Umstieg von Mac zu Windows (Gastbeitrag)
Montag, 7. April 2008 um 6:00 UhrIch freue mich, nachfolgend einen weiteren Gastbeitrag veröffentlichen zu können – er stammt von MacMacken-Leser Ivan und behandelt den Umstieg vom Mac (zurück) zu Microsoft Windows, ja richtig, «Switchen» funktioniert auch in der Gegenrichtung!

Ich benutze seit zwei Jahren jeden Tag ein Macbook Pro. Insgesamt bin ich sehr zufrieden damit. Kennengelernt habe ich es durch einen Kollegen. Er machte mir eine Demo, die mich sehr beeindruckte. Zum Beispiel zeigte er mir wie man eine Anwendung durch einfaches Verschieben in den Anwendungsordner installiert. Verglichen zu einer Installation in Windows extrem einfach. Trotzdem werde ich beim nächsten Notebook Kauf zurück auf ein Windows Notebook umsteigen. In diesem Beitrag möchte ich die Gründe dafür erläutern.
PRO
Mac OS X bietet eine sehr aufgeräumte übersichtliche Benutzeroberfläche. Viele Funktionen sind sehr einfach gehalten, OneTouch Prinzip. Sehr praktisch ist auch dass viele Funktionen integriert sind und kein zusätzliches Programm benötigen, AllInclusive Prinzip. Beispiele wären PDF, ZIP, iLife, ISync und Spotlight. Ich persönlich fand Spotlight von Anfang an extrem geil und ich arbeite immer damit.
Die Hardware der Macbook Pro ist sehr gut und immer auf dem aktuellsten Stand. Eine kleine Nachforschung von mir hat kürzlich ergeben, dass andere Hersteller wie Sony, Asus rund ein halbes Jahr Rückstand haben mit der Einführung der aktuellsten Hardware. Das gilt natürlich nicht für Gamer Notebooks. Diese sind aber wegen ihres Gewichts nicht vergleichbar. Das Ergebnis fand ich beeindruckend. Ihr könnt selber überprüfen wieviele Notebooks die GeForce 8600M GT (!nicht GS) eingebaut haben und dabei daran denken, dass Apple diese Grafikkarte schon seit einem halben Jahr verbaut.
CONTRA
Viele Software wird nicht für Mac angeboten oder oftmals sehr verzögert im Angebot. Ein paar wenige Beispiele sind Börsenapplikationen, TVU Networks, Picasa und Office. Office zähle ich dazu, weil es auf Mac extrem schlecht läuft. Die betreffende Software virtuell zu starten sehe ich nicht als Lösung, weil es nicht sehr praktisch ist.
Bei der Arbeit habe ich immer eine Windows Maschine. Das bedeutet für mich, dass ich neue Tools immer doppelt einführen muss, einmal für Mac und einmal für Windows. Das kostet viel Zeit, die ich mir nicht mehr leisten kann. Zum Beispiel habe ich kürzlich eine externe Festplatte mit Ext2 formatiert, damit ich keine Limite bei der Dateigrösse habe. Danach musste ich ein Tool für Windows und für Mac finden, um die Festplatte anschliessen zu können. Das Mac Tool funktioniert immer noch nicht richtig. Das gleiche Problem “ich brauche eine Lösung für beide Systeme” ergibt sich bei Backup-, Verschlüsselungs-, Grafik- und Remote Collaboration-Tools.
CONCLUSION
Ich kann 80% der Nutzer einen Mac empfehlen. Das ganze System zusammen mit iLife und iWork stellt die meisten sehr zufrieden. Wenn jemand bei der Arbeit ein Windows System hat und zwischendurch das private Notebook zum arbeiten benutzt, empfehle ich für höchste Effizienz und Kompatibilität zuhause auch ein Windows System anzuschaffen. Oder wenn jemand gerne immer die aktuellsten Tools benutzt, empfehle ich ein Windows System.
… vielen Dank für diesen Gastbeitrag!
Montag, 7. April 2008 um 6:39 Uhr
moin, ich kenne ganau diese thematik. auf meinem mb läuft nebenbei auch noch windows, damit ich nicht ständig auf meine software verzichten muss.
was wirds denn jetzt für ein notebook? von welcher firma? wäre es keine option einfach windows aufm mbp zu installieren?
Montag, 7. April 2008 um 7:19 Uhr
Ich kann ihn voll und ganz verstehen. Anfangs habe ich mir Sorgen gemacht, wie ich mit den sämtlichen Dateiformaten und Programmen klar komme.
