PGP teuer in USD, noch teurer in EUR

PGP Whole Disk Encryption (PGP WDE) kostet nicht nur Leistung, sondern auch Geld. Wer findet in diesem Zusammenhang den entscheidenden Unterschied zwischen den beiden nachfolgenden Screenshots?

In der Verkleinerung der Screenshots ist es zwar kaum zu erkennen, aber tatsächlich, einmal kostet PGP WDE EUR 110 und einmal USD 119, jeweils ohne Mehrsteuer, das heisst in EUR kostet PGP WDE deutlich mehr als in USD – wie viele andere Produkte auch. PGP allerdings lässt europäischen Kunden gar keine Wahl und versucht diesen beziehungsweise Benutzern mit einer europäischen IP-Adresse die Bezahlung in EUR aufzudrängen. Zum Glück man diese Zwängerei über entsprechende Proxy-Anbieter mit amerikanischen IP-Adressen – beispielsweise AlwaysVPN – umgehen! :D

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12 Antworten auf PGP teuer in USD, noch teurer in EUR

  1. Steve-O-No schreibt:

    typisch apple eben!

  2. MacMacken schreibt:

    typisch apple eben!

    PGP, nicht Apple.

  3. Anonymous schreibt:

    wie viel leistung … wird verbraucht?

    würde mein parallels partition noch starten?
    MacBook alu 2.4 4GBRAM

  4. MacMacken schreibt:

    wie viel leistung … wird verbraucht?

    http://www.macmacken.com/2009/.....mleistung/

    würde mein parallels partition noch starten?
    MacBook alu 2.4 4GBRAM

    Ja – aber allenfalls spürbar langsamer … ich habe aber keine Erfahrung mit PGP WDE und Parallels Desktop.

  5. Anonymous schreibt:

    hahaha ja vielen dank ich habe es später gesehen.. tolle Seite… weiter so

    nun eine Frage hat einer von euch mal versucht.

    PGP zu installieren +
    aktivierte FileVault +
    NetBarrier + Littlesnitch +
    parallels + Windows Vista *
    + mysql datenbank on macosx + CS4

    * (ich denke die leistung wird es noch reichen, ich brauche nur den IE7 / IE8 zum Testen und den Media Player 11 zusammen mit IE für MAXDOME)

  6. MacMacken schreibt:

    PGP zu installieren +
    aktivierte FileVault +

    Was verstehst Du unter «PGP»? PGP Whole Disk Encryption? Falls ja, wieso sollte man PGP WDE und FileVault gleichzeitig verwenden?

    Bei Verwendung von PGP WDE sollte man besonders wichtige Daten in verschlüsselten Disk Images ablegen – PGP bietet eine entsprechende Möglichkeit, ebenso Mac OS X.

    NetBarrier + Littlesnitch +

    Was ist NetBarrier? Die Bezeichnung klingt nach einer Personal Firewall … eine solche benötigt man nicht unter Mac OS X, das System enthält standardmässig eine Firewall. Abgesehen davon gibt es grundsätzliche Probleme mit dem Funktionieren von Personal Firewalls.

    «Little Snitch» funktioniert problemlos mit PGP WDE – wie eigentlich alle Anwendungen, da diese gar nichts von der vollständigen Festplattenverschlüsselung «wissen».

    parallels + Windows Vista *

    Gleiches gilt für Parallels Desktop, wobei ich keinen Grund sehe, darin Microsoft Windows Vista zu verwenden. Hat Microsoft Windows Vista Vorteile gegenüber Microsoft Windows XP?

    + mysql datenbank on macosx + CS4

    Gleiches gilt auch für diese Anwendungen.

    Verschlüsselung ist auf modernen Macs für die CPU üblicherweise kein Problem, die Leistung der Festplatte hingegen leidet deutlich. Je intensiver eine Anwendung die Festplatte beansprucht, desto mehr macht sich dieser Leistungsverlust bemerkbar.

  7. Anonymous schreibt:

    ja . erstmals ..

    1.
    FileVault ist bereits aktiviert.. :(

    2.
    Littlesnitch habe ich vor lange schon mal gekauft
    und NetBarrier ist ein personal Firewall das mit dem intergrierten Firewall zusammenarbeitet, und bis zu meiner jetzigen Erfahrung finde ich ihn relativ gut,bin damit zufrieden nun ja ich nutze es seit kurzem

    3.
    Ich habe leider keine XP Lizenz oder ein product Key damit ich es aktivieren kann. :(
    Ich habe nur ein VISTA Lizenz

    Eine Sache noch .. vielleicht klingt es etwas daneben aber kann man die festplatte beschädigen wenn man die mit der option null mehrmals formatiert? danke

  8. MacMacken schreibt:

    FileVault ist bereits aktiviert.. :(

    FileVault kann man wieder deaktivieren – jedenfalls sollte man nicht eine vollständige Verschlüsselung der Festplatte und FileVault verwenden, das ist nicht sinnvoll.

