Im Rahmen der neusten iLife-Version wurde insbesondere iMovie deutlich überarbeitet. Nachfolgend die entsprechenden lesenswerten Gedanken von Kilian Muster, einem in Japan lebenden deutschen Blogger und Podcaster, übertitelt mit «Einsteigersoftware, aber keine Umsteigersoftware?» …

Was mich jetzt sehr wundert ist allerdings die Völlige Überarbeitung der GUI und des Workflows vom neuen iMovie 08 (bzw. version 7). Sicher mag es lobenswert sein, wenn man versucht, Video dem Otto-Normalverbraucher näher zu bringen und daher eine völlig andere Art zu editieren einführt, als bisher bekannt. Ich als »alter Hase« jedoch finde den Ansatz nicht sehr intuitiv. Was aber viel schlimmer ist, wenn ich einmal als Anfänger iMovie 08 lerne, dann kann ich das Gelernte nicht auf andere (Profi-)Software übertragen. Sollte ich mich also einmal dazu entscheiden, auf professionelle oder semi-professionelle Software umzusteigen, darf ich alles noch einmal von vorne lernen.
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So gut wie alle Video-Bearbeitungssoftware ist Timeline-basiert und der grundsätzliche Workflow ist mehr oder weniger derselbe (Compositing-Software ist eine andere Geschichte!). Sei es nun Final Cut Pro, Avid, Media 100, Premiere. So kann man sich auch schnell ein- und umgewöhnen. Komme ich nun aber von iMovie 08, stehe ich da, wie der Ochs vorm Berg. Ich weiß nicht, ob sich da Apple auf lange Sicht nicht selbst schädigt. Wäre es nicht erstrebenswert, den iMovie-Usern einen möglichst leichten Einstieg in die hauseigene Profi-Software zu ermöglichen?
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