Aber ich habe das Glück, mit Programmen von Adobe zu arbeiten. Deren Dateiformate sind selbstverständlich identisch mit Adobe Windows. Was die Neuerung von Programmen angeht: Klar ist es schade und ärgerlich, dass Mac immer ein Nachzügler ist, allerdings habe ich nach etwas Recherche sehr schöne Alternativen gefunden.
Ansonsten kann ich dir raten: BootCamp + Windows (oder alternative Boot-Software). Ich persönlich könnte mir für die nächsten Jahre keinen Umstiegt denken. Mal abgesehen von dem ausgeklügelten, schicken und flachem Design der MacBooks und iMacs.
Montag, 7. April 2008 um 7:28 Uhr
Ich verdiene im Büro mein Geld mit einer Windows-Kiste und finde es immer wieder entspannend, wenn ich Zuhause meine Macs nutzen kann. Windows finde ich anstrengend und als Softwareentwickler bekommt man jeden Tag zu spüren, was für ein Krampf das ganze System ist. Mir gefällt es nicht, es ist nicht stimmig, ein einziges Flickwerk das immer noch uralte Lasten mit sich herumschleppt.
Aber es generiert Arbeitsplätze, von daher muss man froh sein
Montag, 7. April 2008 um 7:50 Uhr
Gott sei Dank, bin ich auf keine Windowsapps angewiesen. Ich vermissen auch ehrlich gesagt kaum eine Anwendung. Da liegt aber auch sicher daran, daß ich mich schon sehr frühzeitig mit Alternativen auseinander gesetzt habe. Spezielle BranchenSoftware natürlich ausgenommen, da gibt es kaum Alternativen, ich weiss.
Aber so was brauch ich nicht und freue mich jeden Tag am Mac zu sitzen. Schade das du da andere Erfahrungen machen musstes.
Montag, 7. April 2008 um 8:45 Uhr
Ich bin zwar kein richtiger “Umsteiger”, benutze aber seit Dezember erstmals auch ein MacBook für zu Hause, parallel zu meinem Windows-Laptop vom Arbeitgeber und einem Gentoo Linux-Desktop. Und ich bin mit allen drei zufrieden.
Zur Frage der Tools bin ich inzwischen zu dem Schluss gekommen, dass OSS, möglichst GNU oder Apache, demnächst vermutlich auch KDE und natürlich openOffice.org der Weg sind, der für mich am besten funktioniert, um von keinem Anbieter, sei es Microsoft, Apple oder Intel, abhängig zu sein. Privat archiviere ich nichts in proprietären Formaten, nur so kann ich 10 Jahre alte Dokumente (StarOffice, LaTEX, PostScript) immer noch problemlos lesen, drucken und sogar bearbeiten. Und auch viele Kontakte haben den Weg von einem Palm IIIx über Outlook zu Windows Mobile und das MacBook-Addressbuch gefunden.
So war auch der Abschied von OS/2 damals kein Problem.
Ansonsten sollte gelten: Das richtige Werkzeug für den richtigen Zweck: Wenn etwas, das ich benötige, nur für ein bestimmtes System verfügbar ist, dann nutze ich eben dieses System.
Montag, 7. April 2008 um 10:56 Uhr
Also mir gehts genau anders rum.
Ich mecker in der Firma (Windows-PC) immer rum, dass es dieses und jenes Programm nicht gibt für fucking Windows usw…
Ich kenn bis jetzt eigentlich auch noch kein Programm, welches es für Mac nicht ebenfalls gibt.
Also ein Switch zurück zu Windows kommt für mich auf keinen Fall in Frage!
Wie gesagt… ich ärgere mich wirklich JEDEN verdammten Tag, dass ich in der Firma auf einem Windows-Rechner arbeiten muss.
Mir gehen die aktiven Ecken und Exposé wirklich so dermassen ab, dass ich heulen könnt.
Montag, 7. April 2008 um 11:37 Uhr
Wenn man so gar nicht auf Exposè verzichten kann:
http://www.otakusoftware.com/topdesk/
Und hier noch ein Testbericht:
http://www.tweakpc.de/software.....sk/s01.php
Montag, 7. April 2008 um 11:54 Uhr
@ dpl:
Suuuuupervielen Dank! Nur gibt’s so etwas vielleicht auch als Freeware? Nachdem das hier ein Arbeits-PC ist, der meiner Firma gehört, will ich nicht unbedingt Geld ausgeben.
