Mit einigen Tagen Verspätung ist nun Google Picasa für den Mac verfügbar – vorerst in einer BETA-Version. Auf den ersten Blick enttäuscht Google Picasa in der Mac-Version, insbesondere fühlt sich die Anwendung nicht wie eine moderne Mac-Anwendung an, sondern würde von meinem Gefühl her besser auf den Linux-Desktop passen …


… ärgerlich sind ausserdem die endlos langen Bedingungen, denen man für die Google Picasa-Nutzung zustimmen muss …

… sowie die ungefragte Kontaktaufnahme zwecks möglicher Aktualisierung der Software – ich schätze es jeweils, wenn mich eine Anwendung vor der ersten Rückmeldung «bei Mama» fragt …

… ins auf den ersten Blick enttäuschende Gesamtbild passt, dass Google PIcasa bislang in einem lieblos gestalteten schlichten Disk Image ohne das Mac-typische Hintergrundbild oder zumindest einem Verweis auf den Anwendungsordner daherkommt …

… immerhin läuft Google Picasa auch auf dem Mac sehr flüssig – spürbar flüssiger als iPhoto –, aber allein dies wird nicht genügen, damit sich Google Picasa in der Mac-Version behaupten kann. Auf die zuständigen Google-Entwickler wartet noch viel Arbeit!



Ich bin ja der Meinung, dass iPhoto noch immer besser ist, sofern man es besitzt.
Mit iPhoto kann man per Plugin so ziemlich alle Online-Gallerien bestücken. Mit Picasa wird wohl nur die hauseigene Webplattform unterstützt, oder?
iPhoto ist leider sehr langsam – darin liegt die grosse Schwäche der Software …
Langsam? Also mir kommt iPhoto recht schnell vor. Hab zwar jetzt keinen Vergleich, weil ich mir dieses Picasa-Zeugs nicht installieren will, aber langsam find ich iPhoto nicht.
Auf meinem alten Dual G4 war es aber wirklich langsam
Und was ist mit den zwei übelsten Bugs??? Du erwähnst hier (meiner Meinung nach) relativ irrelevante Macken, mit denen wir wohl leben könnten for the moment. Picasa tut bei mir jedoch viel übler:
Das automatische Scannen beim Start nervt (hat’s auch schon seit eh und je auf der Windows-Version), der Folder Manager funktioniert so gut wie gar nicht. Es lassen sich die Standard-Ordner ~/Documents & ~/Pictures zwar auf «Remove from Picasa» setzen, dies hat jedoch keinerlei Auswirkung, die Ordner werden IMMER gescannt. Der einzige Workaround war, den kompletten Inhalt der zwei Verzeichnisse an einen anderen Ort zu verschieben, die Auswahl im Folder Manager zu treffen und warten bis alles durchscannt war und erst dann die Daten wieder an ihren usprünglichen Ort zu moven. mühsam, verdammt ätzend.
Picasa verursacht sporadisch (so in ca. 60% der Zeit) eine Prozessorlast von 60-80%. Der Lüfter meines MacBook Pro schraubt seit Stunden einzig und allein wegen Picasa. Es müssten längst alle Thumbnails generiert sein, falls das der Grund der Last wäre. Aber auch nach 5h ist die Last noch genauso hoch.
Von einem Google Beta Produkt habe ich mehr erwartet. Würde Picasa for Mac mal eher als Alpha bezeichnen. Aber trotzdem: Cool!!!! Darauf habe ich schon so lange gewartet. Danke Google!!!!
@Pipo: Ich schreibe über Macken, die mir begegnen – die beiden von Dir erwähnten fielen mir zumindest nicht auf … aber genau deswegen kann man bei MacMacken frei und unkompliziert kommentieren. Insofern vielen Dank für Deine Ergänzungen!
Bleibt noch die Anmerkung: Picasa ist »Intel-only«.
Damit kommt mir das Ding vorerst nichtmal zum Testen auf den Mac.
Danke für den Hinweis!
Ich arbeite nur noch mit Intel-Macs und entsprechende vergesse ich gerne, dass immer noch erstaunliche viele PPC-Macs im Einsatz sind … eigentlich ein positives Zeichen, aber Apple und Co. fördern natürlich noch so gerne den Verkauf neuer Intel-Macs …
@MacMacken: klar, deine Macken sind auch echte Macken, sorry dass ich diese gleich als «irrelevant» abgestuft habe – sie haben mich nur nicht gross gestört, weil mein Picasa vorerst gar nicht wollte. Meine zwei Probleme haben sich mittlerweile von selbst gelöst: Das zwanghafte Durchscannen von ~/Documents hat aufgehört nach meinem mühsamen Workaround. Die Prozessorlast hat sich auch normalisiert nachdem ich Picasa 6h am Stück laufen liess (dabei war mein MBP meist zu 80% ausgelastet durch Picasa!!).
Hier noch eine kleine zusätliche Macke:
Wählt man ein Album in der Liste links, ist dieses beim nächsten Start von Picasa zwar noch immer ausgewählt, der picture flow im Hauptfenster ist aber zum nächsten Album heruntergescrollt, d.h. es sieht aus, als hätte man das nächste Album ausgewählt. Nichts übles, aber trotzdem eine Macke.
Und wow, da haben wir auch schon das erste Upgrade:
Picasa 3.0.1.321, changes:
- Fixed a crash when right-clicking on a photo
- Improved handling of network failures during upload
Google Picasa dürfte gegen Wine kompiliert sein. Daher wohl Intel-Only. Hat man bei der Linux-Version auch gemacht. Bei der OSX-Version ist man wohl noch weitergegangen, da kein X11 benötigt wird.
Ich habs mal installiert und beim Scannen hat sich das Programm aufgehängt. Danach hatte ich irgendwann statt 60 GB freien speicher nur noch wenige MBs.. aber ich find nicht wo die Daten sind =( naja.. also ich bin ziemlich enttäuscht und bleibe bei iPhoto.
Endlich Picasa fuer Mac! Ist doch viel besser als dieses bloede iPhoto… ich bin froh, dass es soweit ist. Nur leider fast zu spaet fuer mich, habe gerade vor wenigen Wochen – unter anderem weil ich Picasa wollte – mir Windows auf meinen Mac Rechner installiert!
iPhoto ist extrem langsam und benutzerunfreundlich. Da lob ich mir die neueste Google Software… nein ich arbeite nicht fuer google, sondern in der Finanzbranche
Gruss
Danke Google. Auf Anhieb bin ich begeistert von Picasa for Mac! Leider scheint jedoch die Funktion «send photo by e-mail» nur mit einem G-Mail-Account zu funzen. Thunderbird wird nur theoretisch unterstützt – wie sind Eure Erfahrungen dazu?
Gruss