Deinstallation à la Seagate

Vor einigen Tagen beging ich den Fehler, die Software zur «Seagate FreeAgent Desktop»-Festplatte zu installieren – wie befürchtet funktionierte die Software nicht und eine komfortable Möglichkeit zur Deinstallation der von Seagate gelieferten Anwendungen, Erweiterungen und Treiber («Drive Manager», «Backup Engine 3», «Maxtor Button Monitor», NotificationExec, com_cy_driver_USB_Device.kext, IOFirewireMxBt.kext und MaxtorPowSecDriver.kext) war nicht ersichtlich …

… aus diesem Grund gelangte ich per E-Mail an den Support von Seagate und bat um eine Erklärung, wie sich die Software vollständig entfernen liesse. Die lapidare Antwort von Seagate …

With regards to your query, I would suggest you to go to “Applications’ and select the “FreeAgent software” drag and drop the files to the “Trash Bin” and then empty the “Trash” and check if it is working.

… war leider überhaupt nicht hilfreich, denn sie ignorierte den grössten Teil der installierten Software, insbesondere die Erweiterungen und Treiber, und gab im Bezug auf das eigentliche Programm gar einen falschen Ratschlag, mangels «FreeAgent software» im Programmverzeichnis. Im Ergebnis musste ich die Software Schritt für Schritt manuell löschen und hoffe nun, alle Komponenten entfernt zu haben – «Spotlight» sei Dank! :)

Immerhin: Der Seagate-Support schrieb zwar am Problem vorbei, reagierte aber äusserst prompt … :D

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13 Antworten auf Deinstallation à la Seagate

  1. Herr T. schreibt:

    Mach doch z.B. mit Pacifist das Drive Manager.pkg auf und schau nach, wohin was kopiert werden soll.

  2. Mach doch z.B. mit Pacifist das Drive Manager.pkg auf und schau nach, wohin was kopiert werden soll.

    Das wäre eine Möglichkeit, aber für die Deinstallation von Programmen auf dem Mac sollte man IMHO nicht kostenpflichtige Software verwenden müssen …

    Interessierte finden «Pacifist» unter http://www.charlessoft.com/.

  3. Herr T. schreibt:

    Wenn es kostenlose Software sein soll, unpkg kann ähnliches.

  4. Wenn es kostenlose Software sein soll, unpkg kann ähnliches.

    Interessant, danke! :D

    http://www.timdoug.com/unpkg/

  5. Nachtrag: Jetzt fehlt bloss noch die entsprechende .pkg-Datei, denn Seagate verwendet leider eine Applikation (.app) als Installer … ich werde da bei Gelegenheit mal reinschauen! :)

  6. Lars schreibt:

    Interessant, was der Inquirer zu der Platte schreibt:
    http://www.theinquirer.de/2007.....latte.html

  7. Interessant, was der Inquirer zu der Platte schreibt:
    http://www.theinquirer.de/2007…..latte.html

    … sich über die NTFS-Vorformatierung zu beklagen, ist lächerlich. Probleme mit dem «Power Management» sind mir bislang unter Mac OS X nicht aufgefallen und auch per AirPort Extreme legen sich die Festplatten schlafen – gerade deswegen habe ich meine bisherigen Festplatten ersetzt.

    Insofern empfinde ich übrigens das anfänglich störende Licht als nützlich, denn man sieht sofort, ob die Festplatte läuft oder schläft.

  8. Ich habe nun auch noch den ursprünglichen Artikel im englischsprachigen «INQUIRER» gelesen, meine Bemerkungen zum Thema bleiben aber in etwa gleich:

    The problem is to do with the power-saving systems on Seagate’s latest range of drives and the fact that it is shipped already formatted to NTFS.

    The NTFS is only a slight hurdle to Linux users who have a kernel with NTFS writing enabled or can work mkfs.

    In der Formatierung mit NTFS sehe ich weiterhin kein Problem; die Mehrheit der Käufer einer solchen Festplatte arbeitet wohl tatsächlich mit NTFS … und alle anderen können sie neu formatieren, auf dem Mac beispielsweise mit dem Festplattendienstprogramm – so steht es übrigens auch im Datenblatt der Festplatte (PDF-Datei): «Festplatte ist NTFS-formatiert, für Mac mit Disk Utility neu formatieren.».

    But the “power saving” timer is a real bugger.

    It will shut shut the drive off after several minutes of inactivity and helpfully drop the USB connection. When the connection does come back it returns as USB1 which is apparently as useful as a chocolate teapot.

    As our reader points out this is a, “fairly shit idea perfectly implemented, ” unfortunately while Windows can handle it, Linux and Mac’s can’t cope.

    Für Mac OS X kann ich dieses Problem wie schon oben erwähnt nicht bestätigen; die Festplatte legt sich korrekt schlafen und steht nach dem Aufwachen (wieder) als USB 2.0-Gerät zur Verfügung:

    Möglich, dass es unter Linux tatsächlich Probleme gibt, aber wohl nicht umsonst beschränkt das Datenblatt die Kompatibilität auf PC und Mac («kompatibel mit PC und Mac»). Ich habe bislang keine FreeAgent-Festplatten unter Linux genutzt, aber wer Linux nutzt, ist es sich (leider) gewohnt, dass einiges an Hardware nicht (korrekt) funktioniert – das ist und bleibt Linux-Realität, die ja ab und zu auch im «INQUIRER» ein Thema ist (als Beispiel «One man writes Linux drivers for 235 USB webcams» vom 30. April 2007).

  9. Olli schreibt:

    Hi all!

    ich bin leider auch auf diese Platte hereingefallen und habe jetzt erhebliche Probleme mit der deinstallation der Software. Da ich switcher bin wäre ich über jede hilfe zur entfernung dankbar, da ich die o.a. Dateien mit Spotlight nicht finden kann. Muss zumindest aber die backup engine noch haben, da er beim reboot jedes mal aufs neue mein passwort zur freigabe erwartet^^.

    bin echtt genervt… erinnert an alte Win-Zeiten…
    Olli

  10. Herr T. schreibt:

    @Olli: Hast du Leopard? Dann kannst du dir z.B. mit Hilfe des QuickLook-Plugins “Suspicious Package” den Inhalt des “Drive Manager.pkg” anschauen. Damit kann man schön sehen, was wohin installiert wurde. Schaue auch mal in den Systemeinstellungen/Benutzer/Startobjekte, ob eines dieser installierten Objekte bei jedem Systemstart mit gestartet wird und entferne es aus der Liste.

  11. @Olli: Die Dateien solltest Du mit Spotlight finden können, allerdings musst Du die Suche nach Systemdateien aktivieren (Alt-Command-Space, Plus, Art/Andere …, Systemdateien aktivieren, etc.)

  12. Olli schreibt:

    vielen Dank für die info´s, der mist müsste jetzt runter sein^

  13. Olli schreibt:

    ps: habe mir jetzt ne terrabyte platte von WD (Mybook) gekauft und bin absolut zufrieden.
    war schon auf HFS+ vorformatiert (Mac-edition) und hat neben USB2.0 auch noch FW 400/800 incl. aller benötigten Kabel. Habe übrigens in Hamburg dafür EUR 169,00 beim EDV-Händler “an der Ecke” bezahlt. Empfehlenswert!

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