NeoOffice ohne Speichern von neuen Dokumenten

NeoOffice ist anders als Apple iWork und Microsoft Office kostenlos und anders als OpenOffice.org für den Mac optimiert. Leider ist aber auch NeoOffice nicht vor Macken gefeit – so ist beispielsweise lästig, dass man die einzelnen Anwendungen von NeoOffice nicht einzeln starten kann und beim NeoOffice-Start jeweils ein neues Writer-Dokument geöffnet wird.

Mühsam ist auch, dass sich neue Dokumente nicht per Command-S speichern lassen, es steht lediglich «Speichern als …» (Shift-Command-S) zur Verfügung  roll:

Fairerweise muss angefügt werden, dass das Problem aus OpenOffice.org resultiert, auf dem NeoOffice basiert. Andere weit verbreitete Office-Anwendungen auf dem Mac zeigen aber, dass die Speichermöglichkeit für neue Dokumente per Command-S standardmässig verfügbar sein sollte, so beispielsweise in Apple Numbers …

… und selbst in Microsoft Excel …

… ich frage mich, wie die Entwickler von OpenOffice.org diese wichtige Funktion «vergessen» konnten? :?:

Solange die meisten Anwendungen neue Dokumente nicht automatisch sichern, muss man leider als Benutzer gleich nach dem Erstellen daran denken und neue Dokumente manuell speichern.

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14 Antworten auf NeoOffice ohne Speichern von neuen Dokumenten

  1. Chris schreibt:

    Betreffend abspeichern: Ist es mit dem speichern nicht so, dass an enfach das erste mal shift-command-s betätigen muss und die funktion control-s danach verfügbar ist?
    Wenn ja (und das habe ich soeben überprüft) – dann ist es bei Microsoft Office genau so – zuerst muss man das Dokument an einem bestimmten Ort sichern als … bevor man es einfach sichern kann.

    Betreffend aufstarten weiss ich auch nicht, ob es da eine Lösung gibt – wäre schön (eine Art Projektübersicht) oder einfach kein neues Dokument … bin gespannt auf die anderen Kommentare

    • Betreffend abspeichern: Ist es mit dem speichern nicht so, dass an enfach das erste mal shift-command-s betätigen muss und die funktion control-s danach verfügbar ist?

      Richtig – wie oben im Blogeintrag beschrieben … wie man anhand der Screenshots erkennen kann, steht in Apple iWork und Microsoft Office Command-S sofort zur Verfügung. In NeoOffice und OpenOffice.org hingegen muss man neue Dokumente zuerst verändern.

      Generell würde ich mir wünschen, dass neue Dokumente sofort im Hintergrund gesichert würden, noch bevor man ihnen einen Namen gibt – einige Anwendungen haben es bereits so und bieten entsprechend Komfort! :)

      • Christian schreibt:

        OpenOffice.org speichert auch automatisch, wenn man das Dokument bisher noch nicht gespeichert hatte und bietet beim Neustart die Wiederherstellung an. Ich empfehle, das Zeitintervall für das automatische Sichern kürzer einzustellen als die 15 Minuten, die voreingestellt sind.

        • Ich habe es soeben ausprobiert: Ein neues Dokument erstellt, zwei Zeilen geschrieben, OpenOffice.org «gekillt» … beim Neustart wurde mir die Wiederherstellung angeboten, aber das Dokument war leer – unschön! :(

          • Christian schreibt:

            Ich hatte es ähnlich probiert, aber vor dem “killen” 6 Minuten gewartet (Automatisches Sichern ist auf fünf Minuten eingestellt). Dann war mein Text aber auch wieder da.

            Natürlich kann es auch wehtun, das Ergebnis fünf inspirierter Minuten zu verlieren, aber das kann ich verschmerzen und mein Kurzzeitgedächtnis reicht soweit.

  2. FERNmann schreibt:

    Welchen Sinn macht es, ein leeres Dokument zu sichern? Es ist doch egal, ob ich ein leeres Dokument sichere, es dann verändere und dann erneut sichere, oder ob ich die Erstsicherung erst nach der ersten Veränderung durchführe? Oder hab ich da was falsch verstanden?

    • Welchen Sinn macht es, ein leeres Dokument zu sichern?

      Man vergisst das Sichern später nicht – nach dem ersten Abspeichern unter einem Namen wird ja üblicherweise automatisch gesichert.

      Es ist doch egal, ob ich ein leeres Dokument sichere, es dann verändere und dann erneut sichere, oder ob ich die Erstsicherung erst nach der ersten Veränderung durchführe?

      Jeder Benutzer soll so arbeiten, wie er möchte … deswegen aber «Speichern» (Command-S) für neue und noch unveränderte Dokumente zu blockieren, ist absurd.

  3. Iteranium schreibt:

    Klar, die Funktion sollte da sein, jedoch ist “speichern” eher das Speichern in die Aktuelle Datei, “speichern unter” erwartet einen Dateinamen. Eigentlich ist es so, wie OOo es macht, logischer.

  4. Juergen Fenn schreibt:

    OpenOffice.org 3 steht durchaus in einer nativen Version für den Mac bereit, die selbstverständlich an die Tastaturbelegung von Mac OS X angepaßt worden ist. Das Adreßbuch wird ebenfalls unterstützt.

    Beim Öffnen des Programms wird das Start-Center angezeigt, aus dem man zwischen den Modulen von OOo wählen kann. Bei der nativen Version von OpenOffice.org 3.1 öffnet sich nicht ein Writer-Dokument standardmäßig; man kann zwischen Writer, Calc, Draw, Impress und Base wählen.

    Es ist richtig, daß man auch in OOo 3.1 leere Dokumente nicht per Apfel-S speichern kann. Der Speicherdialog öffnet sich aber, sobald man das erste Zeichen eingegeben hat, z.B. ein Leerzeichen, und Apfel-S betätigt. Das ist auch sinnvoll, denn dadurch steht auch über die Tastatur der Unterschied zwischen Apfel-S und Umschalt-Apfel-S zur Verfügung.

    • Miro schreibt:

      OOo ist doch genauso langsam wie NO. Ist OOo eigentlich Cocoa?

      Das mit dem Writer standardmässig finde ich gut. Draw und Base werden kaum verwendet. Calc und Impress halt zur Not. Brauchbar ist der Writer.

      Das mit Command-S hingegen ist doof. Andere Programme unterstützen es von Anfang an. Oder noch besser: Speichern ohne dass man dem Dokument einen Namen geben muss. Wie viele Texte gehen verloren weil man das Speichern vergessen hat!

      Was hat eigentlich ein TeX-Freak damit am Hut?

  5. Juergen Fenn schreibt:

    Selbstverständlich ist OOo 3 Cocoa. Es ist eine normale Aqua-Anwendung, die man bedient wie andere Anwendungen auf dem Mac auch.

    OOo verfügt über hervorragende Schnittstellen zu LaTeX, die als Extension leicht nachinstalliert werden können (Writer2LaTeX, Calc2LaTeX).

  6. Passend zum Thema: «Untitled Document Syndrome» von John Gruber («Daring Fireball»).

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