Steve Jobs und die «Time Machine»-Lüge
Dienstag, 12. Februar 2008 um 1:20 UhrMac OS X «Leopard» 10.5.2 hin oder her, die «Time Machine»-Datensicherung per LAN und WLAN ist weiterhin nicht möglich – wer diese Funktionalität benötigt, muss sich die neue «Time Capsule» von Apple kaufen …
Nachtrag vom 20. März und 8. April 2008: Am 19. März 2008 veröffentlichte Apple eine Aktualisierung, welche die «Time Machine»-Datensicherung auch mit externen USB-Festplatten an AirPort Extreme-Basisstation ermöglicht – wenn auch leider nur inoffiziell und ohne Unterstützung von Apple!

Zur Erinnerung …

… im Sommer 2007 noch hatte Steve Jobs die «Time Capsule»-Funktionalität für die Kombination von AirPort Extreme-Basisstation und externer USB-Festplatte versprochen …
… Steve Jobs, ein Lügner? ![]()
Dienstag, 12. Februar 2008 um 6:59 Uhr
abwarten…
Dienstag, 12. Februar 2008 um 8:26 Uhr
[...] Machine anscheinend immer noch nicht drahtlos läuft, obwohl “His Steveness” es uns versprochen [...]
Dienstag, 12. Februar 2008 um 12:49 Uhr
Timemachine auf Netzlaufwerk sichern?
Ist doch ein alter Hut:
http://www.macnews.de/Ersten+S.....04190.html
Dienstag, 12. Februar 2008 um 13:18 Uhr
@Lupus
Der erste Satz auf der Homepage machts deutlich: “… kann der mutige Anwender auch auf eigene Faust freischalten.”
Vielleicht hat Apple einen anderen Grund die Funktion zu deaktivieren bei der finalen Version als Time Capsule zu fördern, vielleicht ab es Probleme mit externen Festplatte ? Ich weiss es nicht, Apple sagt es nicht.
Dienstag, 12. Februar 2008 um 13:58 Uhr
Was wirklich nervt ist die Politik von Apple. Da werden Features angekündigt und dann einfach totgeschwiegen.
Dienstag, 12. Februar 2008 um 13:59 Uhr
@flexo:
Möglich, ja … aber solange Apple nicht glaubwürdig informiert, muss man davon ausgehen, dass Steve Jobs im letzten Sommer gelogen hat oder bei der «Time Machine»-Entwicklung einiges schief lief – eine Festplatte, die in der AirPort Extreme-Basisstation selbst sitzt, unterscheidet sich schliesslich nicht wesentlich von einer extern angebundenen.
Weiter ist Datensicherung (und Wiederherstellung) per Netzwerk alles andere als neu, mit anderen Programmen funktioniert sie auf dem Mac ja auch, «Jungle Disk» ist ein Beispiel dafür (mit einigen weiteren Funktionen, die über «Time Machine» hinausgehen).
Dienstag, 12. Februar 2008 um 14:32 Uhr
“eine Festplatte, die in der AirPort Extreme-Basisstation selbst sitzt, unterscheidet sich schliesslich nicht wesentlich von einer extern angebundenen.”
Selbstverständlich gibt es da einen Unterschied - Apple verdient weniger Geld
Dienstag, 12. Februar 2008 um 16:48 Uhr
Schlimmer: Der Hack funktioniert bei mir jetzt nicht mehr! *heul*
Mittwoch, 13. Februar 2008 um 23:35 Uhr
naja, die Ankündigung kam halt, bevor Steve auf die Idee kam, beides in eine Box zu stecken und extra zu verkaufen
Donnerstag, 21. Februar 2008 um 22:09 Uhr
[...] einer spricht sogar von Steve Jobs Time Machine Lüge, hatte dieser doch erst im Sommer 2007 auf seiner Keynote vor der Weltöffentlichkeit die [...]
Samstag, 1. März 2008 um 18:52 Uhr
[...] die integrierte Festplatte, sondern auch auf externe Festplatten an der «Time Capsule» – die «Time Machine»-Lüge von Steve Jobs wird damit bestätigt, denn der Netzwerk-Teil der «Time Capsule» entspricht in allen [...]
Montag, 10. März 2008 um 15:06 Uhr
Ähhhmmmm, mal ne Frage: Funktioniert der Hack jetzt oder nicht? Ich weiß, dass das hier kein Forum ist, aber wenn man googelt, ist dieser Blogeintrag immer ziemlich weit oben.