Montag, 7. April 2008 um 12:40 Uhr
Vielen Dank für Eure Diskussionsbeiträge!
Ich verstehe Ivan, bevorzuge selbst aber weiterhin die Mac-Plattform … da fehlende Software bereits erwähnt wurde: Kennt jemand eine Mac-Software zur Verwaltung der persönlichen Finanzen à Microsoft Money oder Quicken, und zwar lokalisiert, das heisst nicht ausschliesslich auf die Bedürfnisse von Amerikanern ausgerichtet?
Beispiele?
Mir fällt spontan nichts ein … IMHO gibt es fast jede Softwareart für beide System, aber die verfügbaren Programme genügen häufig nicht den eigenen Ansprüchen. Programme wie Scrivener gibt es beispielsweise auch für den PC, aber sie kommen nicht ans «Original» heran …
Montag, 7. April 2008 um 13:39 Uhr
Ich suche ein Programm wie Picasa!
Montag, 7. April 2008 um 13:41 Uhr
@wazi
“mexircus admiral” bietet Hot Corners und Expose free fuer Windows. Es hilft auch wenn man im Windows immer unnoetig in die Bildschirmecke zuckt.
Montag, 7. April 2008 um 13:45 Uhr
@ Racer:
Vielen Dank, doch auch dieses Programm ist leider kostenpflichtig.
Mir geht es nicht direkt um dieses 10 Dollar, als darum, dass ich für meinen Firmen-Rechner kein Programm kaufen will. Dafür sind mir sogar 10 Cent zu viel Geld
Montag, 7. April 2008 um 13:49 Uhr
Den Ärger kann ich auch verstehen - kenne ich auch.
Alleine schon der einfache Wunsch, PowerPoint-Präsentationen ohne Verluste von Effekten portieren zu können, kann einem graue Haare bescheren.
Im Grunde sollte die Plattform egal sein - Dass das nicht so ist, ist aber weder Microsoft noch Apple alleine zuzuschreiben. Hier könnten sich beide mal in die Mitte bewegen.
Für viele Sachen bietet Parallels ja eine brauchbare Alternative - allerdings stellt sich schon die Frage, ob ich zwei immer Programm-Varianten auf einem Rechner brauche
Ich werde allerdings dieses Übel weiter in Kauf nehmen. Mir gefällt auf dem Mac einfach besser, dass sich das Betriebssystem viel unaufdringlicher verhält als Windows. Keine Taskbar mit Sprechblasen, die mich nerven…..
Montag, 7. April 2008 um 13:52 Uhr
@Anonymous:
http://picasa.google.com/web/mac_tools.html
Montag, 7. April 2008 um 13:52 Uhr
@JoeCGN: Virtualisierung ist IMHO keine gute Lösung … man bezahlt für zwei Systeme und muss zwei Systeme administrieren, was einiges an Zeit kosten kann.
Montag, 7. April 2008 um 14:11 Uhr
Ob «Anonymous» mit einem simplen Uploader zum Picasa-Fotodienst geholfen ist?
Montag, 7. April 2008 um 14:12 Uhr
Wozu Picasa? Picasa ist doch nur ein Abklatsch von iPhoto, oder?!
Montag, 7. April 2008 um 14:44 Uhr
@MacMacken
Ich schliesse mich an. Ein Programm virtuell zu starten oder native ist nicht gleich praktisch!
@wazi
Das Admiral kann nach der Trial Periode einfach weitergenutzt werden. Ich habe auch schon freeware expose gesehen. Du musst einfach googeln.
@JoeCGN
Ein Desktop Picasa fuer Mac gibt es nicht.
@Everybody
Ich vermisse beim Mac ein kleines Tool like Irfanview. Es nervt wenn ich ein einzelnes Bild bearbeiten will, wird mit Iphoto gleich die ganze Fotodatenbank geladen. Kennt jemand eine alternative?
Montag, 7. April 2008 um 14:50 Uhr
@ Racer: Lass die jpg`s oder was auch immer einfach standardmässig von “Vorschau” öffnen.
Ich mach das auch so.
Montag, 7. April 2008 um 17:03 Uhr
Ich dachte es geht bei Picasa nur um die Webalben. Der Rest ist doch in Photo ganz gut gelöst.
Und die VM nutze ich auch nur, um alte Windowsprogramme für die ich (leider nicht auf Mac-Versionen übertragbare) Lizenzen gekauft habe, weiter nutzen zu können.
