Gesucht: Software zur Zeiterfassung auf dem Mac

Seit einiger Zeit suche ich eine Anwendung zur Zeiterfassung auf dem Mac und habe zuletzt TimeLog ausprobiert, jedoch auf die weitere Verwendung verzichtet …

… weil mir die Benutzeroberfläche von TimeLog in zahlreichen Aspekten nicht intuitiv genug erschien – insbesondere das Editieren der Datenfelder bezüglich Anfangs- und Endzeitpunkt sowie Zeitdauer empfand ich nicht als komfortabel – und ich die Möglichkeit vermisste, jede Aufgabe von Anfang an mit einer Beschreibung zu versehen anstatt bloss die Notizfunktion verwenden zu können. Erfreulich an TimeOut war immerhin die deutschsprachige Lokalisierung, zumal die Anwendung von einem Schweizer Entwickler stammt und nicht wie die meisten vergleichbaren Anwendungen aus den USA mit entsprechender Ausrichtung und (fehlender) Lokalisierung.

Ich werde meine Suche nach geeigneter Software zur Zeiterfassung auf dem Mac fortsetzen, im Zweifelsfall früher oder später aber eine Microsoft Windows-Lösung oder allenfalls ein Onlineangebot wie «Mite» verwenden müssen … so wie ich bereits für meine Buchhaltung eine Microsoft Windows-Anwendung nutze, da ich auf dem Mac keine für meine Bedürfnisse geeignete Software fand.

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82 Antworten auf Gesucht: Software zur Zeiterfassung auf dem Mac

  1. Meerblickzimmer schreibt:

    Nutze bisher mite, find es ziemlich gut und ergänze es mit dynamite zu ner «Desktop»App. Muss aber zugeben gerade auch mit billings und der darin vorhandenen internen Zeiterfassung rumzuspielen, da ich an den Zusatzfeatures interessiert bin. Wär vielleicht auch mal nen Blick wert.

    Gruss. M

    • MacMacken schreibt:

      Billings kenne ich bereits – leider gibt es keine deutschsprachige Lokalisierung und Schweizerfranken als Währung wird nicht unterstützt:

      http://macmacken.com/2009/07/2.....-billings/

      • Meerblickzimmer schreibt:

        Zum Thema Schweizer Franken: ich glaub billings nutzt doch die globelen Mac-Settings. Fehlen dort bereits die schweizer Franken?

        • MacMacken schreibt:

          Nein, Schweizerfranken sind vorhanden, wenn auch mit Macken:

          http://macmacken.com/2009/07/2.....-mac-os-x/

          Billings scheint aber schlicht daran zu scheitern, dass das Währungszeichen für Schweizerfranken nicht bloss ein Zeichen umfasst wie beispielsweise $ oder €.

          Es gibt einen «Hack» um das Problem zu beheben. Leider kommen dann andere Anwendungen mit den so veränderten Mac OS X-Einstellungen zur Währung nicht mehr klar.

          • Meerblickzimmer schreibt:

            Sehr merkwürdig. Kann nur sagen, das zum beispiel norwegische Kronen (NOK) geheh – sind 3 Zeichen und klappen. Allerdings hab ich schon ab und an erlebt, das «Übersetzungsfehler» zur kompletten «Fehlfunktionen» führen. So verwende ich das ServerAdminTool für Mac OS 10.6 Server nur in englisch, da ansonsten komplette Settings fehlen. Naja, aber das hilft dir nun auch nicht weiter, ausser du probierst mal System auf englische Sprache umstellen und Landeseinstellungen auf Sfr. Vielleicht hilft das ja …

  2. recipient schreibt:

    Ich habe auch einen Mite-Account, nutze ihn aber kaum noch, weil ich es einfach leid bin, in jedem Tool wieder die selben Strukturen für Kunden, Projekte und Aufgaben anzulegen.

    Eigentlich erstaunlich, dass (soweit ich weiß) keiner der namhaften Task-Manager wie OmniFocus, Things etc. die Option anbietet, auch gleich Arbeitszeiten zu den Aufgaben zu erfassen. Böte sich doch wirklich an.

