Deinstallation à la Seagate
Donnerstag, 6. Dezember 2007 um 5:45 UhrVor einigen Tagen beging ich den Fehler, die Software zur «Seagate FreeAgent Desktop»-Festplatte zu installieren – wie befürchtet funktionierte die Software nicht und eine komfortable Möglichkeit zur Deinstallation der von Seagate gelieferten Anwendungen, Erweiterungen und Treiber («Drive Manager», «Backup Engine 3», «Maxtor Button Monitor», NotificationExec, com_cy_driver_USB_Device.kext, IOFirewireMxBt.kext und MaxtorPowSecDriver.kext) war nicht ersichtlich …

… aus diesem Grund gelangte ich per E-Mail an den Support von Seagate und bat um eine Erklärung, wie sich die Software vollständig entfernen liesse. Die lapidare Antwort von Seagate …
With regards to your query, I would suggest you to go to “Applications’ and select the “FreeAgent software” drag and drop the files to the “Trash Bin” and then empty the “Trash” and check if it is working.
… war leider überhaupt nicht hilfreich, denn sie ignorierte den grössten Teil der installierten Software, insbesondere die Erweiterungen und Treiber, und gab im Bezug auf das eigentliche Programm gar einen falschen Ratschlag, mangels «FreeAgent software» im Programmverzeichnis. Im Ergebnis musste ich die Software Schritt für Schritt manuell löschen und hoffe nun, alle Komponenten entfernt zu haben – «Spotlight» sei Dank!
Immerhin: Der Seagate-Support schrieb zwar am Problem vorbei, reagierte aber äusserst prompt …
Donnerstag, 6. Dezember 2007 um 9:45 Uhr
Mach doch z.B. mit Pacifist das Drive Manager.pkg auf und schau nach, wohin was kopiert werden soll.
Donnerstag, 6. Dezember 2007 um 11:31 Uhr
Das wäre eine Möglichkeit, aber für die Deinstallation von Programmen auf dem Mac sollte man IMHO nicht kostenpflichtige Software verwenden müssen …
Interessierte finden «Pacifist» unter http://www.charlessoft.com/.
Freitag, 7. Dezember 2007 um 10:04 Uhr
Wenn es kostenlose Software sein soll, unpkg kann ähnliches.
Freitag, 7. Dezember 2007 um 10:07 Uhr
Interessant, danke!
http://www.timdoug.com/unpkg/
Freitag, 7. Dezember 2007 um 10:43 Uhr
Nachtrag: Jetzt fehlt bloss noch die entsprechende .pkg-Datei, denn Seagate verwendet leider eine Applikation (.app) als Installer … ich werde da bei Gelegenheit mal reinschauen!
Samstag, 8. Dezember 2007 um 2:10 Uhr
Interessant, was der Inquirer zu der Platte schreibt:
http://www.theinquirer.de/2007.....latte.html
Samstag, 8. Dezember 2007 um 9:39 Uhr
… sich über die NTFS-Vorformatierung zu beklagen, ist lächerlich. Probleme mit dem «Power Management» sind mir bislang unter Mac OS X nicht aufgefallen und auch per AirPort Extreme legen sich die Festplatten schlafen – gerade deswegen habe ich meine bisherigen Festplatten ersetzt.
Insofern empfinde ich übrigens das anfänglich störende Licht als nützlich, denn man sieht sofort, ob die Festplatte läuft oder schläft.
Samstag, 8. Dezember 2007 um 9:58 Uhr
Ich habe nun auch noch den ursprünglichen Artikel im englischsprachigen «INQUIRER» gelesen, meine Bemerkungen zum Thema bleiben aber in etwa gleich:
In der Formatierung mit NTFS sehe ich weiterhin kein Problem; die Mehrheit der Käufer einer solchen Festplatte arbeitet wohl tatsächlich mit NTFS … und alle anderen können sie neu formatieren, auf dem Mac beispielsweise mit dem Festplattendienstprogramm – so steht es übrigens auch im Datenblatt der Festplatte (PDF-Datei): «Festplatte ist NTFS-formatiert, für Mac mit Disk Utility neu formatieren.».
Für Mac OS X kann ich dieses Problem wie schon oben erwähnt nicht bestätigen; die Festplatte legt sich korrekt schlafen und steht nach dem Aufwachen (wieder) als USB 2.0-Gerät zur Verfügung:
Möglich, dass es unter Linux tatsächlich Probleme gibt, aber wohl nicht umsonst beschränkt das Datenblatt die Kompatibilität auf PC und Mac («kompatibel mit PC und Mac»). Ich habe bislang keine FreeAgent-Festplatten unter Linux genutzt, aber wer Linux nutzt, ist es sich (leider) gewohnt, dass einiges an Hardware nicht (korrekt) funktioniert – das ist und bleibt Linux-Realität, die ja ab und zu auch im «INQUIRER» ein Thema ist (als Beispiel «One man writes Linux drivers for 235 USB webcams» vom 30. April 2007).
Donnerstag, 31. Juli 2008 um 19:55 Uhr
Hi all!
ich bin leider auch auf diese Platte hereingefallen und habe jetzt erhebliche Probleme mit der deinstallation der Software. Da ich switcher bin wäre ich über jede hilfe zur entfernung dankbar, da ich die o.a. Dateien mit Spotlight nicht finden kann. Muss zumindest aber die backup engine noch haben, da er beim reboot jedes mal aufs neue mein passwort zur freigabe erwartet^^.
bin echtt genervt… erinnert an alte Win-Zeiten…
Olli
Donnerstag, 31. Juli 2008 um 20:29 Uhr
@Olli: Hast du Leopard? Dann kannst du dir z.B. mit Hilfe des QuickLook-Plugins “Suspicious Package” den Inhalt des “Drive Manager.pkg” anschauen. Damit kann man schön sehen, was wohin installiert wurde. Schaue auch mal in den Systemeinstellungen/Benutzer/Startobjekte, ob eines dieser installierten Objekte bei jedem Systemstart mit gestartet wird und entferne es aus der Liste.
Freitag, 1. August 2008 um 12:31 Uhr
@Olli: Die Dateien solltest Du mit Spotlight finden können, allerdings musst Du die Suche nach Systemdateien aktivieren (Alt-Command-Space, Plus, Art/Andere …, Systemdateien aktivieren, etc.)
Mittwoch, 6. August 2008 um 16:21 Uhr
vielen Dank für die info´s, der mist müsste jetzt runter sein^
Mittwoch, 6. August 2008 um 16:24 Uhr
ps: habe mir jetzt ne terrabyte platte von WD (Mybook) gekauft und bin absolut zufrieden.
war schon auf HFS+ vorformatiert (Mac-edition) und hat neben USB2.0 auch noch FW 400/800 incl. aller benötigten Kabel. Habe übrigens in Hamburg dafür EUR 169,00 beim EDV-Händler “an der Ecke” bezahlt. Empfehlenswert!