@Racer: habe mal gehört, dass Xee ganz gut sein soll. Hab’s aber selbst noch nicht probiert - werde gerade wieder dran erinnert
http://wakaba.c3.cx/s/apps/xee.html
Montag, 7. April 2008 um 21:06 Uhr
Picasa hat ein vollkommen anderes “Feel” als iPhoto, ich weiss nicht recht warum, aber die Nachbearbeitung in Picasa, das ist bei mir dermassen rund und flüssig gelaufen, und das auf einem uralt 266er Notebook, dass ich mich schon beinahe damit auseinandersetzen wollen würde, was die von Google eigentlich genau machen. Vergleichbare Software, ich meine, vom Interface her, habe ich ab und an schon gesehen, nur waren die dann ungemein speicherintensiv. Auf Apple habe ich jedenfalls nichts gefunden, was auf einem G4 400 gut laufen würde und an Picasa heranreicht. Ev. Aperture oder das von Adobe, auf einer aktuellen Maschine, nur das kostet sehr viel und ist was fuer Profis, mit “Profis” meine ich Leute, die mit viel Material effizient arbeiten können müssen.
Picasa war für mich mit ein Grund, dass ich nun ein Dosen Book gekauft habe. Natürlich, hätte ich das Geld, keine Frage, Macbook Pro, und zwar allein schon wegen der Kühlung. Eigentlich ist es ja vollkommen lächerlich, dass kein Hersteller ein ähnliches Konzept auf die Reihe bekommt, andererseits kann wohl nur Apple für marginal mehr Leistung 300 Euro mehr verlangen, wenn man ein schwarzes Book will und kein Weisses. Ebenso bei den Pro Modellen, nur das Günstigste würde ich als “preis-wert” durchgehen lassen. Aber was interessiert das irgend einen Rockstar oder erfolgreichen Photographen, und Apples Kundschaft besteht eben zu einem gut Teil aus Gutbetuchten und Profis. Naja, in 3 oder 4 Jahren werde ich wohl wieder zurückkehren, aber wirklich nur der Lüftung wegen…
Montag, 7. April 2008 um 23:29 Uhr
Picasa arbeitet deutlich schneller als iPhoto. Ein grosser Vorteil ist ausserdem, dass Picasa die Originalbilder unverändert belässt und die Änderungen nur beim Anzeigen/Exportieren durchführt … iPhoto ist dazu nicht in der Lage, Änderungen werden jeweils als neue Dateien gespeichert. Und eben, iPhoto ist unglaublich langsam, jedenfalls im Vergleich zu Picasa – ich weiss nicht, wieso Apple nicht in der Lage ist, iPhoto flüssiger laufen zu lassen, selbst auf aktuellsten Macs hängt iPhoto spürbar.
Dienstag, 8. April 2008 um 6:28 Uhr
Also bei mir hängt iPhoto kein bisschen. Läuft bei mir super flott.
Dienstag, 8. April 2008 um 9:00 Uhr
Mit wie vielen Bildern?
Dienstag, 8. April 2008 um 9:14 Uhr
11244 Objekte in 372 Ereignissen
Dienstag, 8. April 2008 um 9:34 Uhr
Bei mir läuft iPhoto eigentlich auch ganz flüssig und das bei einem alten 12er G4 Powerbook mit 1,5 Ghz.
Hab aber “nur” knapp 10.000 Fotos drinnen.
Verwende aber iPhoto ohnehin nicht zum Bearbeiten, sondern Photoshop.
Wie wärs mal mit Photoshop Express, oder wie das neue Web-Photoshop heißt? Hab das mal kurz angesehen und muss sagen, dass das eigentlich auch recht gut läuft.
Dienstag, 8. April 2008 um 9:51 Uhr
Sorry Boys aber ich habe iPhoto noch nie schnell gesehen. Und ich habe iPhoto schon häufig gesehen. Vielleicht seid Ihr einfach mit sehr wenig zufrieden? Wenn Steve Jobs sagt es sei gut dann ist es auch gut?
Sehr langsam sind übrigens auch Aperture und Lightroom. Vielleicht ein allgemeines Performanceproblem mit dem Mac?
Picasa ist offensichtlich viel schneller.
Meine Fotos online speichern und bearbeiten möchte ICH nicht. Das Hochladen allein wäre viel zu langsam.
Mit ein paar 100 Fotos ist iPhoto vielleicht OK. Aber heute hat man schnell 10000 und mehr. Dann geht iPhoto den Bach runter Ende Feuer!