    • MacMacken schreibt:

      Aufgabenverwaltung Zeiterfassung sind verschiedene Aufgaben – vermutlich deshalb verfügen OmniFocus, Things, usw. nicht über Funktionen zur Zeiterfassung. OmniFocus ist sowieso schon sehr komplex und bei Things geht die Entwicklung nur noch sehr langsam voran.

      • recipient schreibt:

        Lagerverwaltung und Fakturierung sind auch verschiedene Aufgaben. Trotzdem führt man sie sinnvollerweise zusammen, wenn sie auf den selben Datenbeständen beruhen.

        Vielleicht liegt es ja an meiner Arbeitsweise, aber ich finde es ausgesprochen umständlich, in einem Task-Manager meine Projekte nach Kunde/Projekt/Aufgabe zu strukturieren, um dann in einer externen Anwendung nach dem selben Schema die Zeiten zu erfassen, die ich für bestimmte Aufgaben benötigt habe.

        Webbasierte Projektmanagementtools sind da zum Teil schon deutlich weiter: Dort kann man zu definierten Projekten und Aufgaben auch gleich Arbeitszeiten erfassen.

        Warum sollte das offline weniger sinnvoll sein?

        • MacMacken schreibt:

          Geschmackssache, aber bloss weil meine Prioritäten anders liegen bedeutet nicht, dass es eine solche Anwendung nicht geben sollte … TimeLog kennt Aufgaben, die entsprechenden Funktionen sind aber rudimentär.

          In meinem Arbeitsalltag unterscheiden sich Aufgaben und erfasste Arbeiten deutlich – Letztere erfasse ich wesentlich detaillierter –, so dass eine Kombination für mich nicht von primärem Interesse ist.

        • Ralf schreibt:

          Wie kommst du darauf, dass ToDos («das will ich machen») auf denselben Datenbeständen beruhen wie Zeiterfassung («das habe ich gemacht»). Ich mache 1000 Dinge jeden Tag im Job die in keiner ToDo Liste stehen, dafür mach ich einige Sachen nicht, die draufstehen (delegiert, hat sich erledigt, etc.).

          BTW: Lagerverwaltung und Fakturierung KÖNNEN in bestimmten Fällen zum Teil auf deselben Datenbeständen beruhen – die Regel ist das aber nicht.

          Ralf

  3. hoggel schreibt:

    Ich nutze seit Jahren TimeLog und seit einem Jahr noch dazu GrandTotal um meine Rechnungen zu schreiben und auszuwerten. Die Apps (im Zusammenspiel) sind das Beste was ich in den letzten Jahren hatte, und ich habe so ziemlich alle probiert was es für den Mac gibt.

  4. MacMacken schreibt:

    @Meerblickzimmer:

    Naja, aber das hilft dir nun auch nicht weiter, ausser du probierst mal System auf englische Sprache umstellen und Landeseinstellungen auf Sfr. Vielleicht hilft das ja …

    Das Problem liegt allein bei den Währungseinstellungen. Ich kenne nicht alle Währungen, die davon betroffen sind, aber Schweizerfranken ist nicht die einzige. Der erwähnte «Hack» wird unter http://forums.marketcircle.com.....#218108421 beschrieben.

  5. nggalai schreibt:

    Ich verwende WorkTimer:

    http://code.google.com/p/mac-worktimer/

    OpenSource, kostenlos, klein, einfach, XML-Format (falls erwünscht) -> reicht mir dicke.

  6. Ostschweizer schreibt:

    Kennst du schon Kimai? Punktet bei mir allein schon wegen der Plattformunabhängigkeit dank der Installation auf dem Webserver. Und nett aussehen tuts auch noch ;)
    > http://www.kimai.de/

    • MacMacken schreibt:

      Nein, Kimai kenne ich bislang noch nicht – vielen Dank für den Hinweis!

