Daniel Metzger vergleicht in der SonntagsZeitung vom 11. November 2007 die aktuellen Versionen von Mac OS X und Microsoft Windows, Ubuntu Linux. Nachfolgend einige unkommentierte Ausschnitte aus dem Vergleich …

Mit Betriebssystemen für Heimcomputer ist es wie mit Mobilfunkanbietern – erstaunlich selten wechseln Nutzer vom einen zum anderen. Treu halten zwei kleinere Gruppen zu Linux und Mac OS, während die grosse Masse der Anwender sich nicht von Windows abbringen lässt. Tapetenwechsel beschränken sich in der Regel darauf, die bereits verwendete Systemsoftware durch eine neue Version zu ersetzen. […] Die Entscheidung für das eine oder das andere Programm gründet fast ausschliesslich auf Gewohnheit – und auf Mythen, die sich zäh gegen die Realität halten.
[… ] Anders als bei Microsoft und Apple steht Nutzern [von Ubuntu Linux] umgehend eine vollständige Büroumgebung mit allen nötigen Programmen zur Verfügung. […] Bei Windows und Mac OS muss man solche Programme zusätzlich kaufen oder … separat aus dem Internet herunterladen. Die mit diesen Betriebssystemen mitgelieferten Textverarbeitungen erfüllen bloss Basisanforderungen.
[…] Viele Angriffsmechanismen im Internet sind auf Windows ausgerichtet und bleiben bei Linux wirkungslos. Mit Ubuntu surfen Nutzer darum sicherer im Web. Der Schutz des PCs ist weniger aufwändig. Mac OS X 10.5 Leopard kehrt dagegen am besten gegen Datenverlust vor. Ein Sicherungsmechanismus namens Time Machine kopiert im Hintergrund alle 60 Minuten Systemzustände und geänderte Dateien auf eine am PC angeschlossene Wechselfestplatte. … Dank einer weiteren Neuerung in Leopard fällt das Blättern durch diese Schnappschüsse – Apple beschreibt dies als Zeitreise – besonders leicht. Quick Look zeigt Vorschauen von Bildern, Dokumenten und Filmen, ohne dass die dazugehörende Software laufen muss. Dies beschleunigt die Suche nach Inhalten auf dem PC. Auch frühere Dokumentversionen lassen sich in kurzer Zeit finden. Das für Januar angekündigte Microsoft Office 2008 für Mac stellt darüber hinaus sicher, dass Word-, Excel- und Powerpoint- Dokumente mit WindowsNutzern frei ausgetauscht werden können.
Mit seinen hochauflösenden Bildschirmen, hüpfenden Symbolen und 3-D-Effekten ist der Mac die bevorzugte Wahl für kreativ tätige Menschen. Bei keinem anderen Hersteller sind Software und Maschine eine vergleichbare Einheit. Dieser Vorteil kann auch als Nachteil verstanden werden: Nutzer von Mac OS X müssen ihre Computer immer bei Apple kaufen, weil dieses Betriebssystem nur damit läuft. … Windows Vista läuft dagegen überall, selbst auf Macs mit dem neusten Mac OS. Dafür ist Windows in der Anschaffung am teuersten. […]
[…] Bisher halten viele zufriedene Anwender zu Recht an Windows XP fest. Die Frischzellenkur für Windows Vista, die Microsoft übers Internet anbieten wird, ist angesichts der Konkurrenz von Apple und Linux nötig.



Daniel Metzger liebt den Määääc, Daniel Metzger liebt den Määääc, Daniel Metzger liebt den Määääc! *hehehe*