Dienstag, 8. April 2008 um 9:56 Uhr
>Wenn Steve Jobs sagt es sei gut dann ist es auch gut?
Was soll der Quatsch? Natürlich nicht. Ich bin eigentlich immer sehr kritisch mit Softwareprodukten, auch wenn sie von Apple kommen.
iPhoto funktioniert bei mir schon seit langem sehr flott und sehr gut, auch auf meinem alten G4.
Dienstag, 8. April 2008 um 9:58 Uhr
Bitte bleibt freundlich!
Was iPhoto betrifft, so wurde es immerhin minimal schneller in der neusten Version, aber schnell genug ist es IMHO immer noch nicht, daran sollte Apple intensiv arbeiten. Ebenso frage ich mich, wieso es Apple nicht gelingt, Änderungen in einer Datenbank zu speichern anstatt für jede Änderung eine speicherintensive neue Datei abzulegen … :(
Dienstag, 8. April 2008 um 10:04 Uhr
Probiert mal die neue Vorschau, sofern ihr Leopard habt. Vielleicht geht das besser, als mit iPhoto.
Sonst wüsst ich leider jetzt auch nichts auf die Schnelle.
Wie gesagt. Hab mich damit noch nie weiter auseinander gesetzt, da ich meine Fotos mit Photoshop bearbeite.
Dienstag, 8. April 2008 um 10:23 Uhr
@wazi: «Vorschau» ist erstaunlich mächtig, auch im Bezug auf Bilder … für die Verwaltung von vielen Bildern ist es aber nicht gedacht und auch nicht geeignet. Immerhin besteht Hoffnung, dass Picasa früher oder später auch für den Mac erscheinen wird – hoffentlich in einer nativen Version und nicht in einer enttäuschend Umsetzung wie unter Linux.
Dienstag, 8. April 2008 um 10:31 Uhr
Ich versteh sowieso nicht, warum Picasa nicht auch für Mac raus kommt. Immerhin arbeitet ja Apple nun eng mit Google zusammen, oder?!
Dienstag, 8. April 2008 um 10:41 Uhr
Picasa für den Mac ist IMHO in Entwicklung, heiss es jedenfalls mal (siehe http://www.macmacken.com/2008/.....mment-2088) … von einer engen Zusammenarbeit zwischen Apple und Google habe ich bislang nicht gespürt. Gibt es ein Beispiel dafür?
Dienstag, 8. April 2008 um 10:42 Uhr
Weiß ich nicht. Ich bilde mir ein, dass Steve so eine Zusammenarbeit mit Google erwähnt hätte.
Dienstag, 8. April 2008 um 10:49 Uhr
@wazi: http://www.macmacken.com/2007/.....e-10-beta/ – aus «Goopple» ist bislang aber nichts geworden … .Mac ist symptomatisch dafür.
Dienstag, 8. April 2008 um 20:28 Uhr
Hallo,
Naja, ein Umstieg von Mac auf Windows… ich weiss nicht recht.
Gerade ich persönlich habe mich entschieden meinen HP Notebook nx9030 (mit XP) endgültig in den Schrank zu verbannen… nach 2 Monaten ist das Touchpad ausgefallen und jetzt, knapp ein halbes Jahr nach dem Kauf, fällt auch noch die Tastatur aus und der Bildschirm scheint einen Wackelkontakt zu haben.
Hewlett-Packard weist jegliche Reparaturen auf Garantie von sich und gibt mir die Schuld; ich hätte den Notebook auf den Boden geworfen (obwohl keine Kratzer zu sehen sind)…
So steht fest: ein neues MacBook muss her.
Bisher habe ich ja mit meinem iMac den einzigen Mac gehabt und leider noch die “alten” Windows-PCs am Hals gehabt.
Ein Problem stelle ich auch fest: das mit der Software. Für Mac gibt es prozentual gesehen wirklich weniger (gute) Software… im Vergleich zu Windows.
Ich denke, das wird sich in den nächsten Jahren extrem ändern… Mac wird ja immer verbreiteter!
Also: Ich bleibe Mac treu und baue meinen Computerbestand sogar noch aus
Liebe Grüsse von Marc
Dienstag, 8. April 2008 um 20:39 Uhr
… zum Beispiel?
Dienstag, 8. April 2008 um 20:48 Uhr
zum Beispiel gibt es für Windows so ein tolles Programm namens MyPhoneExplorer.
Damit lassen sich alle Sony Ericsson-Handies wunderbar verwalten… Kontaktverwaltung, Nachrichtenverwaltung, Synchronisation, usw.
