Keine Übersetzungsfehler dank Originalsprache

Mac-Anwendungen werden üblicherweise in mehreren Sprachen ausgeliefert – man kauft sich nicht die deutsche, englische oder französische Version, sondern erhält eine multilinguale Version, die standardmässig in der Systemsprache läuft. Bei Bedarf kann man aber eine andere Sprache wählen, was gerade auch bei mangelhaft übersetzten Anwendungen hilfreich ist …

… ein typischer Übersetzungsfehler sind überlange Wörter und Sätze, so wie im obigen Screenshot aus Pixelmator zu sehen. Wer sich über solche Fehler beim Übersetzen ärgert, nutzt die entsprechende Anwendung mit Vorteil in der Originalsprache, im Fall von Pixelmator in Englisch. Das Ändern der Sprache nimmt man durch Anwählen der Anwendung im «Programme»-Ordner und anschliessendem Öffnen des Informationsfensters vor, wo man alle Sprachen ausser der gewünschten abwählt …

(Per Tastatur: Command-Space für «Spotlight», nach «pixelmator» suchen, Command-Enter drücken um Pixelmator im «Programme»-Verzeichnis zu sehen, wo man per Command-I ins Informationsfenster gelangt.)

Nebenbei: Adobe und Microsoft liefern Mac-Anwendungen nicht multilingual aus – man muss bei ihren Anwendungen nochmals bezahlen, wenn man eine andere Sprachversion nutzen möchte.

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6 Antworten auf Keine Übersetzungsfehler dank Originalsprache

  1. fidel schreibt:

    hi,

    denke das sind teilweise auch keine Übersetzungsfehler im eigentlichen Sinne sondenr halt teilweise auch das Problem das deutsche Begriffe oft länger sind wie die englischen.

    Damit muesste der lokalisierer das UI anpassen

    Background = 10 Zeichen
    Hintergrund = 11 Zeichen

    eh voila ;)

    Gruss
    fidel

    • Ich kenne die Problematik aus eigener Erfahrung. In meinem Hauptberuf musste ich schon verschiedentlich AGB aus dem Englischen ins Deutsche und ins schweizerische Recht übertragen – ohne Informationen zur Art der Präsentationen, zum Zeichenbedarf, usw.

  2. fidel schreibt:

    der einzig ware weg auf dauer ist in meinen Augen gleich das ganze OS auf english zu konfigurieren….. damit erspart man sich schwachsinnige Ordner & Programmnamen die eh nicht real sind und einiges mehr ;)

    Aber ist wohl nicht für jeden ne akzeptable Lösung.

  3. Paul schreibt:

    Das ist einer der traurigsten Fehler. Die Entwickler sind Schuld das sie es nicht variable sondern fix programmieren.

  4. Claudius schreibt:

    Noch einfacher klappt das übrigens mit den “LaunchApp”-Plugin von Arizona Software. Das Kontextmenü von Anwendungen wird dabei um einen Eintrag zum Start in einer beliebigen der vorliegenden Übersetzungen erweitert.

    http://www.arizona-software.ch.....lugin.html

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