Teures Mac OS X 10.5 «Leopard» (Nachtrag)
Donnerstag, 18. Oktober 2007 um 18:25 UhrMac OS X «Leopard» ist im Vergleich zur «Home Premium»-Version von Microsoft Windows Vista teuer – diese simple Feststellung führte zu zahlreichen Kommentaren, viele davon nicht erfreut, einige davon unfreundlich, einige aber auch informativ, beispielsweise jener von «neos», der auf zwei Aspekte hinweist, die Mac OS X noch ein weniger teurer erscheinen lassen:
In der Zeit von 2001 bis jetzt hat Apple von Mac OS X genau 6 Versionen heraus gebracht. Wollte man immer auf einem aktuellen Stand sein, musste man also fünf mal upgraden, jedes mal mit den verbundenen Kosten.
Anzufügen ist, dass man für neue Versionen von Mac OS X jeweils den vollen Preis bezahlen muss, es gibt grundsätzlich keinen Rabatt für «Upgrader». Eine Ausnahme bilden Benutzer, die ihr Mac OS X kurz vor dem Erscheinen einer neuen Version erworben haben.
[…] alle wichtigen Microsoft-Anwedungen und Betriebssysteme bekomme ich als Schüler/Azubi/Stundent für die Dauer meiner Ausbildung sowieso umsonst, MSDN AA sei Dank.
Tatsächlich! Apple gewährt Benutzern in Ausbildung Rabatt, Microsoft hingegen stellt Benutzern in Ausbildung Betriebssystem und wichtige Anwendungen kostenlos zur Verfügung … dafür ist Apple immerhin familienfreundlich und bietet Mac OS X zum Spezialpreis für Familien an. Abgesehen davon ist der Preis bekanntlich nicht das einzige Argument für oder gegen die Lizenzierung einer bestimmten Anwendung.
Donnerstag, 18. Oktober 2007 um 19:07 Uhr
Wann immer es um Preise geht, gleitet die Diskussion ab und bekommt den intensiven Geruch nach Heise-Forum
Dabei ist es doch einfach: Angebot und Nachfrage bestimmen den Marktwert eines Produktes. Einen “wahren, echten, wirklichen” Wert gibt es nicht. Ein Produkt ist immer so viel wert, wie die Käufer dafür zu zahlen bereit sind. Wieso sich ereifern? Wenn es für jemand den Preis nicht wert ist: einfach nicht kaufen. Es gibt ja Alternativen.
Vielleicht doch noch ein Gegenargument aus meiner Sicht: ich arbeite unter Parallels mit mehreren virtuellen Windows-Umgebungen und musste für jede einzelne eine XP-Lizenz kaufen (für einen Rechner wohlgemerkt). Unter Vista ist das auch offizielle Politik: jede Virtualisierung verlangt die volle Lizenz. Zumindest für mich wird der Umstieg auf Vista egal in welcher Form auf jeden Fall deutlich teurer als der Umstieg auf Leopard.
Donnerstag, 18. Oktober 2007 um 19:34 Uhr
Perfekt auf den Punkt gebracht!
Freitag, 19. Oktober 2007 um 8:17 Uhr
Ich bin Student, finde MS Office eine sehr wichtige Anwendung. Wo gibts die (legal) zum Download?
Studenten an der Uni/ETH können OS X auch kostenlos downloaden und benutzen. Leider Fachhochschulen und Schüler nicht.
Freitag, 19. Oktober 2007 um 12:07 Uhr
Die Informatikverantwortlichen Deiner Hochschule sollten Dir dazu Auskunft geben können …
… interessant – das war mir noch nicht bekannt!
Sonntag, 21. Oktober 2007 um 2:39 Uhr
Tja das mit MSDN AA ist so eine Sache, die Schüler zahlen nichts, das übernehmen die Schulen.
Bei Apple übernimmt auch Apple den Studentenrabatt. Ich finde das mit dem MSDN AA Vergleich etwas hinkend, weil per se Microsoft keine Rabatte gewährt.
Das mit den Major Releases… naja Microsoft hat mit dem SP2 etwa das gemacht was Apple zwischen 10.1 und 10.2 auch gemacht hat, sonst konnten Windows Benutzer von kaum mehr Leistung profitieren. Weswegen man sagen könnte Windows Benutzer zahlen weniger, bekommen aber genausowenig.
Und eigentlich könnte man die Vollversion als Upgrade sehen, wenn man bedenkt, dass man keinen Mac ohne OS X kaufen kann und alles andere illegal wäre.
Bin jedenfalls froh, dass sich Apple nicht die Mühe macht auf mein MBP ein “Designed for Mac OS X” und einen Product Key hinzukleben
SCNR.
Dienstag, 6. November 2007 um 4:37 Uhr
Hallo
Microsoft reiht sich in die Tradition der Studirabatte und Offerten ein, welche hier seit langer Zeit üblich sind.
Sicher, kein Unternehmen gibt Rabatte ohne sich davon einen späteren Vorteil zu versprechen, sei dies der Coiffeur, der Zeitungsverlag, der Laptop-Hersteller oder eben Software-Produzenten wie Adobe oder Microsoft.
Wir sind der Meinung, dass sich die Studis selbst eine Meinung über unsere Produkte bilden sollen und zudem auch den Umgang mit diesen vor Arbeitsbeginn kennen dürfen. Wir haben in der Schweiz etwa 2′600 Partnerfirmen, welche mit unseren Technologien arbeiten und eine Menge sehr interessanter Jobs anbieten.
Office gibts übrigens via http://www.academiczone.ch für 124 CHF, auch für Mac mit Vista oder MacOS. (Das normale Vista aus der MSDN AA läuft bestens auf den neuen Intel Macs.)
Wer gern kreativ und innovativ ist kann hier tolle Preise gewinnen: http://www.imaginecup.com
Gruss Marc
Academic Relationship Manager Microsoft
Dienstag, 6. November 2007 um 18:06 Uhr
Interessant. Ist schon abzusehen, wie viel Microsoft Office 2008 für Studenten kosten wird?
Dienstag, 6. November 2007 um 18:14 Uhr
Wenn es gleich geht wie beim Win Office, sollte es gleich viel kosten wie das heutige Mac Office. Kann leider nicht mehr dazu sagen.
Freitag, 30. November 2007 um 11:18 Uhr
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