Mac bietet da “nur” das iSync an, womit sich das Handy synchronisieren lässt.
Der Rest ist allerdings nicht vorhanden
Ist nicht wahnsinnig schlimm, aber trotzdem ärgerlich.
Wie der Ivan auch schon im Gastbeitrag geschrieben hat, konnte auch er nicht immer die Software nutzen, die er auf Windows nutzen kann.
Gruss,
Marc
Dienstag, 8. April 2008 um 20:58 Uhr
Ja, das kenne ich … wobei die Notwendigkeit solcher Software IMHO ein Armutszeugnis für SonyEricsson darstellt, sprich die von SonyEricsson mitgelieferte Software ist schlicht unbrauchbar.
Ja, das stimmt, und iSync hat gewisse Tücken, je nach Handy …
Identische Software kann man unter einem anderen Betriebssystem natürlich nicht erwarten, weitgehend identische Versionen der gleichen Programme sind absolute Ausnahmen (und haben wiederum ihre Tücken) … aber für die meisten Aufgaben gibt es jeweils Programme, aber natürlich fehlen häufig gerade jene Funktionen, die man nicht missen möchte … das gilt allerdings bei jedem Systemwechsel, wer vom Mac zu Microsoft Windows wechselt, dürfte auch viele vermissen.
Mittwoch, 9. April 2008 um 8:49 Uhr
Also für SonyEricsson gibt es auch so eine Software für den Mac. Weiß aber nicht genau wie sie heißt.
Ich mag SonyEricsson nicht.
Und so ein Verwaltungsprogramm hab ich bis jetzt eigentlich auch noch nie gebraucht. Mir hat iSync immer völlig gereicht.
Wegen Software ist es aber am Besten, wenn man auf http://www.macupdate.com/ oder http://www.versiontracker.com/macosx/
Ich hab dort bis jetzt eigentlich immer ein Gegenstück zur Windows-Version gefunden. Und vieles ist auch Freeware, oder Donations-Software.
Und wenn man mal was nicht findet, dann gibt es das Forum http://www.macuser.de
Die Leute dort sind nett und hilfsbereit und bis jetzt konnte fast jedes meiner “Probleme” gelöst werden.
Samstag, 12. April 2008 um 20:40 Uhr
Mac Users sind sehr oft “nett”, wer einen Rechner lieben kann, wird ev. eher auch mit sich selbst und somit mit anderen zurecht kommen. Windows ist jenes System, mit dem sich die meisten rumschlagen müssen, eher nicht die kreativen Eigenbrötler, sondern die armen Leute in irgendwelchen Grossraumbüros, die Versicherungen verkaufen müssen und denen es nur gut geht, wenn sie jeden Tag ein Snuff Video reinziehen können. Ich persönlich habe bis vor kurzem nicht einen einzigen Menschen gekannt, der mit Windows privat was am Hut hatte.
Dennoch, mir gefällt Vista mit dem Service Pack 1 und der Aero Oberfläche sehr gut. Und Windows ist nicht selten ziemlich userfriendly, weil es für fast alles Programme und Scripts gibt, während ich am Mac sehr oft in die Tiefen des Systems absteigen musste, nach Anleitungen suchen musste, wo es dann nicht egal war, ob man 10.4.3 oder 10.4.11 benutzt, neben den Problemen durch Aenderungen bei den grösseren Updates. OS X ist aber BSD, und das ist einfach grundsätzlich sympathisch, auch wenn ich vieles nicht verstehe, man kann es verstehen. Windows versteht keiner, oft am Wenigsten die Programmierer.
Bei Windows findet man nicht selten diese Vollkranken, die es ärgert, dass es Leute gibt, die eben keine Cracks sind; Apple scheint hier eher von sozialeren Leuten bevorzugt zu werden. Aber eben das nervt mich manchmal auch, auch dieses Selbstverständnis, zu den Guten zu gehören, und eben, dass ich nur weil ich die Kohle nicht habe, mir nun auch noch ein weisses Notebook hätte kaufen sollen, das ging einfach zu weit. Mein Planet ist der Saturn, und nicht das schneeweisse Wohlfühlland derer, die vor lauter Sozialkompetenz ständig zu platzen drohen ;-)…
So oder so, ich habe wenig Hoffnung, dass mein Amilo so robust ist wie ein Macbook. Allerdings habe ich hier 3 Jahre Garantie drauf, und wenn es 3 Jahre hält, dann ist das genug für das Geld. 1 Euro pro Tag darf PC und Netzanbindung kosten, so rechne ich.
