Macs weniger zuverlässig als (häufig) gedacht

Für Mac-Benutzer, die ihr MacBook oder sonstigen Apple-Computer auch schon zur Reparatur (oder zur Entsorgung) bringen mussten, ist folgendes Ergebnis einer Studie über Hardware-Qualität vermutlich nicht überraschend …

Eine Studie des amerikanischen Garantiedienstleisters Square Trade enthüllt, dass Apple-Rechner weniger zuverlässig sind, als es eingefleischte Mac-User zugeben würden: Nach Angaben der Firma fallen 10 Prozent der Apple-Notebooks innerhalb von zwei Jahren nach dem Kauf mindestens einmal aus. Über einen Zeitraum von drei Jahren hinweg betrachtet, sind es sogar 17,4 Prozent der Systeme.

Apple rangiert damit deutlich hinter den Konkurrenten Asus (15,6 Prozent), Toshiba (15,7 Prozent) und Sony (16,8 Prozent). Damit haben Produzenten als Taiwan und Japan die Nase vor ihren Konkurrenten aus den USA. Denn noch schlechter als Apple schnitt Hewlett-Packard ab: An die 25,6 Prozent der Nutzer von HP-Notebooks meldeten innerhalb von drei Jahren dem Versicherer einen Schaden.

(via «Computer Reseller News»)

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14 Antworten auf Macs weniger zuverlässig als (häufig) gedacht

  1. Steffen schreibt:

    Auch Apple kocht nur mit Wasser und verbaut nur billige Hardware. Die Fanboys interessiert das natürlich nur wenig.

  2. Manuel schreibt:

    entscheidend ist doch, wie sich Apple im Problemfall verhält.

    Für die anerkannten Probleme gibt es ja bekanntermaßen auch lange über die Garantiezeit hinweg noch sehr kulante Regelungen, schnelle Antwortzeiten und kostenlose Reparaturen.

  3. Sven schreibt:

    Schade das die Ausfallrate von Acer nicht dabei steht.
    Mein Acer Notebook ist nämlich in den nun vergangenen 3 Jahren zwei mal mit defekter Grafikkarte ausgefallen.

    Von den anderen Problemen ganz zu schweigen….. *fail*

  4. fidel schreibt:

    Schade … ich dachte eigentlich beim RSS -lesen die erste Fanboy Horde hätte ich schon gesteinigt … nach derart Frevel ;)

    Letzlich trifft es Steffen doch punktgenau …. Apple kauft wie alle anderen auch nur Teile ein und verbaut diese – das man dafür kein eigenes NASA-Like Lab aufm Mond aufmacht ist klar und damit kann da letzlich auch nix besseres rauskommen … sieht man mal von der äußeren Hülle die der eine oder andere vorziehen mag – ab.

    Bzgl Laptop ausfällen war Toshiba lange Jahre führend (im negativen selbstverständlich) – Heise hatte diesbezüglich auch mal Statistiken veröffentlicht aber das liegt schon wieder ne Weile zurück.

    @Ostschweizer
    an den Bastelkomfort eines TP kommt kein Macbook 1:1 ran – schade aber passt auch irgendwie zu apple ;)

    Gruss
    fidel

  5. Fabian schreibt:

    Hmm, hab leider auch ziemlich Pech gehabt: Macbook Pro 15 Zoll, 2 Jahre, 10 Monate alt. Bisherige Defekte:

    - 1. Akku: hat 10 Monate gehalten, bricht bei 40% zusammen
    - 2. Akku: 2 Jahre, 1 Monat (keine Garantie), gleiches Phänomen.
    - Akku lädt nicht, Mainboard-Defekt –> Tausch
    - Staub hinter Display Display –> Tausch
    - Keyboard getauscht

    Zum Glück hatte ich damals ein Parts and Labour abgeschlossen, das wäre teuer geworden… Würde ich jedem empfehlen!

