PayPal versus Phishing mit Safari

Phishing … werden Versuche genannt, über gefälschte WWW-Adressen Daten eines Internet-Benutzers zu erlangen. Der Begriff ist ein englisches Wortspiel, das sich an fishing …, bildlich das „Angeln nach Passwörtern mit Ködern“, anlehnt.

… so beginnt der «Phishing»-Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia. Safari, der Browser von Apple, zeigt im Bezug auf den Schutz vor Phishing leider Schwächen …

… aus diesem Grund führt ihn beispielsweise das Online-Bezahlsystem «PayPal» im Gegensatz zu den Browsern Microsoft Internet Explorer, Mozilla Firefox und Opera nicht als empfehlenswerten Browser … :(

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7 Antworten auf PayPal versus Phishing mit Safari

  1. Peter schreibt:

    Paypal fördert Phishing doch selbst, indem sie die Kommunikation mit unsignierten E-Mails abwickeln. Bei jeder Mail muss ich überlegen und nachforschen, stammt die jetzt wirklich von Paypal oder ist es SPAM. Ich denke, das Tam Tam von Paypal soll auch (oder doch eher in erster Linie?) von eigenen Schwächen ablenken. Für die Geldmengen, die über Paypal abgewickelt werden, läuft alles viel zu hemdsärmelig ab. Ich bin sehr misstrauisch; solange es hier nicht ein ähnlichen Autorisierungssystem über Transaktionsnummern gibt wie bei ordentlichen Banken, würde ich niemals größere Beträge darüber abwickeln.

  2. Anonymous schreibt:

    Ich lasse mir meinen Lohn auch nicht mit Paypal auszahlen. Aber für internationale Zahlungen gibt es nichts simpleres. Bankzahlungen dauern einfach viel zu lange.

  3. wazi schreibt:

    @ Anonymous:
    Doch und es nennt sich Kredit Karte :)
    Ich hab mir vor einigen Jahren extra aus diesem Grund eine Kredit Karte genommen.
    Ich will einen Kauf schnell und Problemlos abwickeln und mich nicht erst auf einer anderen Seite wieder registrieren und und und…

  4. MacMacken schreibt:

    @wazi: Ich nutze PayPal unter anderem um Zahlungen per Kreditkarte entgegennehmen zu können, auch wenn Kreditkartenzahlungen für Käufer und Verkäufer gleichermassen teuer sind, aber letztlich gibt es keine wirklich preiswerte internationale Zahlungsmöglichkeit … so habe ich übrigens auch «Anonymous» verstanden, das heisst es geht ihm nicht um das Bezahlen bei Amazon, sondern um das Überweisen von Geld an andere Privatpersonen, aber vielleicht präzisiert «Anonymous» das noch?

  5. flexo schreibt:

    Gab mal einen interessanten Artikel im c›t:http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2007/26/078_Wenn_der_Sicherheitsroboter_zuschlaegt
    Leider kostet der Artikel etwas.

    Kurz: das Geld war schon auf dem Konto gutgeschrieben und und wurde dann nachträglich (paar Tagen) von PayPal wieder abgezogen -> der eBay-Verkäufer hatte das Paket dann natürlich schon dem Empfänger gesendet. Ergo kann man sich nicht sicher sein wenn das Geld gutgeschrieben wurde :-/

  6. Patrick schreibt:

    Aber für internationale Zahlungen gibt es nichts simpleres. Bankzahlungen dauern einfach viel zu lange.

    Selber schuld, wer nicht nachforscht. Moneybookers.com ist ein super Service, der nicht nur billiger, sondern auch wesentlich seriöser als PayP4l arbeitet.

    PP ist enorm gewachsen ohne sich anzupassen oder weiter zu entwickeln. Daraus resultieren unzählige um Ihr Geld geprellte Kunden, die kaum etwas gegen PP machen können und in einem Support-Teufelskreis gefangen sind.

    Die von flexo beschriebene Methode ist eine gängige Betrugsmasche, die über PP funktioniert. Der Käufer (Betrüger) überweist den Kaufbetrag (meist >500 Euro), der Verkäufer verschickt die Ware (oft an ausländische Adressen oder Strohmänner) und freut sich über das schnell abgewickelte Geschäft. Der Betrüger lässt PP nun das Geld zurückbuchen, weil angeblich keine Ware angekommen sei und er den PP-Käuferschutz nutzen will.
    Wenn der Verkäufer Glück hatte und schnell das Geld auf ein reales Bankkonto transferiert hat, dann steht PP nur mit der Forderung des Kaufbetrages da und der Account ist gestorben. Denn jeder Zahlungseingang würde dann mit der Forderung verrechnet werden. – Hat er Pech, ist das Geld komplett futsch. Die Forderungen, die PP im ersten Fall erhebt, wurden von PP übrigens noch nie gerichtlich durchgesetzt. – Wundert mich irgendwo auch nicht mehr.

    Fazit:
    Wer kleine Zahlungen international und schnell abwickeln will, dürfte mit PP kaum Probleme bekommen. Moneybookers.com bietet sich aber auch hier als günstige Alternative an.

    Wer jedoch größere Summen empfangen will oder sogar geschäftlich von dem Account abhängig ist, sollte es sich nochmal genau überlegen. Es gibt genügend Fälle, wo PP ohne jegliche Gründe Accounts eingefroren oder gelöscht hat und damit die Existenz der jeweiligen Inhaber zerstört hat. Manchmal reichen auch «verdächtige Vorgänge», wie z.B. sich wiederholende Einzahlungen höherer Beträge oder hohe Guthaben (~ >5.000 Euro), um ins Visier der PP-Sicherheit zu kommen. Laut den AGB können die ohne Gründe 180 Tage die Accounts einfrieren und neue AGBs nimmt der Kunde automatisch an, wenn diese auf der PP-Webseite veröffentlich werden.
    In Deutschland ist so etwas nicht zulässig, aber PP ist ja auch keine Bank, sondern hat eine luxemburgische Banklizenz. :-(

  7. Anonymous schreibt:

    Habe ihr diese Sache mit Paypal und Safari mitgekriegt? Paypal hetzt gegen Safari, weil die EV-Zertifikate nicht supporten, und daher «unsicher» seien und bald wird Paypal Safari gar nicht mehr supporten, wer dann mit Safari bei Paypal vorbei surft, fliegt direkt raus.
    Gut, aus meiner Sicht sind Safari und Paypal beides Geißel der Menschheit, insofern kann ich das nur begrüßen, wenn die sich kloppen. Aber… von ALLEN Gründen, Safari scheiße zu finden (mir ist z.B. völlig unklar, wie man ohne Adblock überleben kann), und – soviel ist unstrittig – da gibt es viele, nehmen die ausgerechnet den fehlenden Snake-Oil-Support? BWAHAHAHAHAHA

    Also ich hoffe ja, dass Apple und Paypal sich streiten, und dass Verisign mit hinein gezogen wird, und dass die Saugstärke der drei ein schwarzes Quantenloch bildet und die drei in ein Paralleluniversum wegtunnelt. Bonuspunkte, wenn wir bei der Gelegenheit auch noch Western Union und/oder die katholische Kirche loswerden

    http://blog.fefe.de/?ts=b6f51f07

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