Mondpreise für iLife, iWork und MacBook Pro 17"

Stammleser von MacMacken wissen, dass Hardware und Software in Europa teurer sind als in den USA – auch im Fall von Apple – und dass Schweizer üblicherweise höhere Preise bezahlen müssen als Deutsche. Leider bestätigt sich dieses Wissen auch bei den allerneusten Apple-Produkten iLife/iWork ’09 und dem MacBook Pro mit 17″-Bildschirm.

iLife/iWork ’09 sind jeweils gleich teuer, kosten netto (ohne Mehrwertsteuer) und in Schweizer Franken umgerechnet in der Schweiz aber deutlich mehr als in den USA …

… ähnlich beim MacBook Pro 17″ (Standardkonfiguration), wobei allerdings die grosse Preisdifferenz nicht zwischen der Schweiz und den USA, sondern zwischen der Schweiz und Deutschland besteht …

… die beiden Diagramme inklusive der Wahl der x-Achsen-Werte habe ich übrigens mit Numbers von Apple erstellt. Es soll also niemand behaupten, Apple werde in den beiden Diagrammen bezüglich der Darstellung benachteiligt! ;)

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28 Antworten auf Mondpreise für iLife, iWork und MacBook Pro 17"

  1. wazi schreibt:

    Mir ist auch das Gesicht runter gefallen, als ich den EU-Preis gesehen hab.
    Hätte gehofft, dass Apple jetzt endlich verstanden hat, dass der Dollarpreis nicht 1:1 auf Europa umgewälzt werden kann.

    Im AppStore haben sie es ja zum Glück angepasst. Und genau aus diesem Grunde versteh ich einfach nicht, warum diese Anpassung nicht überall durchgeführt wird.
    Grad bei den Liedern bin ich wieder extrem angepisst, dass wir wohl wieder den Dollarpreis in Euro bezahlen sollen.

  2. wazi schreibt:

    Hoppla, noch was vergessen… Musik kaufe ich viel häufiger, als neue Soft- oder Hardware.
    Somit wäre es mir sehr angenehm gewesen, wenn auch im ganzen iTunes Store endlich alle Preise so angepasst werden, wie im AppStore.

  3. Basti schreibt:

    Mondpreise Fortsetzung:

    Apple TV 40GB USA: 229$ = 169€
    Apple TV 40GB DE: 299€

    d.h. mehr als 40% teurer!

  4. wazi schreibt:

    Nur kennt jemand eine sinnvolle Erklärung seitens Apple, warum die Preise zwar im AppStore halbwegs angepasst sind, aber sonst nicht?

  5. Basti schreibt:

    Mein Tipp: Weil im AppStore die Preise für die unterschiedlichen Währungen von den Entwicklern selbst eingestellt werden können.

  6. wazi schreibt:

    Tatsache? Ich dachte, dass Apple die Währungen angepasst hat.

    Mist, ich hatte echt gehofft, dass Apple endlich schlauer geworden ist :-(

  7. Daniel schreibt:

    Hi
    Preise auf einzelnen Märkten haben nur sehr wenig mit dem Umrechnungskurs zwischen den Währungen zu tun.
    Ihr dürft euch nicht immer am US-Preis orientieren, diesen umrechnen und auf Europa übertragen. Damit vernachlässigt ihr die preisbildenden Faktoren auf den jeweiligen Märkten.
    Apple macht das schon sehr richtig.

  8. wazi schreibt:

    @ Daniel: Erklär das bitte ein wenig genauer… warum darf man den Preis nicht 1:1 umrechnen?
    Ich find es einfach nur nicht fair, wenn bei uns die Sachen teilweise 40 % mehr kosten, als in den USA.

  9. Daniel schreibt:

    Einflussfaktoren auf Preise sind z.B.
    Nachfragesituation, Angebotssituation, Kostensituation (ja die Kosten unterschieden sich teilweise mehr oder weniger von Land zu Land aufgrund unterschiedlichster Vorschriften; zwischen den USA und Europa gibt es da enorme Unterschiede), Wettbewerbssituation, psychologische Auswirkungen der Preise und Einflussfaktoren auf die Preise, Einflussfaktoren aus dem Marketing-Mix, preispolitische Ziele, Auswirkungen der Preise auf Wettbewerber und andere Beteiligte, und Gesetzesvorschriften (hauptsächlich Kosteneinflussgröße).
    All diese Faktoren unterscheiden sich in der Regel in einzelnen Ländern. Je nachdem welche Märkte ein Unternehmen festlegt, wird es auf jedem Markt unterschiedliche Preise geben. Und wenn diese Unterschiede nicht bestehen hat es auch gute Gründe wie z.B. im AppStore.