      (Wobei ich mir noch überlegen müsste, welchen schlanken Webserver ich verwenden würde …)

      • Fred schreibt:

        Kimai in Kombination mit MAMP (von http://www.mamp.info) kann ich auch sehr empfehlen. Innerhalb 3 Minuten installiert und kofiguriert. Inkl. Datenexport und Kunden-/Projektverwaltung…

        Schön ist z.B. der grosse Zeitbutton zum Start/Ende einer Tätigkeit und die Zeitanzeige in der Browsertableiste

        • Fred schreibt:

          Ach ja, Datenexport in PDF, CSF und Excel ist auch möglich (ist ja auch immer wichtig zum Rechnung schreiben)

          • Ralf Wenzel schreibt:

            Excel? Zum Schreiben von Rechnung? Eine Rechnung ist der Ausdruck eines Datenbanksatzes, der in einem geeigneten Programm gebucht wird….. Dafür Excel zu nehmen ist ja mehr als umständlich (weil man den Kram ein zweites Mal eingeben muss).

            Ralf

          • Fred schreibt:

            Excel war ja nur zufällig in der Reihe der Aufzählung die letztgenannte Funktion des Datenexportes, auf den sich die Möglichkeit des Rechnungschreibens bezog :)
            Ob man die Rechnungen nun per Hand mit Füllfederhalter oder als Pages-Dokument erstellt muss jeder selber entscheiden…

          • Ralf Wenzel schreibt:

            @Fred: Wer die Rechnung ohnehin in der Buchhaltung erstellt handelt schlichtweg dumm, dasselbevin Excel nochmal zu tun.

          • MacMacken schreibt:

            Ja, eine Textverarbeitung wäre besser dafür geeignet! ;)

          • Fred schreibt:

            @Ralf: Du scheinst auf Excel ja nicht sonderlich gut zu sprechen zu sein *lach*

            Es war absoluter Zufall, dass ich Excel als letztes erwähnt habe und es somit in den vermeintlich direkten Kontext des Rechnungschreibens gerutscht ist (hätte auch mit PDF oder CSV enden können).
            Für mich war wichtig zu erwähnen, dass man seine Daten auch exportieren kann (egal in welches Programm/Format bzw. ungeachtet was man dann mit dem Export macht)

            :-)

  7. Johannes schreibt:

    Ich habe mal mit Time Tracker (freeware) gearbeitet – es entsprach genau mine Bedürfnissen.

    http://www.macupdate.com/info......me-tracker

    Johannes

  8. ilolue schreibt:

    Intuitive Zeiterfassung klappt online mit Reporta und gibt es auch als App fürs iPhone. Systemunabhängig, da webbasiert, schmeichelt aber jedem Mac-Liebhaber :-) Kann man kostenlos testen und eine kostenlose Lite-App gibt es auch. http://www.reporta.ag

    • MacMacken schreibt:

      Merci für den Hinweis!

      Mite ist mir im Vergleich dazu sympathischer, zumindest was den Online-Auftritt betrifft … ich werde Reporta aber wohl auch ausprobieren.

      • ilolue schreibt:

        Viel Spaß dabei. Mite gefällt mir auch, allerdings ist Reporta halt ein wenig umfangreicher. Mehr Projektmanagement. Außerdem bekommt man ganz nebenbei einen genialen Überblick über alle Einnahmen und Ausgaben, und zwar so, dass es auch ein Zahlen-Laie wie ich versteht :-) Wäre also auch eine nette Alternative zum Windows-Buha-Programm …

        • Remo schreibt:

          Uii uii, Reporta ist aber ganz schön teuer, selbst in der am wenigsten teuren Version!

          • Ralf schreibt:

            Oh, den Reporta-Tipp hat ja hier schon einer gegeben – übrigens ist das gar nicht teuer, weil du eine Menge Geld beim Steuerberater sparst (wenn du gescheit verhandeln kannst), weil der seine Daten zukünftig über Schnittstelle bekommt und nicht mehr händisch einbuchen muss.

