Langsames Rippen von Audio-CDs mit iTunes

Vor Jahren war es möglich, Audio-CDs mit bis zu 50-facher Geschwindigkeit zu rippen, sprich einzulesen und in einem digitalen Musikformat abzuspeichern. iTunes auf meinem Mac nimmt es im Vergleich dazu sehr gemächlich …

… und erreicht knapp 10-fache Geschwindigkeit. Liegt’s am Mac oder an iTunes? Gibt’s es empfehlenswerte Alternativen um CDs auf dem Mac zu rippen? :?:

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26 Antworten auf Langsames Rippen von Audio-CDs mit iTunes

  1. Stardust schreibt:

    Bin auf Windows auch nicht viel schneller, schwankt je nach CD im Bereich von 9 – 11x…

  2. makomi schreibt:

    Ja was sagen denn die Einstellungen – Stichwort “Error Correction”?!

  3. Max schreibt:

    Da Audio-CDs keine Fehlerkorrektur haben, sollte beim Rippen die Geschwindigkeit auch nicht im Vordergrund stehen.

  4. Ostschweizer schreibt:

    Interessant ist auch noch das selbst mit einen Virtuellen CD Laufwerk (wegen den Kopierschutz) AFAIK keine höheren Geschwindigkeiten als 25x zu erreichen sind.

  5. makomi schreibt:

    Anmerkung noch von mir: Ich lese gerade meine CDs mit EAC und nem alten Plextor UltraPlex unter Windows ein, damit ich das beste Ausgangsmaterial habe. -> selbst damit läßt sich maximal 6x lesen.

  6. fidel schreibt:

    max kann ich empfehlen – mehr Formate / mehr Einstellungen.

    http://sbooth.org/Max/

  7. Apropos «Fehlerkorrektur» – selbstverständlich findet man dazu auch einige Angaben in der «allwissenden Müllhalde»:

    http://de.wikipedia.org/wiki/F....._Disc_(CD)

    • Ripping schreibt:

      Im Gegensatz zu Daten-CDs besitzen Audio-CDs keine zuverlässige Fehlerkorrektur, der Anteil an Fehlerkorrekturdaten ist sehr gering. In Abhängigkeit von den Leseeigenschaften des CD-Laufwerkes und dem Beschädigungsgrad der CD können Lesefehler nicht immer korrigiert werden. Damit fehlerhaft ausgelesene Audiodaten später nicht den Hörgenuss trüben, muss die Fehlerkorrektur von einer Software wie EAC durchgeführt werden. Der kostenlose Ripper von Andre Wiethoff verfügt über einen besonderen Lesemodus, Secure Mode genannt. In diesem Modus wird jeder Sektor mindestens 2-mal gelesen. Nicht identische Sektoren werden so oft neu gelesen, bis 8 von 16 Ergebnissen identisch sind (bei maximal 5 Durchgängen). EAC dokumentiert jeden Lesefehler genau, so dass die Audiodateien ohne großen Zeitaufwand auf Störgeräusche überprüft werden können. Darüber hinaus bietet der Ripper eine Funktion namens Test & Copy. Dabei wird jeder Audiotrack 2-mal extrahiert und für beide Kopien eine Prüfsumme (CRC) erstellt. Stimmen beide Prüfsummen überein, ist in einem hohen Maße sichergestellt, dass die Daten fehlerfrei ausgelesen wurden. Des Weiteren ermöglicht EAC die Einbindung externer Encoder zum Umwandeln der Musik oder Hörspiele in ein Platz sparendes Format wie MP3.

      http://www.mpex.net/info/eac.html

  8. Martin schreibt:

    Vielleicht ist einfach das Laufwerk so langsam?

    Und ist der Prozessor komplett ausgelastet?

    • Vielleicht ist einfach das Laufwerk so langsam?

      Möglich, ja … ich hätte allerdings nicht die gedacht, dass das Auslesen von CDs in den letzten 10+ Jahren langsamer geworden sei. Eventuell liegt es daran, dass heute optische Laufwerke wie das SuperDrive für DVDs optimiert sind.

      Und ist der Prozessor komplett ausgelastet?

      Nein, ein halbwegs moderner Prozessor lässt sich von CD-Rippen nicht beeindrucken.

  9. Windowsbunny schreibt:

    Du bist genau das, was ich schon lange suche! ;)
    Ich nehm Dich auf meiner Seite in die Empfehlungen (Blogroll) auf, und werde hier jetzt wohl öfter vorbeischauen!

    Gruß,

    Windowsbunny =D

  10. cpx schreibt:

    Mmmmh, komisch ich habe einen externen Plextor Brenner und der liest mit 40x über Firewire.

    Was habt “Ihr” für komische Laufwerke das die so lahm sind ? ;-)

  11. Dontales schreibt:

    Bei einem 52x-Laufwerk dreht sich nur die Aussenseite so schnell, die Innenseite dreht sich bei 20-facher Geschwindigkeit dabei. Maybe könnte es auf den Bereich der gerade ausgelesen wird bezogen sein?

  12. Ripping schreibt:

    Schneller ist eher schlechter. Und da könnte das “langsame” iTunes durchaus bessere Ergebnisse liefern, als ein schnelles, altes iTunes.

    Secure ripping:
    http://wiki.hydrogenaudio.org/.....re_ripping

    Sorry, iTunes zum Rippen nehmen ohnehin nur Leute ohne Ahnung der Materie oder die bewusst kein Wert auf Qualität legen.
    Die brauchbaren Ripper unter OSX sind XLD und RIP.

    http://tmkk.hp.infoseek.co.jp/xld/index_e.html
    http://sbooth.org/Rip/

    Nur mit diesen Rippern ist Secure-Ripping und Accuraterip möglich.

    Für solche Dinge gehe ich aber ohnehin an den Windows-PC, da dort die Anwendungen und die Hardware (optisches Laufwerk) besser sind.

  13. Patrick schreibt:

    Also diese Problematik ist mir nicht neu. Für mich spielt es keine Rolle, weil ich kaum CDs rippe und wenn doch, dann kommt es auf ein paar Minuten nicht an.
    Es gibt verschiedene Gründe, warum das Rippen nicht so schnell von statten geht, wie es mit einem spezialisierten Ripper gehen könnte. IMHO liegt es an der Vorgehensweise, eine CD einzulesen und gleichzeitig die MP3/AAC-Kodierung laufen zu lassen. Damit ist der Prozessor bei älteren Geräten gefordert und auch ein mobiles Laufwerk rippt wesentlich langsamer als ein großes stationäres.
    Diesen Unterschied sehe ich immer wieder an meinem 2006er MacBook Black und dem 2008er Mac Pro. Beim MacBook limitiert das Laufwerk stark und der Prozessor ist einigermaßen beschäftigt, jedoch nicht ausgelastet. Beim Mac Pro drehen die 8 Kerne Däumchen während das Pioneer-Laufwerk ca. 15 bis 20x schafft, manchmal auch mehr.

    Itunes ist definitiv kein Profi-Rippingtool und bisher hat es mir voll ausgereicht. Insbesondere die Secure-Rip-Problematik schliesst iTunes eigentlich aus, wenn es nicht nur um den Hausgebrauch von OttoNormal-User geht.

  14. … ist es nicht möglich, dass es nicht am rippen liegt? Das Encoding nach MP3 oder ACC dauert auch “etwas”.

    Es spricht nur dagegen, dass es auf einem i7 auch nur mit 9-10facher Geschwindigkeit zugeht. Ich werde mal ein externes CD-ROM dagegen vergleichen…

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