«Wuala»-Sicherheitsrisiko infolge «Geheimantwort»
Montag, 15. Oktober 2007 um 18:25 Uhr«Wuala, Ihre Online-Festplatte – Wuala ist eine neue Art, wie man Dateien im Internet speichern, teilen und veröffentlichen kann. Kostenlos, einfach und sicher.»
… schreibt «Wuala» auf Ihrer Website und dank einer Einladung konnte ich einen ersten Blick auf die aktuelle Alpha-Version von «Wuala» werfen. Im Bezug auf die Sicherheit von «Wuala» ist mir beim erwähnten ersten Blick folgende Schwäche aufgefallen:

Beim Erstellen des Benutzerkontos zeigt «Wuala» erfreulicherweise an, wie stark das gewählte Passwort ist. Leider verlangt «Wuala» aber gleichzeitig die Eingabe einer «geheimen Antwort», die nicht einem starken Passwort entsprechen muss. Je nach gewählter «geheimer Antwort» kann diese damit ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Man benötigt wie oben angedeutet eine Einladung um «Wuala» ausprobieren zu können. Wer eine solche Einladung möchte, kann sich direkt bei «Wuala» darum bewerben oder hier einen Kommentar hinterlassen – s’hät solang’s hät!
Wichtig: Wer an «Wuala» interessiert ist, sollte über einen leistungsfähigen Computer – «Wuala» basiert auf JAVA und ist entsprechend leistungshungrig – und eine schnelle Internet-Verbindung verfügen. Ebenso handelt es sich bei «Wuala» noch um Alpha-Software, das heisst sie funktioniert zwar schon ganz leidlich, kann aber durchaus noch Fehler enthalten.
Wer «Wuala» noch nicht selbst ausprobieren möchte, sich aber dennoch dafür interessiert, kann am Samstag, 20. Oktober 2007 in Zürich das BlogCampSwitzerland 2.0 besuchen – gemäss dem BlogCamp-Wiki soll eine Demonstration von «Wuala» stattfinden. Wer keine Zeit findet, das Zürcher BlogCamp zu besuchen, findet im Blog von Stephanie Booth einen Beitrag über die «Wuala»-Präsentation am BarCamp Lausanne von Ende September 2007.
Nachtrag: Luzius Meisser von «Wuala» hat freundlicherweise per Kommentar ausgeführt, wie das Verfahren rund um Geheimfrage/-antwort funktioniert.




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