    Eine Sache noch .. vielleicht klingt es etwas daneben aber kann man die festplatte beschädigen wenn man die mit der option null mehrmals formatiert? danke

    Nein. Allerdings ist es nicht sinnvoll, die Festplatte mehrmals zu formatieren und mit Nullen zu überschreiben, einmal genügt:

    http://www.macmacken.com/2009/.....-loeschen/

  9. Anonymous schreibt:

    FileVault kann man wieder deaktivieren – jedenfalls sollte man nicht eine vollständige Verschlüsselung der Festplatte und FileVault verwenden, das ist nicht sinnvoll.

    Ich werde mal ausprobieren es zu deaktivieren, ich habe mehrere Berichte gelesen,von user die probleme bei der Deaktivierung haben.
    deshalb habe ich mal gefragt ob das erstmals funtioniert, oder geht das gar nicht?
    2 mal.

    hey aber vielen dank für die hilfreiche Infos …

  10. MacMacken schreibt:

    Ich werde mal ausprobieren es zu deaktivieren, ich habe mehrere Berichte gelesen,von user die probleme bei der Deaktivierung haben.

    Du wirst FileVault früher oder später sowieso deaktivieren müssen, denn FileVault führt bei grösseren Mac OS X-Aktualisierungen oder Systemmigrationen tatsächlich häufig zu Problemen.

    deshalb habe ich mal gefragt ob das erstmals funtioniert, oder geht das gar nicht?

    Es funktioniert üblicherweise, ABER es muss genügend Speicherplatz für das Entschlüsseln zur Verfügung stehen. Ich musste aus diesem Grund auch schon Daten aus dem FileVault-Disk Image/-Sparse Bundle auf eine externe Festplatte auslagern und die verschlüsselten Daten komprimieren – ansonsten hätte mir der notwendige Speicherplatz gefehlt.

  11. Mutex schreibt:

    Als Anmerkung, warum Vollverschlüsselungen üblicherweise die Festplatte aus-
    bremsen: Das tun sie m.M.n. nicht!

    Die durchgeführten Messungen verschleiern die ursächlichen Auslöser des Problems. So gesehen siehst du nur die Symptome, nicht den wahren Grund:

    Während bei einem nicht verschlüsselten System üblicherweise Daten durch die
    CPU angefordert, dann per Chipsatz nebst DMA-Kanal weitgehend autark in den
    RAM (und damit in die CPU bzw. ihre lokalen Caches) befördert werden, muß
    nun jeder Sektor seperat nachbearbeitet werden, das betrifft jeden I/O-Prozess.

    Da es sich bei Intelprozessoren wie dem Core2 um eine Architektur ohne eigenen Speichercontroller handelt, macht sich das hier besonders stark bemerkbar. Daher scheint es so, als wäre die HDD die Ursache, aber bei nüchterner Betrachtung kann das logischerweise nicht stimmen: Der HDD sind die ART der gespeicherten Daten egal – ganz gleich, wie der Block aufgebaut ist, ganz gleich von welcher Art das Filesystem ist – ja, und letzten Endes auch
    unabhängig davon ob die Daten nun verschlüsselt sind oder nicht.
    HDD’s sind so gesehen «dumm» – sie bekommen die Anfrage entspr. Sektoren
    einzulesen bzw. zu schreiben. Das setzen sie um, unabhängig vom Dateninhalt.

    Auf der anderen Seite: AMD Prozessoren mit integriertem Speichercontroller
    als auch neuere Intelprozessoren mit Speichercontroller auf der CPU-Die sollten solche Vollverschlüsselungen schneller bearbeiten können – und das hab ich auch schon durch Tests nachvollziehen können.

    Das die Prozessorlast gering ist, ist also nur logisch: Die eigentlichen Algorithmen zur Verschlüsselung beanspruchen (gerade bei AES) moderne Prozessoren nur sehr gering (was auch einer der Gründe für Rijndaal als AES Standard war), der Flaschenhals ist der Bus! Bei neueren Systemen fällt dieser
    Nachteil mehr und mehr weg. Übrigens ist das auch der Grund warum oftmals
    Notebooks im Nachteil sind, das wird sich aber auch mehr und mehr relativieren.

    just my 2cent, vielleicht konnte ich mit dem Beitrag da ein wenig hilfreich sein.

    • MacMacken schreibt:

      Vielen Dank für Deinen lesenswerten Kommentar – ich habe mir erlaubt, ihn auch noch zum Blogeintrag über PGP WDE und die Systemleistung hinzuzufügen …

      http://www.macmacken.com/2009/.....ment-35035

      … rein subjektiv kann ich Deine Erläuterungen nicht bestätigen, jedenfalls brachte mir der Einbau einer schnelleren Festplatte einen deutlichen Leistungssprung auch bei aktivierter Festplattenverschlüsselung. Ähnlich übrigens auch vor einiger Zeit ein Bericht in der c›t.

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