Für die Datensicherung verwende ich unter anderem den Amazon-Speicherdienst «Amazon S3» in Kombination mit der «Jungle Disk»-Software. Zwar hat auch «Jungle Disk» einige Macken, beispielsweise ist die Datensicherung per Internet-Verbindung naturgemäss eher langsam und man merkt «Jungle Disk» an, dass es primär für Microsoft Windows und nicht für den Mac entwickelt wird. Demgegenüber bietet «Jungle Disk» insbesondere die Vorteile, dass Software und Speicherort nicht vom gleichen Anbieter stammen und dass die zu sichernden Daten lokal verschlüsselt werden können.
Kürzlich ist die offzielle 2.5er-Version von «Jungle Disk» erschienen und mir fiel nach kurzer Zeit auf, dass ein Dienst namens «Jungle Disk Monitor» («JungleDiskMonito» ohne «r» in der Aktivitätsanzeige) auch nach dem Beenden von «Jungle Disk» noch lief …

… eine Anfrage beim «Jungle Disk»-Support brauchte Aufklärung: «Jungle Disk» ermöglicht das Sichern von Daten nun auch, wenn man nicht als Benutzer angemeldet ist; eine Deaktivierung dieser Funktion ist nicht vorgesehen und wer die Funktion nicht benötigt, muss folglich damit leben, dass «Jungle Disk Monitor» im Hintergrund ständig Leistung beansprucht – für mich eine Macke, da ich die Funktion eben nicht benötige.
Hinzu kommt eine weitere Macke: Nach der Deinstallation von «Jungle Disk», das heisst nach dem Löschen der «Jungle Disk»-Anwendung im «Programme»-Verzeichnisse, ist der «Jungle Disk Monitor» immer noch vorhanden. Auf den Support-Seiten von «Jungle Disk» kann man nachlesen, wie sich der «Jungle Disk Monitor» von Hand entfernen lässt.
Als Lösung für beide Macken empfiehlt der «Jungle Disk»-Support übrigens die Installation der USB-Version von «Jungle Disk». Für Datensicherung halte ich mich an den Grundsatz «never change a running system» und entsprechend verzichte ich vorläufig darauf, die USB-Version auszuprobieren … :|