            Ralf

  9. Achim schreibt:

    Teste doch mal
    Officetime

    arbeitet auch mit iCal zusammen

    http://www.officetime.net

  10. Andreas schreibt:

    ich verwende auch TimeLog, da es auch ein App dazu gibt ;-) dürfte ich Rechnungen Schreiben, würde ich es mit GrandTotal einsetzen, aber das kommt ja nicht in Frage…

    Habe ich gerade in einem anderen Blog gefunden:

    TimeNet, $40
    http://www.applesource.biz/software/timenet/

    und ein Review dazu:

    http://mac.appstorm.net/review.....h-timenet/

    wobei ich jetzt nicht sicher bin, ob es eine lokalisierte Version gibt…

  11. am schreibt:

    Probier mal Minco aus.
    Das synchronisiert autoatisch mit den Todos aus iCal. Wenn man lieber Things nutzt um die Todos zu verwalten ist das auch kein Problem, da things die Todos automatisch nach iCal verschieben kann.

    Außerdem ist das Programm recht hübsch gemacht und kann komplett über das keyboard bedient werden.

    http://www.celmaro.com/minco/

  12. Gabriel Allon schreibt:

    Ich arbeite mit Paymo. Ist eine Kombination von Online-Tool und einem Widget im Dashboard. Läuft auch auf PC und ist bis 3 User gratis.

    http://www.paymo.biz

  13. Christoph schreibt:

    Ich nehme AZEME zur Stundenerfassung mit Excel her, ist für maximal drei Mitarbeiter kostenlos: http://www.azeme.de

  14. Andre Mischke schreibt:

    Hallo zusammen,

    ich habe auf der Seite http://www.logmytime.de/Zeiter.....ssung.html
    nen interessanten Artikel zum Thema Software zur Zeiterfassung gefunden. Auf der Seite gibt es auch noch mehr Artikel zur Zeiterfassung.

    Und unter http://www.logmytime.de gibt es anscheinend demnächst auch eine kostenlose Demoversion der Software.
    Werde ich mir auf jeden Fall mal anschauen, klingt interessant.

    Gruß Andre

  15. Johannes schreibt:

    Ich bin mit Time Tracker zufrieden.
    http://rainer.4950.net/wordpress/?cat=4

    Johannes

  16. Luis schreibt:

    Was meinst du genau damit? Ich versteh nicht was du suchst.

  17. Sebastian schreibt:

    Wir arbeiten mit der webbasierten Lösung actiTIME auf einem eigenen Server. Für Teams mit weniger als 10 Mitarbeiter ist die Lösung frei verfügbar.

  18. ZappyZwo schreibt:

    Was ist denn mit SLife?

    Es wird leider nicht mehr, als Desktop App, weiterentwickelt aber es tut seinen Dienst.
    SLife 2.5 auf Versiontracker

  19. MM schreibt:

    Ich benutze TimeSlice, http://www.modesittsoftware.com, http://www.timeslice.us. Ich komme damit zurecht, aber es kann sein, dass die anderen Alternativen einfacher sind!

  20. Adrian Grigore schreibt:

    Hallo Martin,

    Ich würde Dir raten, einen neuen Blick auf die LogMyTime Zeiterfassung zu werfen. Seit Deinem letzten Besuch bei uns hat sich einiges getan, auch im Bezug auf die Kompatibilität mit Safari. Im März war das Programm ja gerade erst in den Beta-Stadium eingetreten. Heute haben wir außerden eine offene API für LogMyTime veröffentlicht.

    Und falls Dir etwas an LogMyTime nicht gefällt, dann schreib uns einfach eine Email oder ruf uns an. Wir arbeiten kontinuierlich an der Software und richten uns dabei sehr stark nach Kundenwünschen.

  21. Ralf schreibt:

    Es bleibt ja nie bei der Zeiterfassung – irgendwie will man dann ja auch Rechnungen schreiben. Daher bleibe ich bei dem, was bei mir seit geraumer Zeit «läuft»: Reporta mit der entsprechenden Cloud-Projektcontrollingsoftware (ich kenne die Firma persönlich).

    Ralf

    • MacMacken schreibt:

      Bei Cloud-basierten Lösungen sehe ich jeweils das Problem, dass man solchen Lösungen eigentlich nicht vertrauen sollte … :(

      • Ralf schreibt:

        Mit Verlaub: Das ist Quatsch. Bei dir zuhause sind die Daten viel unsicherer. Erzähl mir nix, das Thema ist mein Spezialgebiet ;)

        Ralf

        • MacMacken schreibt:

          Mit Verlaub: Das ist Quatsch. Bei dir zuhause sind die Daten viel unsicherer. Erzähl mir nix, das Thema ist mein Spezialgebiet ;)

          Wieso denn?