Mittwoch, 16. April 2008 um 16:59 Uhr
Leider ist Google Earth 4.3 momentan nur für Windows erhältlich, die Mac-Version wird wohl noch etwas auf sich warten lassen.
Genau das meine ich!!!!
Mittwoch, 16. April 2008 um 17:28 Uhr
@Racer: Verdammt. Ok, hast mich überzeugt, ich steige um
Aber mal im Ernst: die 4.3 habe ich mir vorhin gerade runter geladen, für Mac OS X, läuft super.
Mittwoch, 16. April 2008 um 19:35 Uhr
@Oliver: Genau, unter http://earth.google.com/download-earth.html steht ja auch klar und deutlich «Download Google Earth 4.3 (beta) for PC, Mac or Linux» …
Samstag, 19. April 2008 um 1:56 Uhr
[...] ist offensichtlich so gross, dass auch die neuste Version von «Apple Software Update» für Microsoft Windows standardmässig («Opt-in») iTunes, QuickTime und/oder Safari unterjubelt installiert, sofern [...]
Samstag, 17. Mai 2008 um 4:47 Uhr
Nun hab ich ja schon ne Weile dieses Win Notebook, mit Vista. Manchmal vermisse ich das OSX schon. Unter Windows gibt es enorm viel Auswahl in Sachen Programmen, dafür aber auch viele “Leichen”. Z.B. hab ich mich die letzten Tage mit Instant Messaging rumgeschlagen. Trillian wirkt nicht sonderlich stabil, und auch bei Miranda ist es bald schwierig, wenn man sich der Plugins bedient, die aus 3. Hand stammen. Digsby allerdings erfüllt all meine Wünsche an Technologie und Interface, wie es scheint, bzw. geht darüber sogar noch hinaus. Foobar2000, ein Audioalleskönner, habe ich schon früher auf Mac vermisst. iTunes habe ich von der Platte geputzt, all diese Programme frickeln auf ihre ureigene Weise an den Daten rum, mag ich nicht. Firefox hab ich mit Foxdie erweitert, die mMn. beste Skin die es je gegeben hat, vor allem, die beste dunkle Skin, man hat alle möglichen Optionen um sie anzupassen, eben z.B. als “Kohlen” OSX Interface, sehr sauber und schön (vor allem bleibt man von aller “glossyness” verschont, manchmal kriegt man das Gefühl nicht los, Windowsuser seien Gelackte, Klavierlackbodies für die Notebooks, Glanzbars im System, echt…
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie es unter OSX 10.5 aussieht, ob es nun eine Möglichkeit gibt, die Oberfläche anzupassen. Oft habe ich auf Mac einfach invertiert, manches sah so für mich gut aus, wenn’s nur ums Texte lesen geht z.B. Programme, die sich zwischenschalten und so verändern, mochte ich nie, hüben wie drüben. Hier kann man die Anwendungen meist (einzeln) anpassen. Naja, wäre ich Steve Jobs, es würde einen Dark Mode fest eingebaut geben. Wie auch immer, es ist schon klar, wer in Sachen Interfaces die Nase vorn hat, das war ja auch schon immer so. Allerdings ist Vista mit dem Glaseffekt sehr schön, wenn sich die Entwickler die Mühe machen, eben wie bei Foobar, wo es keine dämliche Iconbar gibt, alles sehr stimmig eingestellt werden kann. Ich erinnere mich noch, ich war nämlich beruflich mit Win2k beschäftigt, nach NT war Win2k ja wie ein “Wunder”, und OSX gabs am anfang noch nicht. Aber dann kam irgendwann XP, und ich sah nur eines: Es ist elend hässlich, diese ganzen Kinderfarben, was müssen das für Menschen sein, die ein System so gestalten?
An Microsoft bleibt immer was haften, was unangenehm ist. Bei Apple war es zumindest zeitweise möglich, dass man ein entspanntes bis gutes Verhältnis zur Company haben konnte. Mit dem ganzen iTunes und iPod Hype erodierte dies allerdings bei mir beträchtlich. Und die Hardware von Apple gefällt mir nur im Pro Bereich.