    Preisbildung ist eine enorm schwierige Angelegenheit.

  10. wazi schreibt:

    Aber trotzdem kann es nicht sein, dass es nur bei Apple so massiv auffällt.
    Einen Fernseher kann ich mir in Österreich ums selbe Geld kaufen, wie er in den USA kostet.

  11. Daniel schreibt:

    Gerade bei Apple ist das so (das ist der Knackpunkt).

  12. Basti schreibt:

    @Daniel: Hört sich nach ner langweiligen BWL Vorlesung an, aber mir ein kein einziges anderes Beispiel aus der Praxis bekannt, wo Hersteller, die in beiden Märkten (EU, USA) selbst aktiv sind, solche Anreize zum Eigenimport schaffen.

  13. Daniel schreibt:

    Welcher Eigenimport?
    Versuche mal Apple-Produkte bei Amazon.com oder direkt im AppleStore.USA zu bestellen und sie dir nach D schicken zu lassen.

    Was bleibt? Ebay und selbst mitbringen? Das kann Apple genauso gut als Preisdifferenzierung verstehen und auch das ist eine Gewinnmaximierungsstrategie die auf den Besonderheiten in der Marketing-Strategie von Apple basiert.

    Wir kennen die Strategie von Apple alle nicht. Ich wollte nur sagen, dass es gute Gründe gibt und es sich zumindest sehr widerspruchsfrei erklären lässt (jedenfalls für Nicht-Laien).

  14. @Basti:

    Mein Tipp: Weil im AppStore die Preise für die unterschiedlichen Währungen von den Entwicklern selbst eingestellt werden können.

    Entwickler können aus verfügbaren Preisen auswählen, die Preise selbst aber nicht weiter anpassen.

    @Daniel:

    Preise auf einzelnen Märkten haben nur sehr wenig mit dem Umrechnungskurs zwischen den Währungen zu tun.

    Für den Kunden schon …

    Ihr dürft euch nicht immer am US-Preis orientieren, diesen umrechnen und auf Europa übertragen. Damit vernachlässigt ihr die preisbildenden Faktoren auf den jeweiligen Märkten.

    … richtig …

    Apple macht das schon sehr richtig.

    … aber nur aus Unternehmenssicht, aus Kundensicht hingegen ist es äusserst störend und gerade in der sich ständig verschärfenden Wirtschaftskrise könnte Apple unter dem Ruf als Unternehmen mit überteuerten Produkten stärker leiden als andere.

  15. @Basti:

    @Daniel: Hört sich nach ner langweiligen BWL Vorlesung an, aber mir ein kein einziges anderes Beispiel aus der Praxis bekannt, wo Hersteller, die in beiden Märkten (EU, USA) selbst aktiv sind, solche Anreize zum Eigenimport schaffen.

    BWL-Vorlesungen sind tatsächlich oft langweilig, meistens viele Folien mit wenig Aussagekraft, dafür schön anzusehen – aber das ist ein anderes Thema … ;)

    Ein anderes Beispiel ist Fujitsu (siehe dazu http://www.macmacken.com/2008/.....ich-chusa/), man findet aber unzählige weitere Beispiele – gerade zu legendär ist das günstige Einkaufen von Kleidern in den USA.

    @Daniel:

    Wir kennen die Strategie von Apple alle nicht. Ich wollte nur sagen, dass es gute Gründe gibt und es sich zumindest sehr widerspruchsfrei erklären lässt (jedenfalls für Nicht-Laien).

    Unternehmen kassieren die Preise, die sie erzielen können – selbstverständlich … für die Kunden sind solche Erklärungen aber nutzlos – man vergleicht den Preis für das genau gleiche Produkte … noch nicht einmal eingerechnet sind die Dienstleistungen, sowohl in Deutschland als auch in den USA werden Kunden beispielsweise wesentlich besser behandelt als in der Schweiz.

  16. Basti schreibt:

    @MacMacken: Naja nicht frei wählbar meint aber, dass so gut wie jeder Betrag, der auf 9 Cent endet (x,x9 €/$) möglich ist.

    @Daniel: Ja, genau: eBay und rüber fliegen sind zwei exzellente Möglichkeiten!

    @MacMacken: Okay, ich vergaß mich auf den Technologiesektor zu beschränken. Der Hohe Preis des Scanners mag damit zusammen hängen, dass der Hersteller dieses Produkt nicht offiziell in deinem Land vertreibt. (Habe das auch gerade über deren CH-Website gecheckt).

