Im neuen iWork ’09-Paket von Apple ist «Pages» nicht für komplexe Dokumente geeignet und «Numbers» kann mit ausgewachsenen Tabellenkalkulationen nicht mithalten – so die deutsche Computerzeitschrift c’t in ihrer aktuellen Ausgabe. Nachfolgend und zum Abschluss jene Macken, die c’t im Bezug auf «Keynote», das iWork-Präsentationsprogramm, identifiziert hat ,…

- Vorlagen von «Keynote» können nicht ohne Weiteres an die eigenen Vorstellungen angepasst und danach weiterverwendet werden;
- Zahlen aus «Numbers» können nicht ohne Weiteres als Datengrundlage für ein Diagramm in «Keynote» übernommen werden;
- «Keynote» kennt eine Option für das automatische Anpassen von Schriftgrössen – leider funktioniert diese nützliche Option ausgerechnet für Sprechblasen nicht;
- Speichern kann «Keynote» nur im eigenen Format sowie im alten Microsoft PowerPoint-Format – das aktuelle auf XML basierende Microsoft-Format wird beim Speichern nicht unterstützt;
- OpenDocument ist für «Keynote» ein böhmisches Dorf – man kann das Format mit «Keynote» weder exportieren noch importieren, zur Zusammenarbeit zwischen «Keynote» und NeoOffice/OpenOffice.org muss auf das alte Microsoft PowerPoint-Format zurückgegriffen werden.
… im iWork-Paket ist «Keynote» ohne Zweifel jene Anwendung, die längst erwachsen geworden ist – entsprechend hat auch die c’t nur Kleinigkeiten zu bemängeln. Insofern bleibt die Hoffnung, dass sich auch «Pages» und «Numbers» zu echten Alternativen entwickeln und nicht für alle Ewigkeiten im Schatten der entsprechenden Anwendungen in den Microsoft Office- und NeoOffice/OpenOffice.org-Paketen stehen! ![]()



ich finde den präsentationsmodus in keynote sehr gelungen, aber das reicht leider nicht um mich zu überzeugen. pdf kann man auch nur über den druckdialog erstellen und eine pdf zum präsentieren in keynote laden ist mit meinem wissensstand über keynote auch nicht einfach so machbar. ich finde das ganze iWork-paket nicht tauglich für professionelle anwender und somit auch nicht konkurenzfähig zu MS-/Open-/Neo-Office.
PDFs kann man mit «Keynote» tatsächlich nicht präsentieren … allerdings sehe ich den Sinn darin auch nicht, entweder man hat eine «Keynote»-Präsentation und verwendet dafür «Keynote» oder man hat eine PDF-Präsentation und verwendet dafür eine PDF-Software wie beispielsweise «Vorschau»/«Preview».
iWork im Ganzen ist für den professionellen Einsatz tatsächlich nicht zu empfehlen. «Keynote» allein ist aber sehr mächtig und kann durchaus mit Microsoft PowerPoint mithalten, in einigen Bereichen hat es sogar die Nase vorn. Nun fehlt es bloss noch an der entsprechenden Verbreitung von «Keynote» …
naja also man muß sich wirklich schon überlegen an wem diese programme gerichtet sind. wenn ich mir den durchsnittsmenschen so anschaue von denen ich PP präsentationen gesehen habe, dann sind die mit dem gegenwärtigen Keynote auch zufrieden. das gleiche gilt auch für Pages und Numbers.
und an diese leute wenden sich diese apple anwendungen leider.
irgendwann wird mal ein iWork Pro rauskommen… hoffentlich nicht so umständlich wie ich es von einigen anderen pro applikationen kenne. mit einer erweiterten funktionalität und dann denke ich werden alle drei applikationen aus ihrer jugendzeit raus sein.
… oder Apple geht den Onlineweg, sprich iWork.com wird ausgebaut – bei iMovie gab es ja von der vorletzten zur letzten Version auch einen deutlichen Rückschritt, Apple sind solche Dinge durchaus zuzutrauen.
also ich hoffe wirklich das die nicht auch mit diesen online müll anfangen. nur weil es in hinter-pusemukeldorf-usa ne flächendeckende kostenfreie draft-n internetanbingung gibt, heißt es nicht das man überall auf der welt seine verdammte software nicht mehr auf dem rechner braucht geschweige denn aus anderen gründen offline haben will.