Opt-Out statt Opt-In – Spam à la Apple

Sonntag, 6. April 2008 um 5:05 Uhr

Apple glaubt jeweils zu wissen, was für die Benutzer von Apple-Software und -Hardware optimal ist – nicht nur, wenn Microsoft Windows-Benutzern noch nicht installierte Apple-Software als «Aktualisierung» untergejubelt wird. Das Prinzip «Opt-Out statt Opt-In» findet sich auch unter Mac OS X. Ein Beispiel ist die scheinbar zwingende Registrierung bei der erstmaligen Nutzung von Mac OS X (Kenner wissen diese per Command-Q zu überspringen), ein anderes die Registrierung beim erstmaligen Öffnen von iWork-Anwendungen

Ich würde gerne aktuelle Informationen von Apple, Softwareaktualisierungen, spezielle Angebote und ausserdem Informationen über ähnliche Produkte und Dienste anderer Firmen erhalten.

… verwendet man erstmals Keynote, Numbers oder Pages, erscheint ein Formular zur Registrierung. In diesem Fall ist ein Überspringen zwar möglich («Später registrieren»), aber wer sich registriert, muss den standardmässigen E-Mail-Spam von Apple per «Out-Out» abwählen. Rechtlich gesehen handelt Apple damit in vielen Ländern als Spammer – seriöse E-Mail-Versender verwenden «Opt-In»! :mad:

2 Kommentare zu «Opt-Out statt Opt-In – Spam à la Apple»

  1. Gravatar Anonym hinterliess folgenden Kommentar:

    Ich war damals erschrocken, als ich am Ende der “Installations” meines Macs dazu aufgefordert wurde. Da mein LAN-Kabel nicht angeschlossen war, wurde ich darum gebeten, mein Gerät danach zu registrieren.

    Tzz…

  2. Gravatar MacMacken » Apple und die Liebe zu Software-Spam hinterliess folgenden Kommentar:

    [...] Apple scheint Spam» zu mögen. Die Liebe von Apple insbesondere zu “Software-Spam» ist offensichtlich so gross, dass auch die neuste Version von «Apple Software Update» für Microsoft Windows standardmässig («Opt-in») iTunes, QuickTime und/oder Safari unterjubelt installiert, sofern eine dieser Anwendungen noch nicht vorhanden ist … [...]

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