Langsames Löschen mit Amazon S3 und Jungle Disk

«Jungle Disk» zum Sichern und Teilen von Daten bei «Amazon S3» (und potenziell auch anderen Speicherdiensten) unterstützt für «Jungle Disk Plus» seit einiger Zeit auch das Speichern auf europäischen Servern. Die Kosten für den Benutzer sind in Europa zwar etwas höher, dafür sind die Datenverbindungen schneller. Leider ist es nicht möglich, seine Daten via «Jungle Disk» aus Amerika nach Europa zu transferieren – man muss deshalb bei «Amazon S3» in Europa seine Daten erneut sichern. Diesen Schritt habe ich inzwischen abgeschlossen, nun möchte ich die bislang noch bei «Amazon S3» in Amerika gespeicherten Daten löschen …

… was mit «Jungle Disk» zwar möglich ist, aber leider sehr lange dauert – einige Stunden dauert das Löschen bereits, von weiteren 20 Stunden geht «Jungle Disk» momentan aus. Kennt jemand einen schnellen Weg für das Löschen von Daten bei «Amazon S3»? ;)

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8 Antworten auf Langsames Löschen mit Amazon S3 und Jungle Disk

  1. Hasar schreibt:

    Frage: Hat sich der Umzug nach Europa für dich gelohnt? Wenn ja, wie ist so die durchschnittliche Geschwindigkeit beim Upload?

    Ich habe hier in Süddeutschland auf meine Amazon S3 Buckets in Amerika normal Upload-Geschwindigkeiten um 2MBit/s, was nahe am Maximum meines Providers liegt. Insofern war meine Motivation für einen Umzug bisher eher gering.

  2. MacMacken schreibt:

    @Hasar:

    Frage: Hat sich der Umzug nach Europa für dich gelohnt? Wenn ja, wie ist so die durchschnittliche Geschwindigkeit beim Upload?

    Für grosse Dateien etwa doppelt so schnell.

    Vergleichszahlen findest Du unter:

    http://developer.amazonwebserv.....8;tstart=0

    Ich nutze europäisches Buckets aber primär, weil ich damit nicht von Internet-Verbindungen in die USA abhängig bin. Nach 9/11 beispielsweise waren Internet-Verbindungen in die USA für ein paar Tage sehr langsam.

  3. Helmar schreibt:

    «Kennt jemand einen schnellen Weg für das Löschen von Daten bei «Amazon S3»?»

    Vielleicht per FTP (z.B. Transmit) einloggen und den Bucket direkt weghauen? Müsste eigentlich ratz-fatz gehen.

  4. MacMacken schreibt:

    Vielleicht per FTP (z.B. Transmit) einloggen und den Bucket direkt weghauen?

    Per FTP kann man leider nicht auf Amazon S3 zugreifen …

    Müsste eigentlich ratz-fatz gehen.

    … leider nicht, auch Transmit muss Schlüssel um Schlüssel löschen – anscheinend führt daran kein Weg vorbei. Man könnte höchstens versuchen, das Löschen über EC2 vorzunehmen und so zu beschleunigen.

  5. Jan schreibt:

    Vielleicht über ForkLift? Dort kann man auch auf Amazon S3 Server zugreifen und du könntest den Bucket direkt löschen? Das Programm ist für einen gewissen Zeitraum kostenlos nutzbar. Dürfte also für deine Zwecke reichen.

    Aber inzwischen dürfte alles gelöscht sein, oder? :)

    Ich habe aber nochmal eine andere Frage:
    Ich nutze ebenfalls Jungle Disk aber noch nicht lange. Prinzipiell kann ich den Bucket ja als Laufwerk anzeigen lassen. Dann kann ich per Drag&Drop Dateien draufschieben, runterziehen, löschen etc. Soweit so gut.
    Diese Vorgänge sind ja oberflächlich recht schnell abgeschlossen. Aber im Hintergrund baggert der Jungle Disk Activity Monitor noch ordentlich weiter.
    Ich frage mich nun, ob es nicht zu Problemen kommen kann, wenn ich z.B. den Mac ausschalte und der Activity Monitor ist noch dabei Dateien hochzuladen. Man guckt auf den Monitor ja nun nicht ständig drauf…
    Beispiel: Ich schiebe 800MB in den Bucket rein und nach kurzer Zeit ist der Kopiervorgang abgeschlossen. Dies suggeriert mir zumindest Leopard. Nun öffne ich aber den Activity Monitor und hier sehe ich, dass der «richtige» Upload der Dateien im Hintergrund noch läuft und läuft und läuft…
    Hat das schonmal jemand bemerkt? Das ist doch recht «ungünstig» oder seh ich das falsch?

    Zur Geschwindigkeit: Ich bin nun auch auf einen Europäischen Server umgestiegen und ich empfinde die Geschwindigkeitsverbesserung als enorm. Ich habe eine 2GB große Datei mit teilweise 11 Mbit/sek hochgeladen (16.000 T-DSL Anschluss)!

  6. MacMacken schreibt:

    Vielleicht über ForkLift? Dort kann man auch auf Amazon S3 Server zugreifen und du könntest den Bucket direkt löschen? Das Programm ist für einen gewissen Zeitraum kostenlos nutzbar. Dürfte also für deine Zwecke reichen.

    ForkLift kann die Grenzen von «Amazon S3» ebenfalls nicht sprengen …

    Aber inzwischen dürfte alles gelöscht sein, oder? :)

    … ja, früher oder später war dann auch der letzte Schlüssel im Bucket gelöscht! :)

    Hat das schonmal jemand bemerkt? Das ist doch recht “ungünstig” oder seh ich das falsch?

    «Jungle Disk» setzt den Upload fort, wenn Du das nächste Mal online bist.

    Zur Geschwindigkeit: Ich bin nun auch auf einen Europäischen Server umgestiegen und ich empfinde die Geschwindigkeitsverbesserung als enorm. Ich habe eine 2GB große Datei mit teilweise 11 Mbit/sek hochgeladen (16.000 T-DSL Anschluss)!

    So eine Upstream-Geschwindigkeit hätte ich auch gern … in der Schweiz ist man als Privatkunde leider weit davon entfernt.

  7. Pizzi schreibt:

    Hallo MacMacken,
    hört sich prima an. Ich denke aber 11 Mbit/s entspricht nicht dem, was mit einem 16 Mbit Anschluss geht. Zumindest nicht im Upload. Was solls!

    Hast du nen Link zu den Preisen fürs europäische S3? Das ist nämlich sehr interessant und ich würde nur zu gerne an der Stelle etwas tun, damit ich in Zukunft auch schneller sichern kann. Zunächst muss ich aber erstmal die alten Daten in den USA löschen und mein Kennwort wiederfinden.

    Gruss
    Pizzi

  8. MacMacken schreibt:

    @Pizzi:

    Hast du nen Link zu den Preisen fürs europäische S3?

    https://aws.amazon.com/s3/#pricing und zu «Europe» runterscrollen. Storage und Requests sind bei europäischen Buckets teurer.

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