Kann Apple die Mac-Sicherheit weiterhin gewährleisten?
Donnerstag, 11. Oktober 2007 um 11:55 UhrMacs gelten heute, allen Sicherheitslücken zum Trotz, als vergleichsweise sicher, insbesondere im Vergleich mit Microsoft Windows-basierten Systemen. Theodor Prinz von «MobileMacs» hat zu allfälligen «kommenden Sicherheitsproblemen» auf dem Mac lesenswerte Gedanken formuliert:
[…] Die eigentliche Nachricht ist für mich die Tatsache, dass hier eine Sicherheitslücke bei der Behandlung von TIFF-Dateien in MobileSafari die Grundlage des neuen Hacks [für das iPhone] sind. Dies zeigt vor allem eines: ist der Anreiz hoch genug - und das scheint hier der Fall zu sein - sind die Hacker kaum zu stoppen. Das vielgelobte UNIX ist immer noch ein Schweizer Käse: innen blubbert’s und es treten immer wieder neue Löcher auf, über die man zum Innersten vordringen kann.
Noch steht der Mac gut da, doch wenn man in die Sicherheitszirkel hereinlauscht trifft man meistens nur auf die Meinung, dass es alles nur eine Frage der Zeit ist und das WebKit wurde auf dem iPhone schon von Anfang an als Eintrittskarte Nummer 1 angesehen. Sie haben Recht behalten. […]
[…] Ich gehe ferner davon aus, dass Apple binnen zweier Jahre seinen internationalen Marktanteil über 5% ausdehnen kann und sich dann anschicken wird, Microsoft im Heimbereich langsam zu verdrängen. Spätestens dann wird sich zeigen, wie gut Apple an seiner Sicherheit gearbeitet hat.
Häufig wird von Mac OS X angenommen, es sei sicher, weil es auf UNIX basiert. Ich sehe das anders. Mac OS X war bislang verhältnismässig sicher, obwohl es auf UNIX basiert. UNIX ist sicherlich eine tolle Erfindung, aber wer seine lebendige Geschichte studiert hat wird wissen, was diese Entwicklung für abenteuerliche Haken geschlagen hat. Ich bin mir sicher, dass Microsoft Sicherheit derzeit härter angeht als Apple. […]
Donnerstag, 11. Oktober 2007 um 12:46 Uhr
Ja, noch fahren wir ganz gut mit unseren Macs, aber ich denke auch, dass Apple an Sicherheitsmechanismen arbeiten muss. Wer weiß, vielleicht erleben wir ja schon unser blaues Wunder wenn Leopard kommt.
Donnerstag, 11. Oktober 2007 um 13:46 Uhr
Interessante Gedanken. Ähnliche Fragen habe ich mir selber auch schon gestellt. Im Moment beobachte ich eine grosse Abwanderungswelle von Windows zu Mac OS X. Vielleicht lohnt es ja bald auch für die Virenschreiber Angriffsprogramme für den Mac zu erstellen, wenn die Verbreitung gross genug ist. Denn Lücken gibt es sicher!
Donnerstag, 11. Oktober 2007 um 16:21 Uhr
Man bedenke: Noch fahren wir mit MacOS X _ohne_ Antivirus und Firewall. Folglich sind faktisch gesehen Macs ungeschützt _noch_ sicherer als festungsähnliche Windows-OS.
Sollte es also zu vermehrten Angriffen kommen installiert man sich eine vernünftige Firewall und vielleicht ein Antivirus-Tool und gut ist. Apple wird “sein” System weiterhin als sicher verkaufen wollen und Anstrengungen unternehmen, das heute “nackte” System auf den Sicherheitslevel eines Vista zu bringen (ohne die nervigen Anfragen *grins*).
Donnerstag, 11. Oktober 2007 um 16:47 Uhr
Mac OS X verfügt standardmässig über eine Firewall… wer allerdings keine Dienste anbietet, kann problemlos ohne Firewall arbeiten. Dito ist eine Antivirus-Software nicht zwingend notwendig, auch nicht unter Microsoft Windows – einerseits führt eine Antivirus-Software zwangsläufigen zu neuen Sicherheitslücken, andererseits lassen sich die entsprechenden Gefahren unter Verwendung von BRAIN 1.0 umgehen.
Wer unter Mac OS X nicht den Fehler begeht, als Administrator zu arbeiten, muss sich für zahlreiche Aufgaben als Administrator identifizieren – das ist keine Besonderheit von Microsoft Windows Vista (oder anderen Microsoft-Betriebssystemen, die für mehr als nur einen Benutzer ausgelegt sind).
Donnerstag, 11. Oktober 2007 um 20:26 Uhr
[...] MacMacken Macken beim alltäglichen Arbeiten mit dem Mac « Kann Apple die Mac-Sicherheit weiterhin gewährleisten? [...]
Montag, 5. November 2007 um 15:06 Uhr
[...] «Alle eingehenden Verbindungen blockieren» verwenden. Und Apple macht sich hoffentlich endlich ein paar ernsthafte Gedanken zur Sicherheit von Mac OS X [...]
Mittwoch, 7. November 2007 um 16:24 Uhr
[...] über das Sicherheitsproblem informierte noch eine aktualisierte Version von CUPS anbietet. Apple und die Sicherheit von Mac OS X bleibt ein leidiges [...]
Samstag, 10. November 2007 um 17:11 Uhr
Meine Antwort: JA!
Aber man muss konfigurieren natürlich!
http://www.macmacken.com/2007/.....anfaenger/
Samstag, 10. November 2007 um 17:12 Uhr
Oh, ich habe nicht gesehen, dass der Link von hier ist!
:(
Donnerstag, 15. November 2007 um 9:52 Uhr
[...] Kann Apple die Mac-Sicherheit weiter gewährleisten? Apple versucht es zumindest und schliesst mit einer umfangreichen Aktualisierung unzählige Sicherheitslücken in Mac OS X «Panther» und «Tiger», wobei Letzteres gleichzeitig auf Version 10.4.11 aktualisiert wird. Heise Security schreibt unter anderem dazu: Alleine acht Sicherheitslücken können Angreifer zum Einschleusen und ausführen von fremden Programmcode mit manipulierten Webseiten, Dateien oder Netzwerkpaketen missbrauchen. … Weitere sieben Schwachstellen können lokale Anwender nutzen, um das System unerwartet herunterzufahren oder ihre Rechte am System auszuweiten. … Insgesamt umfasst Apples Liste 39 Fehler in den Komponenten und in Dritthersteller-Software, die das Update behebt. Die meisten davon können dazu führen, dass Angreifer sensible Daten ausspähen oder manipulieren. […] Betroffene Nutzer sollten die Updates zügig einspielen. [...]
Freitag, 29. Februar 2008 um 12:16 Uhr
[...] CNET News.com kann man sehen, wie sich die Sicherheitslücke reproduzieren lässt. Wie lange es wohl dieses Mal dauert, bis Apple die erwähnte Sicherheitsaktualisierung [...]
Mittwoch, 16. April 2008 um 22:42 Uhr
[...] Sicherheitslücken schliesst, nach einem Neustart – daran unter anderem erkennt man, dass Safari/WebKit nicht unähnlich dem Microsoft Internet Explorer tief im Betriebssystem sitzt, mit all den damit verbundenen negativen Folgen für die Systemsicherheit [...]