    Ich war (unter anderem) wegen günstiger Einkäufe erst vor wenigen Monaten in den Staaten und habe mich umgeschaut, bei welchen Gadgets man wirklich sparen kann. Und es war erstaunlich wenig dabei, was nach Addition der Einfuhrumsatzsteuer immer noch preiswerter geblieben wäre.

  17. Ulle schreibt:

    Hey,

    weitere McMacke bei Numbers:
    Das Diagramm zum MacBook 17” sieht auf den ersten Blick so aus, als ob das MacBook in der Schweiz doppelt so teuer ist als in DtLand. Dabei sind es “nur” 200 Franken Unterschied.

    Gruß
    Ulle

  18. Das Diagramm zum MacBook 17” sieht auf den ersten Blick so aus, als ob das MacBook in der Schweiz doppelt so teuer ist als in DtLand. Dabei sind es “nur” 200 Franken Unterschied.

    Ja, das stimmt – wie erwähnt erstellt «Numbers» das Diagramm standardmässig so, entsprechend darf sich Apple auch nicht über einen allenfalls unvorteilhaft wirkenden Preisvergleich beklagen … ;)

  19. Martin schreibt:

    Fujitsu wird in der Schweiz offiziell vertrieben. Ich habe einen solchen Scanner sehr teuer gekauft!

  20. wazi schreibt:

    Ich seh das trotzdem nicht ein, dass ich soviel mehr für das gleiche Produkt bezahlen soll.
    Warum kosten die Songs im iTunes Store soviel? Diese Preispolitik in einem Online Store hat nichts mit irgendeinem sonstigen Service zu tun.

    Somit lass ich das Argument von Daniel nur bedingt gelten.

    Egal, ich werde mir iLife und eventuell auch iWork von meinen Verwandten in den USA schicken lassen.

  21. AssetBurned schreibt:

    hm aber apple ist nicht die einzige firma die sowas bringt. wenn man sich die preise für einen Drobo anschaut ist es genau so ein mist.

    übrigens sehe ich es jetzt richtig? es gibt iWork (79€) , iWork Präsenter (80€) und iWork Ultimate (110+x €) ?

    iWork = default von apple
    iWork Präsenter = iWork + iPhone applikation
    iWork Ultimate = iWork + iPhone applikation + Formel editor + anderer schnickschnack.

  22. übrigens sehe ich es jetzt richtig? es gibt iWork (79€) , iWork Präsenter (80€) und iWork Ultimate (110+x €) ?
    iWork = default von apple
    iWork Präsenter = iWork + iPhone applikation
    iWork Ultimate = iWork + iPhone applikation + Formel editor + anderer schnickschnack.

    Wo hast Du dies gesehen?

  23. AssetBurned schreibt:

    in der keynote…. die verticken doch iWorks für nen paar kröten. um die anderen funktionen nutzen zu können muß man extra zahlen.

    die iPhone keynote app muß man für 0,99 US$ kaufen, Math type kostet 97$ (ups hatte nur die 37 für’n studenten update gesehen) siehe hier: http://www.dessci.com/en/products/mathtype/ und dann gab es da ja noch eine anwendung die “unterstützt” wird.

    also wenn man als student nen ordentliches textprogramm braucht ist Pages wirklich nichtbezahlbar. was ich nicht blicke warum apple nicht einfach Grapher einbaut und nen bissel die eingabe der formeln verändert.

    naja apple halt gute idee aber nicht zuende gedacht bzw mangelhaft umgesetzt.

  24. AssetBurned schreibt:

    oh das es mathtype nur auf englisch für den mac gibt ist allen anwesenden klar, oder?

  25. wazi schreibt:

    @ AssetBurned: Wovon redest du eigentlich? Was bitte hat jetzt iWork mit MathType zu tun?!
    Von iWork gibt es nur eine einzige Version und die kostet 79 Dollar, bzw. die Familienlizenz 99 Dollar.

    Das iPhone App KeynoteRemote kostet 99 US-Cents. Das wars. Mehr gibt es zu iWork nicht. Außer noch iWork.com, aber darum geht es ja jetzt nicht.

    Ich glaube, du verwechselst da irgendwas.

  26. also wenn man als student nen ordentliches textprogramm braucht ist Pages wirklich nichtbezahlbar.

    Ich kaufe iWork weiterhin nur wegen Keynote – für Texte und Tabellen verwende ich NeoOffice:

    http://www.neooffice.org/neojava/de/index.php

  27. AssetBurned schreibt:

    @ wazi
    na dann versuch mal bitte den formel editor von pages zu benutzen, ohne mathtype installiert zu haben.

  28. wazi schreibt:

    @ AssetBurned: Ok, sorry, dann hab ich mich da etwas vertan. Für mich hat sich das so angehört, als wenn es von iWork verschiedene Versionen geben würde.

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