          Beispiel Notizen: Ich speichere Notizen lokal, synchronisiere sie per Simplenote (inklusive Zugriff über die Simplenote-Website) und greife per Simplenote-App darauf zu. Und das soll sicherer sein, als wenn ich Notizen nur lokal speichern würde?

          • Ralf schreibt:

            Mein Ansatz ist ein anderer: Die Cloud ist sicherer als bei dir zuhause, natürlich gewinnst du aber keine Sicherheit wenn du trotzdem zuhause speicherst.

            Welche Zugangssicherungen gibt es bei dir zuhause, damit ein Einbrecher nicht an den Rechner kommt? In Rechenzentren sind Retina-Scans nicht unüblich. Achso, deine Haustür… *schlapplach

            Wie hoch verschlüsselst du die Daten auf deinen Platten zuhause? Achso, gar nicht. Naja, wird ja schon keiner einbrechen.

            Von welcher Firma ist denn deine automatische Feuerlöscheinrichtung? Achso, hast du nicht. Brennt ja nicht bei dir.

            Ich bin gerade dabei, so umzustellen, dass Daten nur noch in der Cloud und auf fernlöschbaren Devices gespeichert werden. In der Cloud sind sie erheblich sicherer vor Diebstahl und Vernichtung (Feuer, Überschwemmung, etc.) und ich habe Zugriff von jedem internetfähigen Endgerät aus. Und die Fernlöschfunktion stellt sicher, dass die Daten nicht in fremde Hände geraten.

            Nicht-Schweizern sag ich dazu: Du traust dem nicht? Jo, aber deiner Bank traust du, die deine Daten via SWIFT fröhlich in der ganzen Welt rumposaunt?

            Ralf

          • MacMacken schreibt:

            @Ralf:

            Mein Ansatz ist ein anderer: Die Cloud ist sicherer als bei dir zuhause, natürlich gewinnst du aber keine Sicherheit wenn du trotzdem zuhause speicherst.

            Richtig, und deshalb nutze ich unter anderem Cloud-Dienste für die Sicherung meiner Daten.

            Ich fürchte mich bei Cloud-Anwendungen nicht vor Datenverlust, sondern davor, dass meine Daten öffentlich werden. Ich fürchte mich dabei nicht vor gezieltem Datendiebstahl, sondern vor den üblichen Lecks, Lücken und Missgeschicken, wie sie leider bei jedem Anbieter vorkommen können – nicht umsonst schliessen Cloud-Anbieter jede Haftung so weit wie möglich aus …

            Nicht-Schweizern sag ich dazu: Du traust dem nicht? Jo, aber deiner Bank traust du, die deine Daten via SWIFT fröhlich in der ganzen Welt rumposaunt?

            Bankbeziehungen sind zwingend, Cloud-Anwendungen (bislang) nicht.

      • Adrian Grigore schreibt:

        Also ich kann Dir dazu nur sagen, dass wir sehr auf die Sicherheit der Daten unserer Kunden achten.

        z.B:

        Wir machen sechs mal täglich ein Backup aller Kundendaten auf einer separaten Festplatte im Server, zusätzlich verschlüsselt auf einem Remote backup Server in einem anderen Rechenzentrum.

        Unser Server ist, wie Ralf auch schon schreibt, in einem hochsicherheits-Rechenzentrum untergebracht, mit Wachpersonal und Brandschutz.

        Unsere Zeiterfassungsoftware selbst ist ebenfalls mit besonderem Augenmerk auf Datensicherheit ausgelegt. Du kannst wahlweise per HTTPS darauf zugreifen. Und die Software-Architektur ist so gestaltet, dass schon in der untersten Software-Schicht (Datenbankabstraktion) die Abgrenzung der verschiedenen User-Accounts stattfindet. Das das auch funktioniert, überwachen wir mit dutzenden von Unit Tests, die alleine diese Einhaltung von Schreib- und Leserechten überwacht.

