Kleiner Spitzel mit kleinen BETA-Macken
Sonntag, 2. September 2007 um 20:50 Uhr
Little Snitch (wörtlich «Kleiner Spitzel») ist eine Personal Firewall-Software für den Mac und ergänzt die standardmässige Firewall von Mac OS X um das Überwachen von ausgehenden Verbindungen. Personal Firewalls lassen sich bei Bedarf zwar problemlos umgehen, können aber dennoch häufig nützliche Hinweise darauf geben, ob Anwendungen unerwünschte Verbindungen ins Internet aufbauen und falls ja, wohin… insofern ist auch der Slogan «Little Snitch… and you feel safe» passend, denn eine Personal Firewall verbessert eher das Sicherheitsgefühl als die tatsächliche Sicherheit.

Im Spätherbst soll nun Little Snitch in einer neuen Version erscheinen – fscklog und MobileMacs haben unter anderem schon darüber berichtet – und seit einigen Tagen ist eine entsprechende öffentliche BETA-Version zum Download verfügbar. Augenfällig an der neuen Version ist das völlig überarbeitete Aussehen sowie ein neuer «Network Monitor», der Verbindungen ins lokale Netzwerk und ins Internet anzeigt. Daneben ist die neue Version voraussichtlich mit dem neuen Mac OS X «Leopard» kompatibel.
Erfreulich: Wer Little Snitch nach dem 15. Februar 2007 gekauft hat und damit über einen Lizenzschlüssel verfügt, der mit 32… beginnt, kann die neue Little Snitch-Version ohne weitere Kosten nutzen!
Ansonsten steht zumindest für die BETA-Version ein bis am 10. Oktober 2007 gültiger Lizenzschlüssel (32WXLW0-W10P10GXW12GW1YN-LMX2ZH7N3G) zur Verfügung.

Auf den ersten Blick funktioniert die BETA-Version von Little Snitch zuverlässig und erfreut durch das neue Aussehen. Noch nicht herausgefunden habe ich leider, wie sich das Symbol für den «Network Monitor» in der Menüleiste ausblenden oder verschieben lässt. Ersteres wäre nützlich, weil das ständige Blinken in roter und grüner Farbe nach einiger Zeit nervt…
Abgesehen davon und von etwaigen Sicherheitslücken im Programm selbst sind die Schwächen von Little Snitch prinzipieller Natur: Personal Firewalls lassen sich wie oben erwähnt nicht nur problemlos umgehen, sondern können leider auch nicht mit allen Anwendungen sinnvoll genutzt werden; P2P-Anwendungen wie Joost, Skype oder Zattoo entziehen sich mit ihren zahlreichen Verbindungen zu unterschiedlichsten Gegenstellen und auf verschiedensten Ports einer sinnvollen Personal Firewall-Konfiguration.
Wer seine Mac-Software in deutschsprachiger Übersetzung mag, sollte sich vom Hinweis «Diese Seite ist leider nicht auf Deutsch verfügbar» auf verschiedenen Seiten der Little Snitch-Website übrigens nicht beeindrucken lassen; die aktuelle BETA-Version enthält bereits die Lokalisierung in deutscher Sprache.
Dienstag, 11. September 2007 um 14:16 Uhr
[...] Dashboard von Mac OS X zur Anzeige von Systeminformationen, unter anderem auch zum Netzwerk. Wie Little Snitch meldet, verbindet sich iStat Pro regelmässig mit whatsmyip.islayer.com, vermutlich um die [...]
Sonntag, 16. September 2007 um 10:40 Uhr
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Montag, 19. November 2007 um 10:25 Uhr
[...] Little Snitch leidet unter den üblichen Schwächen von Personal Firewalls, doch was es anzeigt, ist dennoch immer wieder von Interesse. So versuchen insbesondere viele (alle?) Anwendungen von Apple beim Programmstart ungefragt Kontakt mit Apple aufzunehmen … [...]
Sonntag, 23. Dezember 2007 um 3:59 Uhr
[...] sondern versucht häufig solche Bilder ohne mein Einverständnis abzurufen, was mir Little Snitch dann jeweils meldet [...]