Beim Rippen einiger Audio-CDs mit iTunes fiel mir nicht nur die langsame Geschwindigkeit negativ auf, sondern auch die von iTunes automatisch hinzugefügten Albumcover und Liedinformationen erschienen häufig verbesserungswürdig. Das Cover des Albums «Oxygène» von Jean-Michel Jarre beispielsweise kam in gewohnt schlechter Qualität daher (vor allem im linken und oberen Randbereich) …

… und die Liedinformationen enthielten gleich reihenweise Fehler …

… bei einigen Liedern fehlte der volle Name des Komponisten, in «Oxygène» ging das «e» mit Gravis verloren und die Genre-Bezeichnung «Electronica/Dance» war zumindest im Bezug auf «Dance» eindeutig falsch.



Im Fall der Liedinformationen hast du dir aber natürlich die Arbeit gemacht, sie entsprechend deiner Vorstellungen anzupassen und sie als Gegenvorschlag an die CD-Datenbank zu senden?
Dann hat der nächste nicht dieselbe Arbeit wie du..
Ist das mit iTunes überhaupt möglich?
Ist bei iTunes meines Wissens nicht sinnvoll – die verwenden GraceNote CDDB und für die Cover den iTunes Store.
In beiden Fällen werden die Metadaten größtenteils von den Plattenfirmen gepflegt. Insofern geht das Problem darauf zurück, dass Jean-Michel ein schlechtes Label hat.
Das Problem betrifft nicht Jean-Michel Jarre, sondern zahlreiche Audio-CDs – häufig ist beispielsweise das Coverbild geradezu absurd falsch … und bei Klassik ist iTunes generell eine Nullnummer.
Wie gesagt, die Titelbezeichnungen stammen aus dem GraceNote CDDB.
http://en.wikipedia.org/wiki/CDDB
http://de.wikipedia.org/wiki/CDDB
Aktuelle Titel werden wohl von den Plattenfirmen eingestellt. Alte Titel (und davon geh ich mal bei Oxygen aus…) werden von den Benutzern angegeben.
Du kannst, solange die CD in iTunes angezeigt wird, im Menü “Erweitert” unter “CD-Titelnamen einsenden…” deine Änderungen angeben. Wie damit umgegangen wird, wenn mehrere Leute Änderungen einsenden weiss ich nicht (dazu hab ich die Wikipedia-Artikel zuwenig genau gelesen
).
Aber ich gehe davon aus, dass Apple bzw. das iTunes-Team nichts mit den Titel-Bezeichnungen zu tun hat. Das ist sozusagen en Bloc eingekauft.
Und ich habe schon lange aufgegeben, mich um die Genre-Angaben zu kümmern. Im Prinzip hat jeder eine andere Meinung, in welches Genre etwas gehört…
Merci, diese Möglichkeit war mir bislang nicht bekannt!
Die meisten Musikstücke lassen sich durchaus einordnen – zumindest in negativer Hinsicht, denn iTunes ordnet viel zu viele Musikstücke dem Genre «Electronica/Dance» zu …
Ja eben, da hadere ich dann mit mir. Soll ich meine Musiksammlung nur in Pop, Rock, Electronic/Dance einteilen?
Dann komme ich ziemlich schnell an den Rändern einzelner Genre an die Grenzen. Soll ich es jetzt in Pop oder Electronic einordnen? Ha, aber dafür gibt es ja Sub-Genre – aber was mach ich dann, schon wieder an den Grenzen der Sub-Genre? Sub-Sub-Genre?
Und dann landet man bei sowas:
http://en.wikipedia.org/wiki/L.....sic_genres
http://techno.org/electronic-music-guide/
Eigentlich will mein Sammler-Herz jede Platte (was mach ich eigentlich, wenn ein Musiker auf einer Platte mit verschiedenen Titeln verschiedene Genres bedient?) möglichst präzise einem Genre zuordnen.
Aber dann kapituliere ich vor dieser Herkules-Arbeit. Ich frage mich auch, ob ich überhaupt genug weiss. Und dann hör ich doch mit voller Freude gute Musik, ohne jetzt genau zu wissen, zu welchem Genre sie gehört.
Geht wahrscheinlich (zum Glück) nicht jedem so, aber mit solchen Problemen schlag ich mich rum
Hatte ich auch schon häufig, musste ich mich sogar schon zwischen mehreren “Quellen” entscheiden und alle waren mit fehlerhaften Daten gefüttert. Mittlerweile kontrolliere ich jede CD genau und schicke die Korrektur zu GraceNote. Die Genres stimmen extrem oft nicht, aber das ist man ja aus dem Handel gewöhnt
Überrascht mich, dass Dir das erst jetzt auffällt.
Es gibt schon frühere MacMacken-Blogeinträge zu diesem Thema, aber es fiel mir wieder einmal auf, da ich einige alte Audio-CDs entdeckte und diese nun rippe …
Ok,konnte ich mich nicht mehr dran erinnern
Ist wirklich schade, dass noch so viel “Altlasten” in der GraceNote liegen. Scheinbar Konzentrieren die sich auf den Mainstream. Viele europäische Interpreten (außer GB) werden nicht ordentlich eingepflegt und dass die Komponisten oft fehlen ist auch schade. Aber was meckere ich, kann mich noch lebhaft an Zeiten erinnern, als ich alles per Hand eingeben musste. Man passt sich so schnell dem Fortschritt an, dass man oft vergisst wie viel Arbeit hinter einen solchen Datenbank steht. Trotzdem ärgerlich wenn iTunes mit falschen Daten gefüttert wird.