Seit der zweiten März-Hälfte 2008 unterstützt «Time Machine» nicht mehr bloss die Netzwerk-Datensicherung via «Time Capsule», sondern auch andere Datenträger im Netzwerk, insbesondere USB-Festplatten via AirPort Extreme-Basisstation. Allerdings war diese Neuigkeit nicht für alle Mac-Benutzer ein Grund zur Freude, vor allem nicht für unbelehrbare Erstkäufer von Apple-Produkten …
- Anfang 2007 erschien die neue AirPort Extreme-Basisstation von Apple mit Unterstützung für n-WLAN – leider mit mangelhaften Sende- und Empfangseigenschaften sowie langsamen 10/100-Ethernet.
- Im Sommer 2007 veröffentlichte Apple eine verbesserte Version der AirPort Extreme-Basisstation mit optimierten Sende- und Empfangseigenschaften sowie schnellem Gigabit-Ethernet. Ausserdem versprach Steve Jobs für «Time Machine» von Mac OS X «Leopard» die Datensicherung auf externe USB-Festplatten an der AirPort Extreme-Basisstation. In der Folge kauften viele Erstkäufer der AirPort Extreme-Basisstation das verbesserte Modell.
- Mit dem Erscheinen von Mac OS X «Leopard» zeigte sich, dass die «Time Machine»-Datensicherung per AirPort Extreme-Basisstation nicht offiziell unterstützt wurde. Apple brachte dafür stattdessen die «Time Capsule» auf den Markt. In der Folge kauften viele Besitzer der AirPort Extreme-Basisstation die «Time Capsule».
- Kaum waren die ersten Exemplare der «Time Capsule» ausgeliefert, stattete Apple «Time Machine» per Software-Aktualisierung mit der Fähigkeit aus, die Datensicherung auch per AirPort Extreme-Basisstation durchzuführen.
… wieder einmal zeigte sich, dass Erstkäufer (englisch Early Adopter) gerade bei Apple immer mit dem Schlimmsten zu rechnen haben – im unglücklichsten Fall kauften sich unbelehrbare Apple-Erkäufer drei verschiedene Versionen der AirPort Extreme-Basisstation (2 × AirPort Extreme-Basisstation, 1 × «Time Capsule»), obwohl der Kauf der zweiten AirPort Extreme-Version und das Warten auf die kürzliche «Time Machine»-Aktualisierung genügt hätten!
Wer sein Budget schonen und Enttäuschungen vermeiden möchte, kauft bei Apple mit Vorteil nur Produkte, die mindestens in einer zweiten oder dritten (halbwegs fehlerbereinigten) Version vorliegen und zu einem Preis ohne «Early Adopter»-Zuschlag verkauft werden oder zumindest während einigen Monaten von freiwilligen BETA-Käufern anderen Mac-Benutzern auf Stärken und Schwächen «abgeklopft» wurden. Und selbstverständlich sollte man Versprechungen von Apple nicht allzu ernst nehmen … ;)



Passend meldet iFun heute dazu: T-Mobile liefert wohl das iPhone dann billiger mit neuen Tarifen aus.
http://www.ifun.de/content/view/4376/1/
Jo, aber jetzt mal theoretisch gegengehalten:
Ohne die Erstkäufer und deren Beschwerden / Verbesserungsvorschläge….
werden die nächsten Generationen immernoch so gut sein / verbessert werden wie ohne?
HT
Also ich habe fest mit einer Time Machine-Funktionalität gerechnet.
Und zwar so, wie es jetzt geschehen ist: mit einem Update.
So wie das «Software-Update» auf dem iPhone auf Version 3.1 das Internet-Tethering (dank t-mobile) deaktiviert wurde, kann man sich immer wieder überraschen lassen, was nach einem «Update» NICHT mehr funktioniert…..