Monitore sind in der Regel zu hell. Ja, ist so. Aus irgend einem mir unerfindlichen Grund hat es sich bei den Marketing-Drohnen eingebürgert, möglichst hohe Candela-Angaben (cd/m²) als Verkaufsargument anzuführen. Mit dem Ergebnis, dass viele TFT bei den Werkeinstellungen schon auf rund 300 cd/m² oder mehr kommen. Das klingt vielleicht toll – große Zahl! – aber sobald man an dem Gerät arbeiten möchte … Dann ist man früher oder später gezwungen, runterzuregeln. Nur schon der Netzhaut zu liebe.

… schrieb «nggalai» alias Sascha Erni vor einiger Zeit bei «apfelquak» und hat selbstverständlich Recht – gerade auch im Bezug auf Apple-Bildschirme, die mittlerweile fast nur noch in Spiegelvarianten verfügbar sind.
Im gleichen Blogeintrag präsentiert «nggalai» erfreulicherweise eine einfache Methode um einen Bildschirm bezüglich Helligkeit zu kalibrieren, benötigt wird lediglich ein weisses Blatt Papier. Ein nützlicher Tipp für alle, die (noch) einen ergonomischen Bildschirm verwenden und diesen in Sachen Luminanz korrekt konfigurieren möchten. Spiegelbildschirme von Apple und anderen Anbietern müssen leider üblicherweise mit viel zu hoher Helligkeit betrieben werden, damit sich wenigstens ein Teil der Spiegeleffekte überstrahlen lässt … ![]()
P.S.: «nggalai» zählt zu jenen Bloggern, die fast ausschliesslich lesenswerte Blogeinträge veröffentlichen – mehr von «nggalai» direkt bei «apfelquak»! ![]()



Lustig, so ziemlich genau seit heute kann man im Apple-Store zumindest auch bei den 15″-MacBook Pros als Option einen matten Bildschirm auswählen.
Erfreulich!
Dann scheinen sie es ja langsam zu begreifen.
Was vielleicht gegen Helligkeit und Glossy hilft, ist wenn man das Blatt Papier auf den Monitor legt
Leider nur gegen Aufpreis – bei einem «Premium»-Hersteller sollte man für Ergonomie nicht bezahlen müssen.
Erfreulich dennoch, dass Apple diesen Fehler nun korrigiert hat.
First: Thanks for the plug. I enjoy having my belly rubbed from time to time.
Zum Einen: Ich persönlich bin sehr froh über die anti-glare-Option beim 15er. Denn, nun ja, im September / Oktober steht aus beruflichen Gründen ein neues MBP an, und das 17″-Dingens wäre teuer geworden … Meine ExpressCard-Karten zu ersetzen kommt mich massiv preiswerter, als gleich zum großen Modell zu greifen, nur, weil ich mit der dummen Glasscheibe nicht klar komme.
Zum Anderen: Die Helligkeit ist immer noch ein Problem. Nicht so sehr für rein-digitale Arbeiter, aber nun ja. Ich kann das Geschrei wegen zu dunklen Ausdrucken langsam nicht mehr hören. Scheint ein Symptom unserer modernen Gesellschaft zu sein: Oh, hell! Toll! Noch heller! Noch toller! Scheiß drauf, daß es keinen Sinn ergibt, im normalen Umfeld, aber wenigstens seh ich etwas, wenn ich mit meinem Schminkspiegel im Starbucks sitze!
Ne. Bitte nicht bei einem selbsternannten Pro-Notebook …
Für mich ist dieser Konflikt auch gelöst. Nun muss ich noch herausfinden, wo in den USA die entspiegelten Modelle vor Ort verfügbar sind … in New York City müsste die Verfügbarkeit gegeben sein, aber fast 9 Prozent VAT plus die Schweizer Mehrwertsteuer beim Import?
Mal sehen, was der VAT-freie Apple Store in Rockingham Park, Salem, New Hampshire dazu meint!
Leider …
… «Pro» scheint sich bei Apple leider nicht auf die Ergonomie zu beziehen …
Oh nein, und ich Vollidiot hab mir am Montag das 15″ MBP in glossy bestellt und jetzt lese ich hier die Nachricht das es matt jetzt auch als Option gibt … ich könnt mich in den A**** beissen!
Bestellt? Dann gilt wohl Fernabsatzgesetz. Eintüten, zurückschicken, aufs Geld warten, neu bestellen.
Glücklich diesbezüglich, wer in Deutschland wohnt und bestellt …
FAG werde ich wohl ggf. in Anspruch nehmen. Ich lass die Spiegelei erst nochmal auf mich wirken.
Schickes Selbstportrait!
… nicht von mir. Weniger «schick» ist Deine E-Mail-Adresse «anon@ymo.us», die leider ungültig ist – bitte verwende in Zukunft eine gültige E-Mail-Adresse, ansonsten darfst Du bei MacMacken nicht mehr kommentieren.
Bei Apfelquak muss man seine Emailadresse erst freischalten, das könnte man hier vielleicht auch implementieren, wenn überhaupt keine falschen Emailadressen zugelassen werden sollen.
Aus meiner Sicht ist dieses Verfahren zu aufwendig … das Problem bei MacMacken sind nicht E-Mail-Adressen von anderen Personen, sondern ungültige E-Mail-Adressen – da die Angabe einer E-Mail-Adresse freiwillig ist, sollen jene, die eine angeben, eine gültige hinterlassen.
Das Problem der Helligkeit wird sich leider in Kürze mit Snow Leopard verschärfen. Dort ist die Helligkeit standardmässig höher als bisher. Fail!
Ich hatte nur gehört, dass das Gamma dem Windows-Gamma angepasst wird. Dass die Helligkeit davon unabhängig noch höher eingestellt wird, wäre mir neu …
Gamma 2.2 statt 1.8 bedeutet IMHO, dass die Darstellung heller erscheint.
Meine ich auch, also es wird auf jeden Fall etwas heller in den mittleren Tönen. Aber ich hatte den Kommentar hier so verstanden, als wäre die insgesamte Helligkeit darüber hinaus auch noch erhöht.
Warum haben die eigentlich das Gamma erhöht?
Es handelt sich um eine Anpassung an den standardmässigen Gamma-Wert auf PCS – vermutlich eine Konzession an all die Switcher …
Aber war das 1,8er Gamma nicht gerade das, was die Grafiker geschätzt haben?
Wikipedia schreibt dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gammakorrektur#Mac_OS