Vor einigen Tagen erschien anlässlich der Macworld 2009 die 1.0er-Version von «Things», einer Anwendung zum Verwalten von Aufgaben. Ich nutze «Things» auf dem Mac schon seit Monaten und abgesehen davon, dass sich Aufgaben nicht dauerhaft auf einen späteren Termin verschieben liessen, war ich zufrieden mit der Anwendung – so zufrieden, dass ich «das beste Tool» vor ein paar Tagen sogar kaufte. Meine Zufriedenheit verlor ich erst heute Morgen …

… als nach dem Starten von «Things» alle Aufgaben drei Mal erschienen – der erste grosse Ärger mit der kostenpflichtigen Version von «Things» und damit verbunden die Frage, ob «Things» den Kaufpreis wert war. Getting Things Done (GTD) als Synonym für «alles drei Mal» ist definitiv nicht hilfreich! ![]()
Für Ärger sorgte übrigens schon die iTouch-Version von «Things» – mehr dazu in einem kürzlich erschienenen Gastbeitrag bei MacMacken.



Hattest du nicht genug Zeit (gut ein Jahr) um die Anwendung zu testen, bevor du sie kaufst?
Siehe oben – bislang war ich zufrieden mit «Things», das Problem trat heute zum ersten Mal auf. Ich vermute, die Festlegung auf die Macworld 2009 als Termin war ungeschickt … wie auch mit der iTouch-Version von «Things» viele Benutzer vergrault wurden.
Wenn du die Software wirklich so lange intensiv genutzt hast, dann muss es wirklich ein sehr exotischer Bug sein. Das Problem scheint außerdem schon vor 1.0 bekannt gewesen zu sein und einige Benutzer diskutieren im Cultured Code Forum darüber.
Was hat die Macworld 2009 mit diesem Bug zu tun?
Und woher weißt du, dass mit der iPhone / iPod touch Version viele Benutzer vergrault wurden?
… dann scheint der Fehler doch nicht so exotisch zu sein. Ich warte übrigens auch noch darauf, dass der im Blogeintrag beschriebene Fehler mit dem Verschieben von Aufgaben behoben wird – auch dies gelang leider nicht rechtzeitig auf Version 1.0 hin.
… ich vermute, man wollte die 1.0er-Version unbedingt anlässlich der Macworld 2009 veröffentlichen. Damit blieb offensichtlich zu wenig Zeit für die Fehlerbehebung. Leider gibt es bei «Things» kein Bug Tracking, so dass sich der Status der verschiedenen Fehler von aussen nicht beurteilen lässt.
… Du hast selbst auf das «Things»-Forum verwiesen – falls Du dort (und auch anderswo) regelmässig mitliest, kennst Du die Problematik.
Quel surprise! Things in der Kritik und wer geht an die Decke? Rafael Bugajewski. Coïncidence?
Ich weiss es nicht, aber Rafael darf gerne kommentieren – erst Kommentare zeigen, welche Macken mehr als nur mich betreffen.
Hallo!
Die Decke ist noch weit entfernt.
Ich verstehe die Kritik leider nicht und sehe den Beitrag ein wenig widersprüchlich. Es kommt einem so vor als ob es ein exotischer Fehler wäre, dabei ist er seit längerer Zeit bekannt. Software hat immer Bugs, ob es 1.0, 1.4 oder 3.8 ist und irgendwann muss Cultured Code auch einige Brötchen und viel Kaffee kaufen.
Ich kenne weder die Macher, noch benutze ich die Software. Trotzdem finde ich die Darstellung hier ein wenig verzerrend.
Seit längerer Zeit bekannt und immer noch drin? Getting Shit Done würde man bei Bitsundso sagen!
Software-Entwicklung kennt auch so etwas wie Prioritäten. Man kann die Beta-Version nehmen wie man will, die 1.0 ist aber erst seit einigen Tagen auf dem Markt, so dass es nicht verwunderlich ist, wenn bis Februar bzw. März noch einige Bugfix-Releases kommen werden.
Nochmals zur Erinnerung für alle, die «Things» trotz einzelnen Problemen kaufen möchten: Mit THINGSPRESALE20 erhält man heute und morgen 20 Rabatt auf den regulären Kaufpreis. Darüber hinaus wird man vermutlich auch später wieder Rabatt erhalten, so wie man es sich von den meisten eher teuren Mac-Programmen gewohnt ist … MacHeist und Co. lassen grüssen!
https://store2.esellerate.net/store/checkout/CustomLayout.aspx?s=STR2766119090&pc=&page=OnePageCatalog.htm
(Ebenfalls 20 Prozent Rabatt erhält man im «Education Store» – auch über den morgigen 15. Januar 2008 hinaus.)
Macke #1: Things ist teuer. iWork gibt es für weniger als das Doppelte!
Das ist alles eine Frage des subjektiven Mehrwerts. Vor allem bei GTD-Tools hört man oft das Argument, dass die investierte Summe sich schnell wieder rentiert, da man produktiver wird. Das hängt wohl hauptsächlich davon ab, inwiefern man mit dem Programm wirklich effizienter arbeiten kann.
@Anonymus:
Preise richten sich nach der Zahlungsbereitschaft der Käuferschaft, nicht nach dem Funktionsumfang.
@Rafael Bugajewski:
Genau … wobei ich manchmal das Gefühl habe, dass gerade jene, die am meisten GTD betreiben, nicht vorankommen. Da wird dann häufig primär GTD selbst optimiert, häufig mit ständig wechselnden Anwendungen, während die eigene Produktivität auf der Strecke bleibt.
Zum Kommentieren: Könntest Du bitte blockquote anstelle von cite verwenden? cite betrifft jeweils nur die Quelle, nicht das eigentliche Zitat.
Schön auf den Punkt gebracht.
Diese Leute nenne ich mal liebevoll Productivity-Honks. Es geht dann nur noch um das zur Schau stellen des eigenen Workflows. Ich nenne das mal Meta-GTD, denn hier wird nicht geguckt, wie ich einen Workflow anwenden kann, um Sachen zu erledigen, sondern wie ich einen Workflow anwende, um den Workflow zu verändern.
Klar, mein Fehler. Entschuldige, am heutigen Morgen war ich noch ein wenig durcheinander.
Dafür habe ich gelernt, was der cite-Tag eigentlich bedeutet!
Also ich nutze Things sowie “Mobile” Things auf dem iPhone seit der ersten Minute und hatte nach dem Update auf die kaufversion keinerlei Probleme. Ich glaube sogar eher dass du zu früh synchronisiert hast mit dem iphone synchronisiert hast. schließlich gab es bei v1 den hinweis noch nicht mit der Iphone version zu synchen und zuerst iPhone Things V1.3 abzuwarten. Natürlich kann ich mich auch täuschen aber ich hab things zuverlässig auf 2 macs und einem iphone ohne probleme laufen (und das schon seit monaten)
Ich synchronisiere nicht zwischen der Desktop- und iTouch-Version von «Things». Die iTouch-Version von «Things» verwende ich nicht, weil mir schon x-fach davon abgeraten wurde, sogar per Gastbeitrag in diesem Blog:
http://www.macmacken.com/2009/.....ngs-sucks/
Momentan heisst es Gettings Things Done (GTD) × 2 – viele Aufgaben werden doppelt angezeigt … immerhin bedeutet dies, dass ich nur halb so viele offene Aufgaben habe wie Things glaubt!
Auch heute wieder: Doppelte Aufgaben mit «Things» …