Nutzung von Gmail im Browser war gering und bisweilen sogar negativ …
Offline-Mail wird von Ihrem Browser nicht unterstützt.
… abenteuerlustige «Mailplane»-Benutzer finden auf der «Mailplane»-Website einen «Workaround», den ich selbst aber nicht ausprobiert habe – ich nutze Gmail und Google Apps-E-Mail weiterhin per Chrome- beziehungsweise Chromium-Browser (ebenfalls ohne Offline-Funktionalität).




Ich nutze MailPlane seit langer Zeit und finde es sehr nützlich. Die Software ist halt ein auf GMail spezialisierter Browser. Auch wenn manche Funktionen wie Upload per Drag&Drop mittlerweile in den Funkionsumfang der Browser einfließen, bleiben immer noch Komfort-Funktionen wie der einfache Kontowechsel auf Knopfdruck und kontospezifische Einstellungen. Ich war schnell überzeugt, dass Mailplane meine GMail-Nutzung effizienter macht als Safari oder Fluid.
Die Google-Gears-Version für Snow Leopard, die auf der Mailplane-Website heruntergeladen werden kann, funktioniert übrigens einwandfrei. Da Google vorhat, Gears durch HTML5 zu ersetzen, wird sich diese Unannehmlichkeit auch bald erledigt haben.
Gruß,
Jochen
Kontenwechsel benötige ich nicht, ich verwende nur noch ein Google Apps-E-Mail-Konto.
Worin siehst Du sonst noch Stärken von «Mailplane»?
Ich muss MacMacken leider recht geben. Ich habe Mailplane vorhin ausprobiert und es ist der schlechtere Browser als Chrome selbst. Vor allem die Icons sind hässlich. Die Zusatzfunktionen wirken sehr gesucht. Und offline geht nur über Umweg. Wieso ist offline nicht einfach von Anfang an mit dabei?
Gears gibt es nicht für Snow Leopard. Das ist einfach ein Hack, der geht, weil Mailplane 32bittig ist.
Leider hat MacMacken recht – habe das Programm gekauft als es noch kein Chrome gab. Google hat alles bestens integriert. Und plugins regel die Ankinft von neuen mails.
Quatsch. Die Vorteile liegen auf der Hand:
* schnellere Ladezeiten durch smartes Caching
* native Mac-Tastaturkürzel (dann brauch man auch die Werkzeugleiste nicht)
* einfacher Umgang mit Drag-and-Drop
* E-Mails in einem seperaten Fenster.
Offline-Unterstützung für E-Mails kann ich eh nicht nachvollziehen. Warum sollte ich offline an meine E-Mails wollen? Als Aufgabenliste, Kalender oder Referenz ist E-Mail das falsche Medium. Inbox Zero FTW http://inboxzero.com/video/
… bei mir liegt der Grund darin, dass ich nicht ständig online bin – gerade auch im Ausland.