Apple erzielte in den letzten Tagen mit dem Verzicht auf DRM im «iTunes Store» viele positive Schlagzeilen. Dabei ging häufig vergessen, dass Apple lediglich im Bezug auf Musik auf DRM verzichtet, in vielen anderen Bereichen setzt Apple weiterhin auf DRM …
Auch weist die EFF darauf hin, dass Apples Produkte bei weitem noch nicht DRM-frei seien. Es komme im iPhone zum Einsatz sowie im App Store. Durch DRM werde verhindert, dass Mac OS X nicht auf herkömmlichen Intel-Rechnern laufe. Mit den neuen MacBooks ließen sich im iTunes Store erworbene Videos nur noch auf HDCP-fähigen externen Displays anzeigen – ein Kritikpunkt, den Ende vorigen Jahres auch die Free Software Foundation angebracht hatte. FairPlay-DRM werde zudem immer noch im iTunes Store bei Filmen und Fernsehsendungen angewendet.
(Electronic Frontier Foundation [EFF] via Heise Online)
… die DRM-Problematik war auch schon Thema bei MacMacken. So lassen sich zum Beispiel DRM-geschützte Microsoft Office-Dokumente auf dem Mac nicht öffnen und kostenpflichtige Anwendungen aus dem «App Store» für iPhone und iPod Touch kann man weder kostenlos ausprobieren noch weiterverkaufen.
Möchte jemand wetten, wie lange es noch dauert, bis Apple DRM-geschützte Anwendungen für den Mac in einem entsprechenden «App Store» anbietet? ![]()



> Möchte jemand wetten, wie lange es noch dauert, bis Apple DRM-geschützte Anwendungen für den Mac in einem entsprechenden «App Store» anbietet?
Es hat knapp 2 Jahre gedauert, dann war es soweit ^^
Gut beobachtet!