Auf jeden Fall ist es gut, dass es die beiden Systeme gibt, und Apple gibt eindeutig den Ton an, Apple setzt die Massstäbe, das ist eindeutig. Zudem habe ich lieber ein BSD unter der Haube, die Windows Commandline ist einfach oft etwas mühsam. Und ohne die komme ich nicht aus, gerade das Kopieren grosser Datenmengen wirkt schneller und robuster, daher hab ich unter Win auch immer Cygwin drauf; ich bin weiss Gott kein Crack, aber es ist einfach so, was man mal mit Linux etc. gelernt hat, das bleibt, und das kann ich dann eben in Cygwin, in OSX, etc. brauchen, und muss meine Zeit nicht damit vergeuden, irgendwelche GUI Apps zu evaluieren.
OSX hab ich mal in einer virtuellen Umgebung installiert, läuft aber nicht schnell genug, hat mit der Grafik zu tun. Wie es ist, wenn man OSX direkt installiert, weiss ich nicht, hab ich mich noch nicht rangewagt. Umgekehrt ist es halt so, dass wer einen Mac hat, problemlos auch Windows drauf kriegt, und das dann schneller läuft auf dem PBPro als auf den meisten anderen Notebooks, bis vor ein paar Monaten war das Macbook Pro das schnellste Winbook überhaupt.
Daher, wer die Kohle hat, dem würde ich nach wie vor unbedingt zu Apple raten. Die Pro Books sind einfach klasse verarbeitet, innen wie aussen. Mit meinem Fujitsu Siemens bin ich ja sehr zufrieden, aber der Lüfter nervt manchmal, der Verkäufer hat mir Mist erzählt. Bei Apple weiss man einfach, was man kriegt, es gibt in dem Sinn keine Wehrmutstropfen, ausser den Mehrpreis, der aber wenn man wirklich hinguckt, eher gering ausfällt, zumindest beim “Einsteiger” Pro Book.
Montag, 2. Juni 2008 um 4:26 Uhr
Wie wär’s statt dem Komplettumstieg mit einem schicken, leisen, stromsparenden Windows-PC, in den man sich per VNC einloggt? So muss man sich nicht vom Mac wegbewegen und kann doch Windows in all seiner Schönheit auf den Bildschirm zaubern… der Datenaustausch zwischen den OS kann über Netzwerk laufen, so umgeht man elegant alle Kompatibilitätsprobleme.
Ärger bereitet allenfalls die Mac-Tastatur, der ein paar Tasten fehlen.
Freitag, 25. Juli 2008 um 2:51 Uhr
Ich bin momentan dabei, mich selbständig zu machen, und habe nun (nach über einem Jahr, in dem ich mich mit Macs “eingedeckt” und gearbeitet habe) meinen Win-Rechner wieder aktivieren müssen, weil es viele Programme, die ich brauche, einfach nicht für den Mac gibt bzw. die Alternativen irgendwie nicht ausreichend sind. Anfangs war ich sehr von OSX begeistert, weil gerade die Nutzung sehr intuitiv ist und dem User vieles erleichtert wird. Nachdem ich mich aber nun wieder mehr mit WinXP befasse, fallen mir die vielen Dinge auf, die mich beim Mac stören. Beispielsweise lassen sich bei mir weder MS-Mäuse noch die Mighty Mouse wirklich gut einstellen. Das heißt, irgendwie lässt sich die Abtastung bzw. das Verhalten der Maus nicht wirklich gut einstellen. Außerdem habe ich, trotz dessen, dass der Mac ja für Bildbearbeitung so gut geeignet ist, noch kein Programm gefunden, das so simpel und einfach aufgebaut ist wie mein uraltes PhotoExpress. Alles, was ich bisher gefunden habe, war entweder zu überladen oder hatte viel zu wenige Funktionen. Was mir auch nicht sonderlich gefällt, ist das Dock. Da lob ich mir schon die gute alte Startleiste, denn Spaces und Expose befriedigen mich nicht wirklich, denn ich vermisse einfach die geöffneten Fenster in der Startleiste, die ich mit einem Klick einfach öffnen kann. Unbefriedigend ist auch “Office for Mac”, dessen Performance einfach nur schlecht ist. Und wenn man auf 100%ige Kompatibilität zu MS Office angewiesen ist, helfen auch kein Open- und Neo Office, leider!
Wie auch immer, ich möchte den Mac jetzt nicht schlechtmachen, im Gegenteil: Ich halte die Apple-Rechner für ausgesprochen interessante und intuitive benutzbare Produkte. Aber für mich persönlich muss ich sagen, dass sich leider kein richtiger Workflow eingestellt hat. Ich werde jedenfalls mini und MBP verkaufen, und nur das kleine MacBook behalten.