Mac OS X-Menüsuche mit Heimweh

Die Suche in Menüs von Mac-Anwendungen (via «Hilfe») zählt zu den nützlicheren Mac OS X-Funktionen und mich nervt jeweils, wenn die Funktion in einer Anwendung nicht zur Verfügung steht. Ebenfalls nervend ist, dass Mac OS X nach jeder Suche über eine verschlüsselte Verbindung ungefragt nach Hause telefoniert …

… das heisst «helpd» nimmt nach Angaben der Personal Firewall-Anwendung «Little Snitch» Kontakt mit Servern von Akamai auf, die wiederum im Auftrag von Apple betrieben werden dürften. Häufig handelt es sich um helposx.apple.com.edgekey.net, bisweilen auch bloss um generische Server …

… für Apple ohne Zweifel wertvolle Daten – schade, dass man als Benutzer nicht um Zustimmung zu diesem Sammeln von Benutzerdaten gefragt wird! :evil:

Artikel zu ähnlichen Themen

18 Antworten auf Mac OS X-Menüsuche mit Heimweh

  1. Asmus schreibt:

    Der Help Viewer ist nur ein Browser (für HelpBooks), der normalerweise Offline-Content anzeigt. Aber er guckt netterweise manchmal nach, ob es Online neuere Dokumentationen gibt. Also bitte keine Panik vor Sammeln von Benutzerdaten!!

    • Es geht nicht um die angezeigte Hilfe – es geht um das Suchen in Menüs … :|

      • Asmus schreibt:

        Der Vorgang bleibt der gleiche, es wird nach Updates für Helpbooks gesucht, keine Benutzerdaten übertragen. Frage mich ehrlich gesagt auch, wie du zu dieser Aussage kommst.
        Ich würde mich an deiner Stelle eher von LittleSnitch genervt fühlen, als von einer aktuellen Hilfs-Datenbank. :-)

        • Ist das irgendwo dokumentiert?

          Und wieso wird nach Aktualisierungen gesucht, obwohl ich nur das Menü durchsuchen möchte?

          • Asmus schreibt:

            Guckst du hier:
            http://developer.apple.com/mac.....5-CIHECHIB

            Wenn du das Menü öffnest, wird (so weit ich weiß mindestens seit 10.6) der helpd (Help-Daemon) gestartet, um nachzuschlagen, welche Einträge im Menü erscheinen sollen. Dabei dürfte er dann auch gleich nachschlagen, ob die entsprechenden Helpbooks Online Content haben und denn dann schon mal in einen lokalen Cache (~/Library/Caches/com.apple.helpd) speichern.
            Wenn du jetzt ein Programm findest, das ein nur-offline-helpbook mitliefert, dürfte dann wahrscheinlich auch LittleSnitch nicht anschlagen.

  2. fidel schreibt:

    Hast du nicht (u.a.) exakt für derart Kontroll-Möglichkeiten LS laufen?

    Nervt mich auch schon lange – der einfache Umweg bedeutet die Hilfe nicht verwenden oder aber gleich entsprechend mit einem Regelwerk abzufangen ;)

    gruss
    fidel

  3. Tungsten schreibt:

    Ist aber interessant, dass die Hilfedateien über eine verschlüsselte Verbindung abgefragt werden … dabei wird diese doch immer sparsam verwendet …

    • Ja, leider, siehe «Mobile Me» … :(

    • AssetBurned schreibt:

      wenn ich das hier mit little snitch richtig sehe wird alles was an und von apple kommt über verschlüsselte verbindungen abgewickelt. von sparsam kann also keine rede sein.
      persönlich finde ich das auch besser als unverschlüsselt, selbst wenn es sich nicht um personen-/rechnerbezogene daten handelt.
      allerdings macht es mich auch etwas stutzig denn einfach nen snifer mitlaufen lassen um so zu sehen ob wirklich nur angefragt wird was es neues gibt, und ebend nicht persönlichedaten übermittelt werden… tja das ist so auch nicht drinne.

      • wenn ich das hier mit little snitch richtig sehe wird alles was an und von apple kommt über verschlüsselte verbindungen abgewickelt. von sparsam kann also keine rede sein.

        «Sparsam» bezog sich zumindest meinerseits auf andere Apple-Dienste, beispielsweise iDisk und «Mobile Me».

        persönlich finde ich das auch besser als unverschlüsselt, selbst wenn es sich nicht um personen-/rechnerbezogene daten handelt.

        Richtig …

        allerdings macht es mich auch etwas stutzig denn einfach nen snifer mitlaufen lassen um so zu sehen ob wirklich nur angefragt wird was es neues gibt, und ebend nicht persönlichedaten übermittelt werden… tja das ist so auch nicht drinne.

        … das folgt allenfalls noch, bislang begnügte ich mich mit der Fragestellung allein. Leider muss man grundsätzlich einem Betriebssystemhersteller vertrauen, denn bei Bedarf liesse sich auch «Little Snitch» umgehen (oder Daten könnten über völlig unverfängliche Verbindungen übertragen werden, beispielsweise über die Software-Aktualisierung).

        • AssetBurned schreibt:

          hm was dann wohl endgültig dazu führen würde das ich mein ganzen traffic durch einen eigenen FreeBSD router laufen lassen würde der erstmal alle apple typischen verbindungen blockt und updates werden nurnoch per hand herruntergeladen.
          noch bietet apple ja die möglichkeit. :-/

          in sofern find ich das gut das apple da irgendwie noch versucht nicht mit komplett verdeckten karten zu spielen.

          • in sofern find ich das gut das apple da irgendwie noch versucht nicht mit komplett verdeckten karten zu spielen.

            IMHO selbstverständlich … jedenfalls auf dem Mac – auf iPhone und iPod Touch gewährt Apple diesbezüglich den Apps leider gar viele Freiheiten.

  4. Pingback: Deutschland News

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Kommentarregeln: Keine Werbung, keine Trollereien und persönlichen Angriffe, keine Off-Topic (OT)-Diskussionen, keine Short-URLs und keine unsinnigen Namensangaben.