        Falls Deine Angst mehr einen möglichen Datenhandel betrifft: Natürlich geben wir die Daten auch an niemanden weiter, wie das auch in unseren Datenschutzbestimmungen steht. Warum sollten wir auch? Wir würden uns doch ins eigene Fleisch schneiden, wenn wir uns auf diese Art den Ruf ruinieren würden.

        • MacMacken schreibt:

          Ich habe Euch gegenüber keine spezifischen Bedenken, aber naturgemäss gewährleisten Unternehmen Sicherheit nur so weit, als dass sie glauben, für etwaige Fehler belangt werden zu können.

          Ich habe Euch aber dennoch auf meine Liste von Diensten aufgenommen, die ich (nochmals) ausprobieren möchte.

          Bei dieser Gelegenheit: Verrechnet Ihr ausländischen Kunden die deutsche Mehrwertsteuer?

          • Adrian Grigore schreibt:

            Zu Deiner Frage: Wir berechnen für ausländische Kunden keine Mehrwehrtsteuer.

            Zur Frage der Sicherheit: 100% Sicherheit kann natürlich niemand garantieren. Auch auf Deinem eigenen Computer sind deine Daten nie 100% sicher.

            Auch mag das mit den minimal nötigen Sicherheitsmassnahmen mag bei manchen (vor allem großen) Firmen stimmen, deren Mitarbeiter nur angestellt sind, die sich also nicht wirklich mit Ihrer Firma bzw ihrem Produkt identifizieren.

            Allerdings sind wir sozusagen ein Familienbetrieb (ein Paar). Wir entwickeln schon seit 1997 zusammen Software und bei allem was wir herausbringen hängt auch eine Menge Herzblut dran. Oft ist da eher etwas zu viel Perfektionismus im Spiel als Nachlässigkeit (sechsfache Backups pro Tag habe ich z.B. noch bei keinem anderen Wettbewerber gesehen). Ein selbst verschuldeter Daten-GAU würde mir nicht nur aus finanziellen Gründen schlaflose Nächte bereiten, er wäre mir auch ganz persönlich peinlich. Also tue ich mein bestes, das zu vermeiden.

          • Ralf Wenzel schreibt:

            Adrian: Personalredundanz sechs. Setzen. In der Profiliga darfst du spielen wenn du jede Position mindestens zweifach besetzen kannst.

            Ralf

          • Adrian Grigore schreibt:

            @Ralf: Was die Entwicklung angeht, hast du zwar recht, aber das ist wohl kaum Zeitkritisch. Der Server läuft auch dann weiter, wenn ich mal nicht arbeitsfähig bin.

        • Tankred schreibt:

          Ich habe ein paar Gründe gegen http://www.logmytime.de/ gesammelt (das soll nicht heissen, dass andere besser sind. Vermutlich sind sie es nicht):

          (-) https nur wahlweise
          (-) kein Unternehmen, eine Einzelperson
          (-) Datenverkauf bei Liquidation ohne weiteres möglich
          (-) keine Referenzen
          (-) keine iPhone App
          (-) läuft nicht offline
          (-) Datenschutzerklärung befasst sich kaum mit Zeiterfassung, sondern Webseite
          (-) nur 97 Prozent verfügbar (mehr als 10 Tage nicht verfügbar) und das auch nur mit Vorbehalten (noch mehr Tage), ausserdem tägliches Wartungsfenster, also täglich nur 91 Prozent verfügbar

          Ein paar Gründe dafür:

          (+) kostenlos und unverbindlich testen
          (+) telefonischer Support (Zeiten und Preise?)
          (+) Datenfreiheit in AGB vorgesehen (aber praktikabel?)
          (+) AGB könnten schlimmer sein

          Alles nur mit Surfen auf der Webseite. Ausprobieren kommt noch!

          • Adrian Grigore schreibt:

            @Tankred: Danke für Dein Feedback und Interesse an LogMyTime.

