Apple und die Liebe zu Software-Spam

Samstag, 19. April 2008 um 1:55 Uhr

Apple scheint Spam» zu mögen. Die Liebe von Apple insbesondere zu “Software-Spam» ist offensichtlich so gross, dass auch die neuste Version von «Apple Software Update» für Microsoft Windows standardmässig («Opt-out») iTunes, QuickTime und/oder Safari unterjubelt installiert, sofern eine dieser Anwendungen noch nicht vorhanden ist …

… immerhin behauptet «Apple Software Update» im Gegensatz zur vorherigen Version nicht mehr, es handle sich bei den neu zu installierenden Anwendungen um Aktualisierungen – darin liegt der kleine Fortschritt in der neuen Version … :roll:

Dafür ist nun anderer Text im «Apple Software Update»-Programm falsch: Oben im Programmfenster heisst es immer, es sei «neue Software von Apple verfügbar», auch wenn gar keine neuen oder zu aktualisierenden Anwendungen angezeigt werden …

… und das «Kleingedruckte» unten im Programmfenster bezieht sich weiterhin nur auf Aktualisierungen …

«Die Benutzung dieser Software unterliegt der/den ursprünglichen Lizenzvereinbarung(en), die der Software beilagen, die aktualisiert werden soll. […]

… wobei mir rätselhaft ist, wie man Anwendungen, die gar nicht physisch verkauft werden (auf Datenträgern und mit gedruckten Anlagen), Lizenzvereinbarungen beilegen kann.

Ich hoffe, auch Apple lernt früher oder später, dass «Spam» jeder Art dem eigenen Ruf schadet – es genügt schon, dass Apple in Sachen Sicherheit den Microsoft-Weg zu gehen scheint! :|

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5 Kommentare zu «Apple und die Liebe zu Software-Spam»

  1. Aufwachen! sagt:

    Es gibt keinen grundlegenden Unterschied zwischen Apple und Microsoft. Da wird heimlich installiert, nach Hause telefoniert, werden Registrierungsdaten erpresst und an der Systemsicherheit gespart.

    Übrigens stellt sich dieser hinterfotzige Vorgang für den Anwender als “Opt-Out” dar! Er erhält ungefragt Müll und muß zusehen, wie er da wieder rauskommt. Das ist ja gerade das unseriöse an dieser Praxis.

  2. Rotto sagt:

    Ich empfehle jedem das Programm “Little Snitch” oder etwas Ähnliches gegen das “Nach Hause telefonieren”, bin ziemlich zufrieden damit.

    Achtung: Kein Firewall-Ersatz!

  3. MacMacken sagt:

    Übrigens stellt sich dieser hinterfotzige Vorgang für den Anwender als “Opt-Out” dar!

    Genau, so war’s eigentlich auch gemeint – ich habe den Fehler im Text korrigiert, danke für den Hinweis!

  4. MacMacken sagt:

    Ich empfehle jedem das Programm “Little Snitch” oder etwas Ähnliches gegen das “Nach Hause telefonieren”, bin ziemlich zufrieden damit.

    Dafür telefoniert «Little Snitch» selbst nach Hause, nicht? Und bekundet Mühe mit FileVault … :(

    Ansonsten kann ich «Little Snitch» aber auch empfehlen. Vor Apple-Spam allerdings schützt leider auch «Little Snitch» nicht.

  5. Rotto sagt:

    Ja da hast Du wohl recht, mit dem Selber-Nach-Hause-Telefonieren….

    Probleme zusammen mit FileVault hatte ich zum Glück (noch) keine, jedoch mit dem Schlüsselbund schon, was aber ne andere Geschichte ist :-(

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