Dass ich die Festplatte in der Time Machine Systemeinstellung sehe, ist nicht die Frage. Wähle ich das Volume aber aus und starte das Backup, bricht das Backup bei der Vorbereitung schon ab.
Also hat das jetzt mal bei jemandem geklappt oder nicht?
Montag, 10. März 2008 um 15:10 Uhr
In Mac OS X 10.5.1 funktionierte bei mir der «Hack» für die Datensicherung, nicht aber für die Wiederherstellung.
Für Mac OS X 10.5.2 hört man Verschiedenes, ich selbst habe den «Hack» nicht nochmals ausprobiert.
Weiss jemand mehr?
Montag, 17. März 2008 um 16:56 Uhr
[...] ich fest, dass die Worte “Time Machine Lüge” bei Google richtig viele Treffer bringen. Ich empfehle hier den Artikel von MacMacken.Einige Abfragen später erkannte ich dann, dass man an die AirportExtreme-Station angeschlossene [...]
Donnerstag, 20. März 2008 um 7:24 Uhr
Das funktioniert jetzt mit den neuesten Update: http://www.tuaw.com/2008/03/19.....ine-happy/
Donnerstag, 20. März 2008 um 10:38 Uhr
@christian: Vielen Dank für Deinen Hinweis – ich habe die Einleitung des Blogeintrages entsprechend aktualisiert (mobiles Internet sei Dank!) … :)
Dienstag, 8. April 2008 um 0:12 Uhr
[...] Mitte März 2008 war die Freude gross, denn «Time Machine» schien endlich in der Lage zu sein, die Datensicherung auch via AirPort Extreme-Basisstation und eine daran angeschlossene USB-Festplatte durchführen zu können. Möglich ist diese Datensicherung nun zwar tatsächlich, doch leider weiterhin nicht offiziell, gemäss einer entsprechenden Meldung im «TidBITS»-Weblog lehnt Apple jede Unterstützung für das zuverlässige Zusammenspiel von «Time Machine» und AirPort Extreme-Basisstation ab! Apple confirmed for me last week that a feature for using hard drives attached via USB to an AirPort Extreme Base Station is an unsupported feature. […] [...]
Sonntag, 20. April 2008 um 15:34 Uhr
[...] Steve Jobs und die «Time Machine»-Lüge [...]
Dienstag, 29. April 2008 um 21:15 Uhr
Ich besitze eine Timecapsule zu hause sowie eine Airport Extreme im Büro. Das Backup mit einer externen USB Platte an einer Airport Extreme Festplatte funktioniert nach deren Firmwareupdate (7.3.1) genau so gut und ohne jeden “Hack” wie bei einer TimeCapsule. In meiner Firma sichern sich 2 Mac Rechner ohne Schwierigkeiten seit vier Wochen parallel auf einer USB Platte.
Die Datenraten zu der per USB an die Airport Extrem angeschlossene Festplatte liegen am Ethernet bei bis zu 10 MByte/s schreibend und über 20 MByte/s lesend. Über WLan sind systembedingt ca. 6-9 MByte/s möglich. Airport Extreme und TimeCapsule sind von der Performance her identisch. Die interne Platte einer TimeCapsule erreicht lediglich beim Schreiben etwas höhere Werte.
Beide Geräte erscheinen seit dem letzten Update auf 7.3.1 jederzeit (auch nach Standby) sofort in der Netzwerkumgebung. Die Verbindung zum Netzlaufwerk wird zum stündlichen Backup automatisch aufgebaut und wieder getrennt. Die (LaCie) USB Platte schaltet sich nach Zugriff brav innerhalb weniger Minuten wieder in Standby.
Die Lesegeschwindigkeit von internen und USB Platten ist durchaus vergleichbar mit der eines gut aufgesetzten Linux Servers - für weniger Geld, viel weniger Aufwand und v. a. weniger Energieverbrauch - was will man mehr? Einzig die User- und Rechteverwaltung für Freigaben ist ziemlich eingeschränkt, für Heimanwendungen aber durchaus ausreichend.
Wer aber 30 MByte/s, beliebige User und individuelle Rechteverwaltung auf Freigaben haben möchte muss sich einen Server (Linux, Win o. Mac) aufsetzen - dann reden wir aber nicht mehr von 300,-€ oder einschalten und loslegen oder gar einem WLan Accesspoint… …und Timemachine funktioniert wieder nur mit “Hack”