            > (-) https nur wahlweise
            Das liegt daran, dass Opera mit unserem Start-SSL-Zertifikat nicht klarkommt. Allerdings habe bereits auf meiner TODO-Liste, eine Wahlweise Festlegung auf HTTPS auf benutzeraccount einzu bauen.

            > (-) kein Unternehmen, eine Einzelperson

            Aus meiner Sicht ist das für den Kunden nur ein Vorteil. Wir sind zwar nur zwei Leute, aber wir stehen hinter unserem Produkt. Anders als eine GmbH, haften sogar mit unserem eigenen Kapital. Das wirkt ungemein motivierend.

            > (-) Datenverkauf bei Liquidation ohne weiteres möglich
            Wie kommst Du darauf? Vermisst Du einen Punkt in den AGB? Die Daten der jeweiligen Kunden gehören den jeweiligen Kunden. Wir haben weder das Recht, noch die Absicht diese zu verkaufen.

            (-) keine Referenzen
            Ja, wir sind noch recht neu, aber wir haben schon ein paar referenzen. Allerdings nicht auf der Webseite, da der Wettbewerb im Zeiterfassungsektor sehr hart ist und die Einnahmen auf Subscriptions, also nicht auf einen Einmaligen Verkauf beruhen. Wenn wir unsere wertvollsten kunden auf der Webseite veröffentlichen, dann könnte die Konkurrenz versuchen, diese für sich zu gewinnen. Wenn Du Interesse an Referenzen hast, kann kannst Du mich aber gerne anrufen.

            (-) keine iPhone App
            Die ist bereits in Planung. Innerhalb von 2-3 Monaten werden wir Iphone und Android unterstützen, möglicherweie auch einen Desktop client.

            (-) läuft nicht offline
            Auch das wird bald behoben, mit den besagten Smartphone und desktop-clients.

            (-) Datenschutzerklärung befasst sich kaum mit Zeiterfassung, sondern Webseite
            Was genau vermisst Du darin?

            (-) nur 97 Prozent verfügbar (mehr als 10 Tage nicht verfügbar) und das auch nur mit Vorbehalten (noch mehr Tage), ausserdem tägliches Wartungsfenster, also täglich nur 91 Prozent verfügbar

            Das mit dem Wartungsfenster ist nur etwas, was wir uns theoretisch vorbehalten. Praktisch sieht das so aus, das die Anwendung seit dem Start der Beta zusammengenommen ca. 5 Stunden offline war, nämlich als DENIC einen Ausfall hatte (da war aber auch die Konkurrenz betroffen). Wir testen neue Versionen auf einem separaten Staging server und übertragen etwaige neue Versionen automatisiert, so dass die Website bei Updates nur für ca. 1-3 minuten offline ist. Zusätzlich spielen wir updates nur abends ein, damit im Fall eines unvorhergesehen Problems möglichst wenig Kunden betroffen sind.

            (+) telefonischer Support (Zeiten und Preise?)
            Zu den Zeiten: 10:00-19:00. Preis: Umsonst. Wir sind ja nicht Microsoft :-)

          • MacMacken schreibt:

            Vielen Dank für Deine Antworten, das erspart mir schon einmal einige Fragen! :)

  22. Ralf Wenzel schreibt:

    Ich glaube dir deine Einstellung nicht. Du vertraust dein Leben jeden Tag einem Auto oder Zug an, da willst du deine Zeiterfassung (die auf dem Schwarzmarkt bestimmt MILLIONEN wert ist ;) ) einer Firma NICHT anvertrauen?

    Ralf

    PS: Guter Spruch eines Kunden: «Mir ist völlig egal ob jmd. weiß, welche offenen Forderungen ich habe, solange meine Konstruktionspläne nicht in falsche Hände geraten.

  23. Adrian Grigore schreibt:

    @MacMacken: Mir kam grade eine Idee: Würde es Dich beruhigen, wenn wir für LogMyTime eine Kommandozeilenanwendung hätten, die XML- oder CSV-Backups deiner erfassten Zeiten, Projekte, Kunden und Mitarbeiter hätten? Du könntest das Programm regelmäßig automatisiert starten und Dich so zusätzlich absichern. Es wäre sehr leicht, so etwas an unsere API anzubinden.

