«Paperless» ausprobieren? Nicht ohne Name, E-Mail-Adresse, …

… wieder einmal eine Anwendung, die man nur ausprobieren kann, wenn man Angaben zur Person hinterlässt – gemeint ist dieses Mal «Paperless» von Mariner Software, eine direkte Download-Möglichkeit der Testversion ist nicht ersichtlich:

Wenig benutzerfreundlich auch das Newsletter-Abonnement, das standardmässig aktiviert ist (Opt-out statt Opt-in).

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11 Antworten auf «Paperless» ausprobieren? Nicht ohne Name, E-Mail-Adresse, …

  1. flexo schreibt:

    Ich hasse solche Registrierungen und schreibe dem Betreiber eine E-Mail.
    Manchmal benutze ich http://www.mailinator.com für solche Registrationen.

  2. Alexander schreibt:

    “Guten Tag, ich würde gern die Hose aus dem Schaufenster anprobieren” – “Aber gerne. Schreiben Sie mir hier bitte Ihren Namen und die Telefonnummer auf. Die sollte stimmen, denn wir schicken Ihnen darauf den Freischaltcode für die Umkleide. Sie wollen doch sicher auch regelmäßig SMS mit unseren tollen-neuen-hippen-Hosen-Angeboten, nicht wahr?”

    Nun, ich würde in so einem Fall auf dem Absatz kehrtmachen und wieder hinausgehen: “Dann mal gute Geschäfte noch, aber ohne mich.”. Anscheinend gehöre ich zu einer aussterbenden Minderheit, die meisten stört so ein Gebaren nicht. Sie geben freudig ihre Adressdaten heraus, wenn sie dafür ein Punktekärtchen bekommen, das beim Kauf der hundersten Hose einen Caffee verspricht – wenigstens noch ein kleiner Gegenwert im realen Leben.

    Wo diese Entwicklung wohl noch hinführt, in 10, 20, 30 Jahren?

    In Verteidigung dieses Unternehmens denke ich allerdings, der Newsletter ist trotzdem Opt-In, weil man wählen kann (trotz der suggestiven Vorgabe). Unter Opt-Out verstehe ich, dass man den Newsletter automatisch und ungefragt zugesandt bekommt, so lange bis man sich explizit abmeldet.

    • In Verteidigung dieses Unternehmens denke ich allerdings, der Newsletter ist trotzdem Opt-In, weil man wählen kann (trotz der suggestiven Vorgabe). Unter Opt-Out verstehe ich, dass man den Newsletter automatisch und ungefragt zugesandt bekommt, so lange bis man sich explizit abmeldet.

      Der Newsletter-Versand ist standardmässig aktiviert, sprich man muss sich gegen den Newsletter entscheiden, nicht dafür.

      Ansonsten: Perfekte Analogie! :)

  3. Alex schreibt:

    Für solch Webseiten nutze ich eine mail.ru Adresse. Meinen echten Namen gebe ich auch nicht an. Wenn ich das Produkt erwerben sollte, kann ich mich immer noch richtig registrieren.

  4. Manuel schreibt:

    nenee, das ist noch Opt-In, wennauch per default aktiviertes.
    Opt-Out wäre, wenn es dort keinen Haken gibt, man per default auf die Mailingliste gesetzt wird, und sich dann erst mühsam wieder unsubscriben muss.

  5. Ostschweizer schreibt:

    Das ist ja noch nett, lustig wird es wenn man dazu gleich noch die Telefonnummer & Adresse angeben muss. Embarcadero Technologies und PreEmptive Solutions lassen grüssen.

  6. Tungsten schreibt:

    Beim Stuffit Expander ist das ja ähnlich lustig, da muss(te) man sich auch anmelden, um den Expander herunterzuladen. Von daher habe ich mich immer so gefreut, wenn mir jemand ein .sit anstelle eines .tar oder .zip zuschickt …

  7. Zaratustra schreibt:

    An dieser Stelle mal ein fettes Danke, dass man sich hier nicht fürs Kommentieren registrieren muss.
    Diese Registrierungen gehen mir dermaßen auf den …..!
    Ich nutze dafür aber auch niemals echte Daten. Mein Favorit ist 10minutemail. Finde ich irgendwie besser als eine extra registrierungsmülladresse zu haben.

  8. Markus Fisch schreibt:

    Ein Weg, um die Registrierung zu umgehen: Interessanterweise hat die Website http://www.macupdate.com/ auf der Seite mit der Beschreibung von Paperless einen Download-Link, der direkt die DMG-Datei herunterlädt. Darüber bin ich gestolpert, als ich mir die neuste Version eines anderen Programms von Mariner Software via MacUpdate holen wollte (und war richtig erleichtert, als ich das bemerkte).

  9. AssetBurned schreibt:

    10minutemail.com ist in solchen fällen klar mein freund und ein service wo ich auch kein schlechtes gewissen habe gelegentlich ein paar euro als spende rüber wachsen zu lassen.

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