Vor etwas mehr als einer Woche stellte sich heraus, dass «Inquisitor», ein Safari-«Hack» von David Watanabe, eine versteckte Adware-Funktionalität enthält. In einer Stellungnahme, die inzwischen nicht mehr online ist, verteidigte Watanabe sein Vorgehen, doch liess sich die Angelegenheit offensichtlich nicht derart einfach aussitzen. So verkündet Watanabe heute in seinem Weblog, es gebe nun eine neue «Inquisitor»-Version, welche die Adware-Funktionalität nicht nur gegenüber dem Benutzer kennzeichne, sondern auch deren Deaktivierung ermögliche …
In response to user feedback, Inquisitor 3.0 (v52) now explicit tags product/affiliate links in search results and, furthermore, now includes an user preference to disable these links all together.
… daneben weist nun auf der «Inquisitor»-Website im kaum lesbaren Kleingedruckten am Seitenende ein kurzer Text auf die Adware-Funktionalität hin …
Search results may be supplemented by Amazon.com and Apple Store links.
… schade, dass es nicht ganz ohne Adware geht. Und ob man Watanabe nach den Erfahrungen mit «Inquisitor» und anderen negativen Vorfällen in der Vergangenheit wirklich noch vertrauen kann?
Zum Glück nutze ich primär Mozilla Firefox und kann damit echte Erweiterungen verwenden anstatt mich auf Safari-«Hacks» verlassen zu müssen!