    • MacMacken schreibt:

      Die Idee ist insofern gut, als dass man keine Cloud-Anwendung nutzen sollte, die keine Möglichkeit zum Datenexport bietet – bei «Mite» beispielsweise kann man seine Daten im XML-Format runterladen:

      http://mite.yo.lk/faq.html#q2

      Wer relevante Daten in der Cloud ablegt ohne über eine lokale Sicherung zu verfügen, handelt in meinen Augen fahrlässig.

      (Ich habe Eure Cloud-Anwendung noch nicht ausprobiert und weiss deshalb nicht, welche Exportmöglichkeiten zum jetzigen Zeitpunkt schon verfügbar sind.)

      • Adrian Grigore schreibt:

        Hallo Mac,

        Wir unterstützen den Export von Auswertungen als im PDF-, Word- und Excelformat. Über die API ist zusätzlich der Export der Daten als RSS feed (also im XML-Format) möglich (und zwar auch extra entwickelte Software).

  24. Ralf Wenzel schreibt:

    Frage an Martin: Warum buchst du unter Windows? Was fehlt dir an Funktionalitäten bei Mac Buchhaltungssoftware. In D muss man als Anwalt nur eine EÜR machen. Wie ist das in der Schweiz?

    Ralf

    • MacMacken schreibt:

      Was fehlt dir an Funktionalitäten bei Mac Buchhaltungssoftware.

      Mir fehlt es primär an Mac-Buchhaltungssoftware – die beste preiswerte Lösung im Schweizer Markt ist «Banana» via «CrossOver Mac».

      In D muss man als Anwalt nur eine EÜR machen. Wie ist das in der Schweiz?

      Aus steuerlichen Gründen ist eine doppelte kaufmännische Buchhaltung notwendig oder zumindest sinnvoll. Ausserdem sind die entsprechenden Kennzahlen aus BWL-Sicht nützlich.

  25. Damian schreibt:

    Ich bin Freiberufler unter einem Berufsgeheimnis (Jetzt kann das Raten losgehen!). Mein Verband kommt zum Schluss, dass Cloud und Geheimnis nicht kompatibel sind.

    • Ralf Wenzel schreibt:

      Weil in den Verbänden viele Spinner sitzen. Beispiel: Meine Frau ist Anwältin. Das muss man sich so vorstellen: Sie kommt heim und ist gefrustet. Ich frag sie, was los ist und wer sie so geärgert hat. Darf sie nicht drüber reden. Ihr Verband verbietet mir, eine Bürogemeinschaft mit ihr zu bilden, bei dem wir nur einen gemeinsamen Eingang haben. Flur Links: sie. Flur rechts: Ich. Getrennte Räume. Weil ich sehe, wer in ihrem Büro ist (=wer ihre Mandanten sind). Der Bäcker von gegenüber sieht das auch, weil er direkt auf ihre Tür guckt. Sie darf ihre Kunden nicht grüßen wenn sie die auf der Straße trifft. Verordnete Unhöflichkeit.

      Soviel zu Verbänden….

  26. der Denkende schreibt:

    Sorry für den Beitrag, möchte nur über neues Informiert werden, und hab jetzt mal unten ein Häcklein gesetzt. ;)

    • MacMacken schreibt:

      Ich weiss nicht, ob an dieser Stelle noch Neuigkeiten folgen … die Funktion, dass man Kommentare abonnieren kann ohne selbst kommentieren zu müssen, ist auf meiner To-Do-Liste, allerdings mit geringer Priorität.

      • der Denkende schreibt:

        Ich weiss nicht, ob an dieser Stelle noch Neuigkeiten folgen

        Deshalb hab ich es ja so gemacht. Denn schliesslich ist es so einfacher, als jede zwei Wochen wieder hier vorbei zu schauen.

        die Funktion, dass man Kommentare abonnieren kann ohne selbst kommentieren zu müssen, ist auf meiner To-Do-Liste, allerdings mit geringer Priorität.

        Jo, kommt auch seltener vor.

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