Finger weg von Acquisition, Inquisitor und NewsFire!
Dienstag, 8. Januar 2008 um 11:25 UhrBöse Überraschung für Benutzer von «Inquisitor», einem Hack von Mac-Entwickler David Watanabe, der den Safari-Browser von Apple um einige nützliche Suchfunktionen erweitert …

… die Suchergebnisse von «Inquisitor» werden manipuliert, so dass in den Ergebnissen bevorzugt die Onlineshops von Amazon, Apple und allenfalls noch weiteren Anbietern erscheinen – kauft ein Benutzer aufgrund einer «Inquisitor»-Suche zum Beispiel bei Amazon ein, erhält Watanabe über das entsprechende Partnerprogramm als «Affiliate» eine Umsatzbeteiligung. Leider hat Watanabe «versäumt», dieses Verhalten transparent zu kommunizieren. Im Gegenteil, «Inquisitor» stellt die entsprechenden Internet-Adressen (URLs) so dar, dass sie als gewöhnliche Weblinks zu Amazon, usw. erscheinen …
Fazit 1: Finger weg von «Inquisitor», es sei denn, man mag Adware!
Fazit 2: Wann endlich gönnt Apple Safari einen Erweiterungskosmos im Stil von Mozilla Firefox? Für Mozilla Firefox sind nicht nur echte Erweiterungen anstelle von kruden Hacks möglich, sondern sie sind üblicherweise auch frei und kostenlos erhältlich…
Fazit 3: Wieso auch noch Finger weg von «Acquisition», «NewsFire» und «Xtorrent»??
«Xtorrent» ist ein BitTorrent-Programm, das ebenfalls von Watanabe stammt. Nach den Erfahrungen mit «Inquisitor» muss man für «Xtorrent» das Schlimmste befürchten. Hinzu kommt noch, dass «Xtorrent» anscheinend weitgehend auf dem freien BitTorrent-Programm «Transmission» basiert – da nutzt man besser gleich das Original!
Ähnliches gilt für «Acquisition» und «NewsFire» – beide Programme stammen ebenfalls von Watanabe …
[...] war das die erste Meldung, die mir mein Feadreader (NewsFire BTW, vom bösen David Watanabe und das ist nicht ironisch gemeint) servierte: War Kader Loth gerade wieder im Fernsehen zu [...]
[...] Watanabe, Entwickler der Safari-Erweiterung «Inquisitor», die als Adware funktioniert ohne die Benutzer darüber zu inf…, hat nun seine Sicht der Dinge publiziert – merci an Andy für den entsprechenden [...]
[...] einer Woche stellt sich heraus, dass «Inquisitor», ein Safari-«Hack» von David Watanabe, eine versteckte Adware-Funktionalität enthält. In einer Stellungnahme, die inzwischen nicht mehr online ist, verteidigte Watanabe sein Vorgehen, [...]
[...] dass Microsoft Windows immer häufiger auch auf Macs anzutreffen ist, und andererseits ist es auch für Mac-Entwickler problemlos möglich, über ihre Programme Benutzerdaten zu samm… – gerade Programme, die nicht als Open Source-Software veröffentlicht werden, sind [...]
[...] Machen wir es kurz: Twitter ist eine schöne Sucht und der geneigte Safari-Benutzer musste bisher recht neidisch auf Firefox blicken, da dort mittlerweile unzählige Plugins zur Verfügung stehen, die es einem ermöglichen Twitter direkt aus dem Browser heraus anzusteuern. Safari140 rüstet das elegant für Apples Webbrowser nach: einfach den Menüpunkt anklicken, Account eingeben und seinen Text tippen. Gerade besuchte Webseiten werden auf Wunsch automatisch dem Text hinzugefügt und bei Bedarf auch gleich gekürzt. Allerdings – und das will ich nicht unerwähnt lassen – stammt Safari140 von David Watanabe, der sich in der Vergangenheit bei seinem anderen Plugin namens Inquisitor nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. [...]