    • rk schreibt:

      Klingt fast wie bei meinem MacBook Pro. Mein Akku hat auch zweimal innerhalb eines Ladezyklus’ massiv Kapazität verloren, das erste Mal nach etwa einem Jahr das zweite Mal nach etwas über zwei Jahren. Die Hauptplatine musste wegen eines defekten Grafikchips getauscht werden und zuletzt gab’s ein neues optisches Laufwerk.

      • chris schreibt:

        ich glaube wir haben die macbooks aus der gleichen Produktionswoche. ;)

        Mein erster Akku machte nach 8-9 monaten schlapp und war 3 wochen vor der einjährigen garantie fast komplett tot. 30-40 % leistung und bei 20-30% abgeschaltet. daraufhin gabs einen neuen akku auf kulanz, seitdem benutze ich zum arbeiten am heimischen schreibtisch einen ausrangierten der mir volle prozessorleistung bringt und bei magSafe unterbrechung mich noch 10 minuten vor dem supergau schützt. vorletzten monat ist mein grafikchip ausgestiegen, glücklichweise auf kulanz durch apple repariert, ich war jedoch bei einem AASP der 3 wochen dafür brauchte, – weil angeblich 2 mal das falsche logicboard geschickt wurde. Nach dieser reparatur ging meine iSight nicht mehr, – eine weitere woche reparatur. danach stellte ich fest das ein lüfter nicht geht, weitere reparatur, noch eine woche warten.
        insgesamt 5 wochen für eine reperatur die mir am telefon als “das dauert 3 tage” angekündigt wurde, und ich mich schon auf 7 tage eingestellt hatte.

        ich wollte nach der isight reparatur zu einem anderen AASP wechseln, da ich angst hatte das mein mac nie wieder ganz werden würde. doch leider sind für fehler durch reparaturen auftreten die AASP veräntwortlich und nicht apple allgemein.

        ich habe meinen mac jetzt 2 wochen wieder und hoffe das jetzt nicht noch etwas auftaucht, denn momentan könnte ich mir weder eine weitere reparatur, noch einen ausfall des gerätes, noch ein neues gerät in diesem semester leisten.

        das nächste mal suche ich mir einen AASP ohne verkaufsraum.

  6. Schwarzmaler schreibt:

    Es wird immerhin besser. Das erste Powerbook war Elektromüll – es alterte unter den Händen, inkl. flackerndem Display und defektem DVD-Laufwerk. Beim zweiten Powerbook fiel irgendwann WLAN aus. Das MacBook läuft bisher fehlerfrei, für den Ausstausch des Top Cases bin ich selbst Schuld. Aber es stimmt, von der Qualität eines Thinkpad sind sie weit entfernt.

  7. AssetBurned schreibt:

    hm also ich hab im Studium diverse Kommilitonen mit Laptops gehabt und selbst auch ein Toshiba bevor ich zu apple gewechselt bin und muß sagen das solch eine Studie nicht wirklich aussagekräftig ist.
    Es kommt ja auch auf die Art der Probleme und die Reparaturzeiten an. Ich meine was nützt mir den ein zuverlässiges Produkt das, wenn es kaputt geht, mal locker 3-4 Wochen (oder noch länger) in Reparatur ist?
    andererseits was schadet es wenn man optische Fehler auch repariert bekommt?
    alles im allen muß ich sagen mein MacBook ist deutlich kürzer in der Werkstatt gewesen als mein Toshiba. Mein iBook allerdings war noch besser.
    was aber alles Bauart bedingt ist. dieser Rückschritt in der Konstruktion der Handballenauflage (ibook zum macbook) macht doch einen erheblichen unterschied und wird jetzt wieder durch die unibody Geräte korrigiert.

    was mich allerdings an den apple Geräten nervt sind die Kleinigkeiten die bei apple zu kostenpflichtigen Reparaturen führen!
    schaut man sich die Füße vom macbook an dann kann man sie nicht ohne weiteres selber wechseln (wie beim iBook) nein man müsste die komplette unterschale tauschen! was locker mal 200 flocken kosten kann. statt 10 euro beim iBook.

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