Never Ever Change a Running System
Dienstag, 4. September 2007 um 10:55 UhrRobert May wechselte vor einigen Wochen von einem PC mit Microsoft Windows auf den Mac und zeigt sich nun frustriert (via imgriff.com):
Three weeks into it, I would say that if you are considering it, don’t waste your time. It’s all bells and whistles, and functionally, [Macs] don’t offer any advantages over a PC.

May mag unter anderem die grafische Benutzeroberfläche von Mac OS X «Tiger» nicht, vermisst eine Taste für den rechten Mausklick per Touchpad und kritisiert die Löschtaste:
For starters, they aren’t intuitive at all. Everything is graphics driven and Apple seems to want to avoid using text whenever possible. The fact that there is no right click button on the touch pad has to be the single worst design decision anyone has ever made. My guess is that they did it just to be different, as I can’t imagine a scenario that makes it somehow more useful.
The delete button is a misnomer, as it’s really just a backspace, and the machine runs 3x as hot as my Windows laptop. The book that it came with only contained technical information, and had nothing about how to navigate your way around the operating system.
Und so weiter…
Aus meiner Sicht ist May ein typischer «frustrierter Microsoft Windows-Switcher», wie man ihn insbesondere in Linux- und Mac-Foren häufig antrifft. Benutzer wie May erwarten von Linux und Mac in pseudo-religiöser Verklärung jeweils eine Art «Paradies» und übersehen dabei völlig, dass sie nicht zu einem «besseren» Microsoft Windows, sondern zu einem völlig anderen Betriebssystem mit besonderen Eigenheiten und im Fall von Mac spezifischer Hardware wechseln, was zwangsläufig Zeit kostet und voraussetzt, dass man sich auf Neues einlassen kann. Wer wie May erst nach dem Kauf feststellt, dass die Tochpads der MacBooks (Pro) nur über eine Taste verfügen, beweist fast grenzenlose Naivität und wäre gut beraten, die eigenen Fehler für sich zu behalten anstatt sie peinlicherweise zu publizieren. May hat sich zwar einen Mac gekauft, aber im Sinn der «Ja zum Mac»-Werbung von Apple denkt und handelt er immer noch wie ein PC-Benutzer, was mit einem Mac selbstverständlich nicht funktionieren kann.
Lesetipp: «Linux is Not Windows» von Dominic Humphries… «Linux» kann man in diesem Text häufig durch «Mac» ersetzen. Und weiterhin gilt: Never ever change a running system – jedenfalls dann, wenn man nicht bereit ist, Neues zu lernen, Altes zu vergessen und die dafür notwendige Zeit aufzuwenden!
Mittwoch, 3. Oktober 2007 um 8:38 Uhr
nach 10 jahren win sitze ich nun an einem mac und schreibe diesen komentar, …
[okay auch vlie Linux -> Konsole] ABER:
ja, ich habe mir in diesem jahr einen “richtigen” computer gekauft [und wenn s.jobs sich mit dem mac nicht so verrent, wie geade mit dem iphone] dann muss ich sagen, ich bin nicht nur begeistert - sondern ich habe verstanden, was ein computer ist, ….
Donnerstag, 4. Oktober 2007 um 10:37 Uhr
[...] Apple ehemaligen Microsoft Windows-Benutzern den Umstieg auf den Mac erleichtern? Jedenfalls scheinen die Aktualisierungen für den Mac seit einigen Wochen kein Ende mehr zu [...]
Freitag, 30. November 2007 um 11:19 Uhr
[...] Never Ever Change a Running System [...]
Freitag, 4. Januar 2008 um 10:03 Uhr
[...] gerade für «Switcher» ist es offensichtlich ungewohnt, dass sie keine zusätzliche PDF-Software installieren [...]
Dienstag, 22. Januar 2008 um 5:07 Uhr
[...] aber selbstverständlich denkbar. Entsprechend glauben viele Mac-Benutzer, insbesondere auch Microsoft Windows-«Switcher», ihren Mac mit Antivirus-Software schützen zu müssen [...]